Aktuelle Meldungen von Kindergärten City

Aktuelles

Spielend Spaß haben: Die „Fürstenkicker“ beim Berliner Kitafußball-Turnier 2017

20170715 Fuerstenberger Fussball2Vor dem Fernseher und auf dem Sportplatz verbindet er Generationen: Deutschlands Volkssport Nr. 1, der Fußball. Und schon die Jüngsten haben Spaß am Kicken. Deshalb lädt der Berliner Kita-Fußballverein jedes Jahr alle Kitas der Stadt zu einem großen Turnier in den Wedding. Bereits seit sechs Jahren mit dabei ist die Mannschaft der Kita Fürstenberger Straße: Die „Fürstenkicker“

Dass Fußball schon lange keine reine Männerdomäne mehr ist, zeigt hier nicht nur die Mannschaft, sondern auch das Trainerteam: Betreut werden die fußballbegeisterten Mädchen und Jungen von einer Pädagogin und einem Pädagogen. Gemeinsam leiten sie die Vier- bis Sechsjährigen, die Lust auf’s Kicken haben, einmal wöchentlich in einer benachbarten Sporthalle an.  Beim Turnier für die ältesten Kinder steht dann immer der Spaß im Vordergrund. Die Kinder sind mit Feuereifer dabei und werden von ihren Eltern am Spielfeldrand begeistert bejubelt – egal, wie viele Tore fallen oder welcher Platz am Ende erreicht wird.

So auch in diesem Jahr: Am 15. Juli liefen die 13 SpielerInnen der „Fürstenkicker“ in ihren dunkelgrünen Trikots auf dem Sportplatz in der Behmstraße auf. Einige Stunden, ein paar Tore und Gegentoren später machten sie sich wieder auf den Heimweg: Ein bisschen erschöpft, aber glücklich und sehr stolz auf ihre Platzierung im Mittelfeld des Turniers. Denn das eigentliche Ziel des Tages hatten sie wieder alle spielend erreicht: Gemeinsamen Spaß an der Bewegung.

Joyeux anniversaire, jardin d’enfants franco-allemand!

20170630 DKF 50JahreEr ist ein lebendiges Stück deutsch-französischer Integration und als einziger deutsch-französischer Kindergarten in öffentlicher Trägerschaft ein Unikum in der Berliner Kitalandschaft: Der deutsch-französische Kindergarten von Kindergärten City. Am 30. Juni 2017 lud das Kita-Team Kinder, Eltern und Wegbegleiter zu einem bunten Sommerfest, um gemeinsam den 50. Geburtstag der Einrichtung zu feiern.

Bei der Gründung im Jahre 1967 existierten noch zwei pädagogische Systeme nebeneinander: eine französische „école maternelle“ und ein Kindergarten für die deutschen Angestellten der Militärregierung. Es war nicht geplant, dass hier einmal Generationen von Kindern groß werden, für die die nationalen und kulturellen Unterschiede eine völlig andere Rolle spielen würden als für die Generation nach dem Krieg.  Aber spätestens mit der großen Menge von Kindern aus „Mischehen“ in den 1970er Jahren wurde deutlich, dass Strukturen nötig wurden,  in denen die Zweisprachigkeit gelebt werden konnte. Die politische Stimmung war europafreundlich - das zweisprachige Konzept war geboren. Es wird  seit 1980 praktiziert und wurde im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt.

Heute steht der Kindergarten allen Kindern aus Familien offen, in denen mindestens ein Elternteil französischer Muttersprachler ist. Es sind übrigens längst nicht mehr nur deutsch-französische Familien. Sie kommen aus vielen Ländern dieser Welt, aber immer ist die französische Sprache verbindend.

Die Kinder haben nicht nur die Chance ganz natürlich mit zwei Sprachen, sondern auch  mit den verschiedenen Kulturen aufzuwachsen. Auch im Mitarbeiterteam ist die Integration der  unterschiedlichen  Bildungssysteme immer wieder Thema. Für die Kinder haben diese Unterschiede keine Bedeutung. Für sie sind nur das gemeinsame Spiel und die besten Freunde wichtig. Ein besonderes Geschenk für diesen Anlass ist eine Ausstellung zur Geschichte der Kita mit zahlreichen Originaldokumenten.

Entwicklungswerkstatt Leitung: Offen, gemeinsam, mutig ins Abenteuer Partizipation

Er ist eine feste Institution seit dem Grünungsjahr von Kindergärten City: Der Fachtag. Einmal jährlich treffen sich die Leitungsteams aller Kitas und die Führungskräfte der Geschäftsstelle, um zwei Tage lang intensiv an einem gemeinsamen Thema zu arbeiten. Am 22. und 23. Juni 2017 nun begann in den Räumen der Heiligkreuzkirche in Kreuzberg ein neues Zeitalter: Aus dem Fachtag wurde die „Entwicklungswerkstatt: Leitung“, an die sich im Herbst die „Entwicklungswerkstatt: Pädagogische Fachkräfte“ thematisch anschließen wird.

