Aktuelle Meldungen von Kindergärten City

Aktuelles

Über den Tellerrand schauen: Kitaleitungen auf Exkursion in den Niederlanden

„Hartelijk welkom in onze Kinderdagverbliff!“ heißt es vom 3. bis 7. April für fünf Kitaleitungsteams von Kindergärten City: Zusammen mit den Regionalleiterinnen Petra Narowski-Schulz und Kerstin Vierke sind sie für eine Woche zu Gast in Kindertagesstätten in Schiedam (bei Rotterdam) und Den Haag. Für jeweils zwei Tage arbeiten sie in Einrichtungen der Träger Komkids  und DAK mit, um sich aus nächster Nähe ein Bild von der Kindertagesbetreuung in unserem Nachbarland zu machen.

20170404 Hollandexkursion webWie sieht Kita-Arbeit anderswo aus?
„Was können wir voneinander lernen, wenn wir über unseren Tellerrand hinausschauen? Über den der eigenen Kita, aber auch über den Berlins oder gar Deutschlands? Das ist eine spannende Frage, die uns bei Kindergärten City schon immer sehr wichtig war. Deshalb pflegen wir seit unserer Gründung 2006 auch einen regelmäßigen Fachaustausch mit den Niederlanden“, so Petra Narowski-Schulz. Dort läuft vieles so grundsätzlich anders, als wir es aus Berliner Kitas gewohnt sind, beispielsweise beim Einsatz digitaler Medien in der Kommunikation mit den Eltern. „Wir freuen uns auf interessante Einblicke und Anregungen für unsere eigene Arbeit. Und natürlich auf den Gegenbesuch der holländischen KollegInnen in unseren Kitas Ende April“, ergänzt Kerstin Vierke.

(Fast) wie live dabei: Der tägliche Bericht aus Holland
Für alle, die genau wissen wollten, was die Leitungsteams der Kitas Ackerstraße, Kinzigstraße, Kleine Auguststraße, Kochstraße  und Stettiner Straße während ihrer Woche in Holland erlebt haben, gab es vom  4. bis zum 8. April täglich einen „Bericht aus Holland“. Er erschien jeden Morgen auf der Homepage von Kindergärten City und fasste die Highlights des Vortages in Wort und Bild zusammen.

Die Berichte aus Holland:
Montag, 3. April 2017
Dienstag, 4. April 2017
Mittwoch, 5. April 2017
Donnerstag, 6. April 2017
Freitag, 7. April 2017

Broschüre „Alltagsintegrierte MINT-Förderung bei Kindergärten City“ erschienen

Woher kommen die Löcher im Brot? Warum schmecken Tränen salzig? Warum werden Blätter im Herbst bunt? Kita-Kindern brennen viele Fragen unter den Nägeln, die auch für so manchen Erwachsenen nicht immer aus dem Stehgreif zu beantworten sind. Um den Kindern im Kita-Alltag die Möglichkeit zu geben, auf spielerische Art Antworten auf ihre Fragen zu suchen, ist Kindergärten City seit 2009 Kooperationspartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Mitterweile nehmen über 50 der 56 City-Kitas an diesem Netzwerk teil.

MINT Covergrafik2Mit Kindern gemeinsam forschen – im ganz normalen Kita-Alltag
Um sich das für die Begleitung der Kinder nötige Knowhow zu verschaffen, nehmen mehr als 170 ErzieherInnen des Trägers regelmäßig an den in der Forscherwerkstatt angebotenen , thematischen Workshops teil. Dort tauschen sie sich darüber aus, wie man Phänomenen aus den MINT-Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und  Technik nicht nur in kindgerechten Experimenten, sondern auch und vor allem integriert in den ganz alltäglichen Tagesablauf einer Kita auf den Grund gehen kann.

Ihre Erfahrungen haben die ExpertInnen nun in der Broschüre „Alltagsintegrierte MINT-Förderung bei Kindergärten City“ zusammengetragen und aufbereitet. „Der Kita-Alltag ist voll von Anlässen zum Fragen stellen und Forschen: Die große Pfütze im Garten, der frisch gefallene Schnee oder das Seifenstück auf dem Waschbeckenrand. Der neue Leitfaden soll ErzieherInnen dabei helfen, solche Forschungsanlässe zu erkennen und gemeinsam mit den Kindern Antworten zu suchen. Denn beim Forschen sind pädagogische Fachkräfte immer auch Lernende“, so die City-Regionalleiterin und Koordinatorin des Netzwerks, Liane Schiecke.