Partizipativ von Anfang an
Dabei stand das neue Veranstaltungsformat thematisch wie methodisch unter dem Leitmotiv Partizipation. Das begann schon bei seiner Konzeption: Begleitet vom Moderatorenteam Jutta Weimar und Bettina Schäfer wurde das Konzept der Veranstaltung von einer Steuer- und Vorbereitungsgruppe entwickelt, in der Kitaleitungen, Stellvertretungen, Erzieher*innen, Kolleg*innen aus der Geschäftsstelle und die Geschäftsleiterinnen von Kindergärten City, Katja Grenner und Susanne Kabitz, zusammenkamen.

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Alles ist möglich
Auch die Agenda der Entwicklungswerkstatt entstand in einem partizipativen Prozess vor Ort und unter Mitwirkung Aller: In einem Open Space konnten alle Teilnehmenden Themen formulieren und interessierte Kolleg*innen zum Austausch einladen. So entstanden 26 Themengruppen, die sich in einem intensiven Arbeitsprozess mit Fragen beschäftigten wie: Wie können wir im Team Ängste vor Veränderungen abbauen? Wie setzen wir Partizipation von Kindern bei der Gestaltung von Mahlzeiten um? Wie sichern wir in unserer Besprechungskultur die demokratische Teilhabe aller Teammitglieder? Am zweiten Tag wurden die Arbeitsergebnisse dieser Gruppen zu sieben für den ganzen Betrieb wichtigen Kernthemen verdichtet. Sieben gemischt zusammengesetzte Gruppen formulierten zu jedem Thema gemeinsame Werte und schließlich Leitsätze, die nun als Grundstein für die Entwicklung eines Führungsleitbildes für Kindergärten City dienen werden.

Nach der Entwicklungswerkstatt ist vor der Entwicklungswerkstatt
„Sehr intensiv, sehr anstrengend“, lautete am Freitagnachmittag das Fazit vieler Teilnehmer*innen, „aber auch sehr beeindruckend, was wir gemeinsam in so kurzer Zeit erarbeitet haben! Ein spannender Prozess, der nun weitergehen muss“. Und das wird er: Bereits Mitte Juli trifft sich die Steuergruppe, um die Entwicklungswerkstatt: Leitung auszuwerten und gemeinsam zu beraten, wie die Entwicklungswerkstatt: Pädagogische Fachkräfte an sie anknüpfen und mit ihren Ergebnissen weiterarbeiten kann.

Der Raum als dritter Erzieher: Tag der Architektur in der Kita Stettiner Straße

20170625 TagDerArchitektur1Erst vor wenigen Wochen wurde der U3-Bereich der City-Kita Stettiner Straße 21-23 offiziell eröffnet, und schon stand die Kita im Licht der Öffentlichkeit: Aufgrund ihrer besonderen architektonisch-gestalterischen Qualität hatte die Architektenkammer Berlin die Kita für den bundesweiten Tag der Architektur ausgewählt. Und so öffneten das Leitungsteam, Margit Ebeling und Regina Kästner, gemeinsam mit dem Architekten Jason Danziger am 25. Juni ihre Türen, um zahlreichen Architektur- und Kitainteressierten Rede und Antwort zu stehen.

20170625 TagDerArchitektur3„Dieses Gebäude aus den 70iger Jahren weist durch seine Tiefe von z.T. über 20 Metern schwierige Lichtverhältnisse auf“, erklärte Jason Danziger den Besuchern. „Deshalb haben wir uns in der Planung sehr intensiv mit Fragen des Lichts und der Farben beschäftigt.“ Herausgekommen ist ein wahres Farbfeuerwerk im Spektrum von leuchtendem Gelb über verschiedene Grüntöne bis zu intensivem Blau. In Kombination mit Fenstern zu innenliegenden Räumen und dem gezielten Einsatz von Lichtquellen und Farbflächen wirken alle Räume hell und zurückgenommen, aber dennoch kindgerecht und freundlich. Jeder Raum kombiniert das helle Grau von Böden, Möbeln und einzelnen Wänden mit einem eigenen, sehr intensiven Farbton, der sich auch an der Gartenfassade zeigt. „Die Kinder verstehen dieses Farbkonzept intuitiv und wissen immer sofort, wo sie sich gerade in der Kita aufhalten“, so Danziger.