Die Broschüre „Alltagsintegrierte MINT-Förderung bei Kindergärten City“  steht für alle Interessierten kostenlos zum Download  zur Verfügung.

Frauenversammlung 2017: „Stress – Herausforderung oder Belastung?“

170309 Frauenversamml1„Wieviele Hüte haben Sie auf?“ lautete am 9. März 2017 die Frage der Gesundheitscoachin Alice Westphal an rund 200  Kolleginnen von Kindergärten City, die sich in der Urania zur diesjährigen Frauenversammlung eingefunden hatten.

Die Antwort der Referentin: „Viel zu viele!“ Erzieherin, Mutter, Tochter, Krankenschwester, Hausfrau, Partnerin, Kollegin, Freundin, Finanzmanagerin, Handwerkerin und, und, und: Die schier endlos lange Liste von Rollenerwartungen, denen wir ständig gerecht werden wollen, setzt uns unter permanenten Zeit- und Erfolgsdruck. „Das sind die Säbelzahntiger unserer Zeit. Sie erzeugen Dauerstress - und der macht uns über kurz oder lang krank.“  Die Folge sind Verspannungen, Gereiztheit, Ängste, später Bluthochdruck oder Diabetes, im schlimmsten Fall drohen Burnout, Infarkte oder Hörstürze. 170309 Frauenversamml2Was kann frau dagegen tun? „Mehr als vier oder fünf Hauptrollen gleichzeitig tun auf die Dauer niemandem gut“, so Alice Westphal. „Überlegen Sie, was Ihnen wirklich wichtig ist, was Ihnen Spaß macht und woraus Sie ihre Energie beziehen. Den Rest verlagern Sie auf Andere.“

Zur Frauenversammlung eingeladen hatte die Frauenvertreterin von Kindergärten City, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bei ihr können alle interessierten Kolleginnen den Vortrag von Alice Westphal zum Nachlesen abrufen.

Willkommen bei Kindergärten City: Erste Info-Veranstaltung für Neueinsteiger_innen

„Aller Anfang ist schwer“ – das gilt oft auch für den Einstieg bei einem neuen Arbeitgeber. Um neuen KollegInnen das Ankommen so einfach wie möglich zu machen, hat Kindergärten City am 23. Februar ein neues Veranstaltungsformat ins Leben gerufen, das es von nun an regelmäßig geben wird: Eine Willkommensveranstaltung für NeueinsteigerInnen.

20170223 NeueinsteigerInnenV 1Ort des Geschehens war die frisch eröffnete Forscherwerkstatt in der Kita Alt-Moabit. Das Ziel: Sich gegenseitig kennenlernen. Denn für die ErzieherInnen in den 56 City-Kitas kann die Geschäftsstelle in der Landsberger Allee manchmal sehr weit entfernt sein. Christian Naumann, Ansprechpartner für NeueinsteigerInnen bei City: „Die neuen KollegInnen wollen einfach mehr wissen von uns. Wer ist für was zuständig? An wen kann ich mich wenden? Umgekehrt wollen wir auch viel von ihnen wissen, um ihre Arbeitsbedingungen so gut wie möglich gestalten zu können. Deshalb wollen mit diesen Treffen Namen mit Gesichtern verbinden und miteinander ins Gespräch kommen.“

20170223 NeueinsteigerInnenV 2Ähnlich wie bei einem Speed-Dating hatten die „Neuen“ an acht Stationen die Gelegenheit, Vertretern aller Geschäftsstellenbereiche, der Lernwerkstatt und der Beschäftigtenvertretungen Löcher in den Bauch zu fragen und ihnen ihre Anliegen und Wünsche mit auf den Weg zu geben. Themen gab es viele, und so lautete das einvernehmliche Fazit am Ende: „Acht Minuten pro Gesprächspartner waren viel zu kurz - nächstes Mal nehmen wir uns mehr Zeit!“

Führen lernen: 17 Pädagog_Innen schließen Weiterbildung zur „Qualifizierten Kita-Leitung“ erfolgreich ab

Eine Kita zu leiten, ist heute eine höchst anspruchsvolle Aufgabe, die der Führung eines mittleren  Unternehmens gleichkommt. Kita-Leiterinnen und -Leiter führen und entwickeln Teams von bis zu 40 Pädagog_innen. Sie verwalten Budgets, erarbeiten mit ihrem Team das pädagogische Konzept, kommunizieren mit den Eltern, repräsentieren die Kita und den Träger in der Öffentlichkeit und, und, und.  Dafür brauchen sie nicht nur aktuelles Fach-, sondern auch eine Menge Methodenwissen. 

2017 01 25 Kolloqium Kariv„Uns bei Kindergärten City ist es sehr wichtig, Pädagoginnen und Pädagogen, die Lust auf ‚Mehr‘ haben, systematisch auf ihrem Weg zur Führungsverantwortung zu unterstützen“, so die pädagogische Geschäftsleiterin Katja Grenner.  „Deshalb bieten wir seit 2015 die Zertifizierungsweiterbildung zur Qualifizierten Kita-Leitung an.“ 

Innerhalb eines Jahres setzen sich die Teilnehmenden in elf Modulen intensiv mit Themen wie Personalführung und –entwicklung, Kritik- und Konfliktmanagement, Organisations- und Qualitätsentwicklung oder der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Eltern auseinander. Nach 253 Stunden mündet die Weiterbildung in eine sehr praxisnahe Abschlussarbeit, die in einem Kolloqium präsentiert wird. Durchgeführt wird die Qualifizierung von Cordula Sanner, Antje Rogusch und Martina Schulz vom Bildungsträger Blickpunkt KIND. 

2017 01 25 Kolloqium Goldenberg253 arbeitsintensive Stunden liegen auch hinter den 17 Teilnehmer_innen des jüngsten Durchgangs der Qualifizierung: Am 25. Januar präsentierten sie in der Lernwerkstatt von Kindergärten City ihre Abschlussarbeiten und konnten voller Stolz auf das Geschaffte ihre Zertifizierungsurkunden  entgegennehmen. Katja Grenner: „Es ist beeindruckend zu erleben, wie sich alle, die an dieser Qualifizierung teilnehmen, innerhalb eines Jahres fachlich und auch persönlich weiterentwickeln.“ Oder, wie ein Teilnehmer auf eines der aushängenden Feedback-Plakate schrieb: „Ein guter Tag für Kindergärten City!“

So lernen wir!

Ganz Ohr!Die Fortbildungsreihe zum Berliner Bildungsprogramm  in der Lernwerkstatt von Kindergärten City ist am Jahresende 2016 mit einer Fortbildung zum Thema „Hören“ ausgeklungen.

Alles für die Kinder: So sammeln wir Erfahrungen
Der Austausch über das Thema „Hören“, über die Realisierung von Projekten und die Gestaltung der  Bildungspartnerschaft  mit Eltern und hat Früchte getragen:  Viele neue Ideen wurden entwickelt und Vorhandene aufgefrischt. So starteten die Kolleginnen in der Krippe Emdener Straße unmittelbar nach der Fortbildung ein Projekt zum Thema „Ohren und Hören“ und bekamen dafür von den Eltern der beteiligten Kinder eine ausgesprochen  positive Resonanz. 

Fragen die sich die Teilnehmer_innen während der Fortbildung gestellt haben:Das kann sich hören lassen!

  • Wie lange können wir den Ton einer Stimmgabel hören?
  • Erkennen wir Alltagsgeräusche?
  • Sind Ohrenstäbchen gut für die Ohren?
  • Wie entsteht ein Ohrwurm und wie werden wir ihn wieder los?

 Neben einer Exkursion ins Science Center Spektrum des Berliner Technikmuseums machten die Teilmehmer_innen Raumerfahrung mit Tönen und gingen der Frage nach, womit man Töne machen kann: Mit Löffeln, mit Stimmgabel, mit Regenmachern. Die gesamte Fortbildung wurde in Bild und Wort  dokumentiert und von den Pädagog_innen mitgenommen, um dort den Kita-Alltag zu bereichern und bei der Umsetzung des Berliner Bildungsprogramms neue, kreative Wege einzuschlagen.

Fortbildungen bei City: Die Basisqualifikation zum Berliner Bildungsprogramm

Wie gestalte ich Projekte, die Kinder zum entdeckenden Lernen anregen und auf ihre Interessen und Ideen eingehen? Wie sehen Räume und Materialen aus, die eine optimale Umgebung bieten? Wie beobachte und dokumentiere ich die Entwicklung der Kinder? Die Fragen, mit denen sich Pädagoginnen und Pädagogen heute im Kindergarten-Alltag auseinandersetzen, sind komplex und anspruchsvoll. Basis ihrer Arbeit ist dabei das Berliner Bildungsprogramm. Mit seinen sechs Bildungsbereichen von Mathematik über Kunst bis Gesundheit ist es der Rahmen, in dem die Pädagog_innen die Kinder bei den ersten Schritten ihrer Bildungsbiografie begleiten und mit dem sie die hohe Qualität der Bildungsarbeit in den Kindergärten sichern.