20170625 TagDerArchitektur4Zu den Gästen des Tages zählten - neben der Präsidentin der Berliner Architektenkammer, Christine Edmaier - auch viele Fachbesucher aus anderen Kitas, die sich sehr für die vom Architekten und dem Kita-Team entwickelten Möbel interessierten: Halbhohe Schränke zur Aufbewahrung der Matratzen, die sich Dank ihrer Rollen flexibel als Raumteiler, Ablage- oder Arbeitsflächen nutzen lassen. Hocker mit variablen Sitzhöhen für Kinder unterschiedlichen Alters, die ohne Werkzeug für die Bedürfnisse von Integrationskindern anpassbar sind. Rollbare Geschirrschränke, die in der Küche für jede Gruppe bestückt und nach der Nutzung einfach wieder in die Küche zurückgerollt werden.

„Beeindruckend, was der Architekt und das Kita-Team hier gemeinsam geschaffen haben“, lautete denn auch das einhellige Urteil der meisten Besucher. Für Jason Danziger und das Kita-Team Lob und Ansporn zugleich, denn der zweite Bauabschnitt, in dem die im ersten Stock gelegenen Gruppenräume der Ü3-Kinder neugestaltet werden, hat bereits begonnen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des Architekten Jason Danziger.

Laufend besser: Kindergärten City bei der 18. 5x5km-Teamstaffel

20170616 Teamstaffel2017aAls grüne Lunge der Berliner Innenstadt ist der Tiergarten fast täglich von unzähligen Läufer*innen bevölkert. Am Abend des 16. Juni 2017 aber war es besonders voll: Mehr als 1.800 Startläufer drängten sich an der Startlinie der  18. 5x5km-Teamstaffel. Mittendrin dabei: Die Läufer*innen der drei Staffeln, die für Kindergärten City ins Rennen gingen.

Im Schatten des Reichstags und vis-à-vis des Kanzleramts bot sich eine grandiose Kulisse und zahlreiche Schlachtenbummler halfen den Teilnehmenden über die Strapazen der Strecke hinweg. „Die Atmosphäre ist einfach großartig. Hier zu laufen, ist für alle immer ein ganz besonderes Erlebnis“, freute sich Kerstin Ahlburg, stellvertretende Leiterin der Kita Nordbahnstraße. Die passionierte Orientierungsläuferin organisiert seit 2007 die Teamstaffel-Teilnahme von Kindergärten City.

20170616 Teamstaffel2017bGenauso bunt wie der Träger waren auch seine drei Staffeln besetzt: Mit dabei waren Erzieher*innen, Kitaleitungen, Stellvertretungen und Sprachexpertinnen aus sieben verschiedenen City-Kitas. Aus einer Kita lief ein Vater mit und eine der Teilnehmerinnen übergab den Staffelstab sogar an ihren Sohn. Am Ende kamen die City-Staffeln mit Zeiten zwischen 2:14h und 2:24h auf den Plätzen 691, 805 und 1.201 ins Ziel. Darauf kam es aber überhaupt nicht an. Kerstin Ahlburg: „Uns geht es nicht um sportliche Höchstleistungen. Wir kommen Kita-übergreifend zusammen, haben gemeinsam Spaß und reden auch mal über andere Dinge als den Dienstalltag. Das ist ein toller Ausgleich, der hilft, wenn es in der Kita mal wieder stressig wird.“

Neunte U3-Fortbildung für Kitaleitungen und Erzieher*innen gestartet

20170519 U3 Fortbildung1Die Qualität der pädagogischen Arbeit in den Kitas stetig zu verbessern ist eines der zentralen Ziele von Kindergärten City. Seit 2011 ist deshalb die U3-Fortbildung „Qualität von Anfang an“ fester Bestandteil des Qualifizierungsangebots des Trägers. Seitdem haben über  180 City-Pädagog*innen diese Fortbildung absolviert, die vom Forschungs- und Entwicklungsinstitut PädQUIS durchgeführt wird. Am 27. April 2017 startete der neunte Durchgang, erstmals für Kitaleitungen und  pädagogische Fachkräfte aus der gleichen Einrichtung im Tandem.

Bis zum Frühjahr 2018 setzen sich die Teilnehmer*innen nun an elf Fortbildungstagen intensiv mit Themen wie Eingewöhnung, Elternarbeit oder Raumgestaltung auseinander. Alle Themen werden spezielle im Hinblick auf die Bedürfnisse der jüngsten Kitakinder intensiv bearbeitet.  Hinzu kommt ein Tag, an dem die Teilnehmenden untereinander die Arbeitsplätze tauschen und in einer anderen Kita arbeiten. Am Ende schreiben alle eine Abschlussarbeit zu einem selbst gewählten Thema, das unmittelbar der Praxis in ihrer Kita entspringt und das neu erworbene Wissen in den Alltag vor Ort überträgt.