Lernen mit allen Sinnen
Doch wie schafft man es, dass alle Pädagog¬_innen nicht nur die Inhalte des Bildungsprogramms kennen, sondern auch das Handwerkszeug haben, um sie spannend und abwechslungsreich im Kita-Alltag umzusetzen? Bei Kindergärten City gehört eine dreitägige Fortbildung zum Bildungsprogramm zur Basisqualifikation, die die pädagogischen Mitarbeiter_innen absolvieren. Dabei sitzen sie nicht auf der Schulbank und pauken die Inhalte des 180 Seiten dicken Buches. Vielmehr widmen sie sich in der Lernwerkstatt des Trägers sehr praxisnah und kreativ einem jeweils wechselnden Thema  – im Dezember 2016 zum Beispiel dem Thema „Hören“: Gemeinsam gehen sie auf einen Spaziergang durch die Bildungsbereiche und erforschen, welche Facetten das Thema hat und wie man sich ihnen kindgerecht nähern kann. Unter dem Motto „Wir lernen voneinander“ spielt dabei immer auch der Praxis-Austausch zwischen den Kolleg_innen eine große Rolle.

lernwerkstatt Die Fortbildungen zum Bildungsprogramm werden von Ayşegül Arslanoğlu, der Leiterin der Lernwerkstatt von Kindergärten City, gestaltet und durchgeführt. Zum festen Team gehören außerdem die Gymnastiklehrerin Claudia Köpp, die nicht nur die Köpfe, sondern auch die Körper der Teilnehmer_innen bewegt, die Leiterin der Else Ury-Bibliothek Katrin Seewald, die für die Pädagog_innen jeweils thematisch passende Bücher lebendig werden lässt, und die Leiterin der Kita Lobeckstraße, Grit Mende, die erklärt, wie sich die Intelligenz von Kleinkindern entwickelt.

Die Basisqualifikation wird einmal monatlich in der Lernwerkstatt angeboten. Die nächsten Fortbildungen finden vom 13. bis 15. Februar, vom 13. bis 15. März und vom 24. bis 26. April 2017 statt. Nähere Informationen erhalten Sie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Das Berliner Bildungsprogramm steht im Internet zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Kinderschutz-Tagung zum Thema „Sexuelle Übergriffe unter Kindern“

Kinder vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen, gehört zu den Aufgaben jeder Kita. Kindergärten City nimmt diese Pflicht sehr ernst: In jeder der 56 Kitas gibt es Ansprechpartner für Kinderschutz. Diese Kolleginnen und Kollegen treffen sich regelmäßig zu Fortbildungen und stehen den Kita-Teams vor Ort als Ansprechpartner zur Seite.

Wenn Doktorspiele aus dem Ruder laufen20161215 Kinderschutz1 web
Gefährdungen des Kindeswohls gehen nicht ausschließlich von Erwachsenen aus, sondern manchmal auch von anderen Kindern. Doch wie können Pädagoginnen und Pädagogen im Kita-Alltag sicher erkennen, ob es sich bei einem „Doktorspiel“ zwischen Drei- oder Fünfjährigen um das legitime Explorationsverhalten der Kindern handelt, dem man seinen Lauf lassen sollte - oder ob die Situation entgleitet und einen sexuellen Übergriff darstellt? Wie können sie richtig eingreifen, wie am besten mit den beteiligten Kindern umgehen und nicht zuletzt: Wie mit den Eltern darüber sprechen?

Um die Kitas für dieses Thema zu sensibilisieren, fiel am 15. Dezember 2016 der Startschuss. Im Haus der IG Metall trafen sich die Leiter der 56 Kindergärten City-Kitas zur Kinderschutz-Tagung „Pädagogischer Umgang mit sexuellen Übergriffen unter Kindern“. Als Referentin konnte Ulli Freund, langjährig erfahrene Fortbildnerin und Referentin im Stab des Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung, gewonnen werden.

Flächendeckende Fortbildung für alle Kinderschutzbeauftragten20161215 Kinderschutz2 web
Und 2017 geht es weiter: „Ab Februar werden alle unsere Ansprechpartner für Kinderschutz an zweitägigen Fortbildungen mit Ulli Freund teilnehmen“, so Kerstin Vierke, Regionalleiterin bei Kindergärten City und für das Thema Kinderschutz verantwortlich. „Sie wird ihnen nicht nur aktuelles Fachwissen vermitteln, sondern auch das nötige Rüstzeug, um dieses Wissen in die Kitas tragen und dort an alle Kolleginnen und Kollegen weitergeben zu können.“

Kinderkunst meets Streetart: Kita Nordbahnstraße und meredo e.V. gestalten Weddinger Stromkästen

Grau, schmutzig und oft mit Graffiti beschmiert: Stromkästen sind selten eine Zierde für die Straße, in der sie stehen. Im Kiez rund um die Weddinger Kita Nordbahnstraße ist das nun anders: Gemeinsam mit meredo e.V. erweckte die Kita 15 Stromkästen mit kunterbunten Kinderzeichnungen zum Leben.

„Wir arbeiten schon länger mit meredo zusammen“, erzählt Kita-Leiterin Ruth Klapproth. „Mit den mobilen Smartboards des Vereins können sich die Kinder nicht nur wunderbar kreativ ausleben, wir setzen diese neue Art der Medienpädagogik regelmäßig bei verschiedensten Themen und Projekte ein.“

Digitales und analoges Malen – wie fühlt sich das an?
So auch im Februar 2016: Eine Woche lang kam das Team vom mededo e.V. täglich in die Kita, um sich mit jeweils fünf Kindern dem Projekt „Stromkastenstyling“ zu widmen: Wie fühlt es sich an, mit Fingerfarben zu malen – und wie, wenn man ganz ohne Farbe auf dem weißen Smartboard bunte Bilder entstehen lässt? Im Laufe der Woche gestaltete jedes Kind seinen eigenen Stromkasten mit einem analogen und einem digitalen Bild. Am Ende wurden die Bilder für die Eltern präsentiert und jedes Kind erhielt einen Ausdruck seiner Kunstwerke. Seit August nun werden die Bilder auf Folien übertragen und auf Stromkästen im Umfeld der Kita geklebt.

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Giraffen und Unterwasserwelten: Farbtupfer im Straßenbild
„Die Kinder sind immer sehr stolz darauf, dass ihre Bilder draußen aufgehängt werden, wo jeder sie sehen kann“, so der Leiter des Stromkastenprojekts bei meredo, JamK. Ruth Klapproth ergänzt: „Wir sind als Kita Teil unseres Kiezes. Mit den fantasievollen, von den Kindern gestalteten Stromkästen bringen wir ein Stückchen Kita ins Straßenbild. Und mit den Kindern auf Entdeckungstour durch die Umgebung zu gehen und zu erkunden, wessen Bild in welcher Straße hängt, ist ein tolles Erlebnis für alle.“

Kita-ErzieherInnen gehören zu den angesehensten Berufsgruppen im öffentlichen Dienst

Beamtinnen und Beamte haben bei den Deutschen nicht das beste Image: Wie der Deutsche Beamtenbund in seiner „Bürgerbefragung Öffentlicher Dienst 2016“ herausfand, genießen  Staatsdiener nur bei jedem dritten Bürger ein hohes Ansehen. Erfreulich anders fällt das Urteil über Erzieherinnen und Erzieher in Kitas aus.

Fotolia by oneblink1Ihnen bescheinigen in der von forsa durchgeführten Umfrage 82 Prozent ein hohes Ansehen. Damit liegen Kita-Erzieherinnen und –Erzieher hinter Feuerwehrleuten (93%) gemeinsam  mit Polizistinnen und Polizisten auf Platz zwei im Ranking der angesehensten Berufsgruppen im öffentlichen Dienst – und damit deutlich vor  Richtern (75%) und Lehrern (70%).

„Den Menschen in unserem Land ist offensichtlich bewusst, wie wichtig und wie anspruchsvoll die Arbeit ist, die die Pädagoginnen und Pädagogen in den Kitas leisten – das freut uns natürlich sehr!“, so die kaufmännische Geschäftsleiterin von Kindergärten City, Susanne Kabitz. „Mindestens ebenso wichtig ist es aber, dass sich diese Erkenntnis auch in der Politik durchsetzt, denn: Von Wertschätzung allein kann niemand seinen Lebensunterhalt bestreiten. Wenn wir auch in Zukunft gut ausbildete Fachkräfte für die Kitas gewinnen und halten wollen, muss die hohe Bedeutung der Pädagogik im Elementarbereich auch klar und deutlich in einer angemessenen Bezahlung zum Ausdruck kommen!“.

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