„Dieser Wissenstransfer in die Praxis ist uns sehr wichtig, denn was nützen anregende Fortbildungstage, wenn das neue Wissen danach nicht im Kita-Alltag ankommt?“, so Liane Schiecke, Regionalleiterin und Koordinatorin der U3-Fortbildungen. „Deshalb richten wir die  Fortbildungsinhalte unmittelbar am Bedarf unserer Kitas aus.“

Kita Veteranenstraße ist Landessieger 2017 beim Kita-Posterwettbewerb des Handwerks

20170509 Veteranenstrae Posterwettbewerb3„Was machst du da?“, „Was ist das für ein Werkzeug?“ Mit solchen Fragen werden Handwerker unweigerlich empfangen, wann immer sie in einer Kita ihrer Arbeit nachgehen. Neugierige Kinder beobachten sie genauestens und würden am liebsten alles selbst in die Hand nehmen und ausprobieren. Deshalb war es für die Kita Veteranenstraße keine Frage: Beim Kita-Posterwettbewerb des Handwerks machen wir mit!

Jedes Kind besitzt Hausschuhe - aber wie werden eigentlich Opas Pantoffeln hergestellt? Um das herauszufinden, besuchten die Pädagog*innen mit den Vorschulkindern die traditionsreiche Manufaktur „Pantoffeleck“ in der Torstraße, wo ihnen Werkstoffe, Werkzeuge und teilweise 100 Jahre alten Maschinen erklärt wurden. Die kleinen Gäste durften Mini-Pantoffel als Schlüsselanhänger herstellen und selbst mit den Werkzeugen umgehen. In den nächsten Tagen und Wochen versuchten die Kinder Pantoffeln aus Papier, Stoffen und Pappe zu basteln, und auch jüngere Kinder waren mit Eifer dabei.

20170509 Veteranenstrae Posterwettbewerb1Die intensive Beschäftigung mit dem Schumacherhandwerk weckte das Interesse der Kinder auch an anderen Handwerksberufen, und so  entwickelte sich das mehrmonatige Projekt „Wer will fleißige Handwerker sehen“, das bis heute läuft.  Dabei können die Kinder - passend zu den Themenräumen im offenen Bereich der Kita - Berufe wie Weber, Schneider, Musiker, Müller, Bäcker, Kaufmann, Architekt oder Bauarbeiter ausprobieren und besuchen regelmäßig passende Handwerksbetriebe im Umfeld der Kita.

Für den jährlichen Kita-Posterwettbewerb des Handwerks gestalteten die Kinder ein Poster mit unterschiedlichsten Materialien, eigenen Zeichnungen und historischen Abbildungen – und wurden damit prompt Landessieger Berlin. Am 9. Mai 2017 fand ein großes Handwerksfest mit Eltern und Kindern statt, um den Gewinn zu feiern. Zu ihm war als Ehrengast auch der Inhaber des „Pantoffelecks“ geladen und stellte mit den Kindern die beliebten Mini-Pantoffeln her.

20170506 BerlinTag2Berlin-Tag 2017: Pädagog*innen gesucht!

Am 6. Mai 2017 fand im Ludwig-Erhard-Haus der IHK der diesjährige Berlin-Tag statt. Sein Ziel: Pädagoginnen und Pädagogen aus ganz Deutschland für die Arbeit in Berlin zu interessieren. In Berliner Schulen, aber vor allem in Berliner Kitas.

Auch Kindergärten City nutzte die Gelegenheit, mit Erzieherinnen und Erziehern - und auch mit solchen, die es noch werden wollen - aus Berlin und anderen Bundesländern ins Gespräch zu kommen. Erfahrene Kitaleiter*innen,  20170506 BerlinTag1Sprachexpertinnen und Vertreterinnen der Geschäftsstelle beantworteten zahlreiche Fragen zum Arbeiten bei Kindergärten City, zum Bewerbungsverfahren und den Möglichkeiten der nebenberuflichen Ausbildung. Und das Interesse war groß: Rund 80 Info-Mappen konnten die Standbetreuer*innen an den Mann und die Frau bringen und zahlreiche ausführliche Gespräche mit Interessierten führen. "Und wir sind uns ziemlich sicher, dass wir den Einen oder die Andere demnächst bei einem unserer Bewerbertage wiedersehen werden", so das erfreuliche Fazit am Samstagnachmittag.

Es grünt wieder: Kita Urbanstraße eröffnet neugestalteten Garten

Fragt man Kinder, was sie sich für den Garten ihrer Kita wünschen, sprudeln die Ideen nur so: Einen Wassermatschplatz! Eine Schaukel! Plätze zum Verstecken! Klettergerüste! Vielleicht ein Insektenhotel? Und auf jeden Fall: Eine groooße Sandkiste!

20170428 Urbanstr48 3Der Garten der Kita Urbanstraße 48k entsprach diesen Idealvorstellungen schon länger nicht mehr. Angelegt im Jahr 1987, war er in die Jahre gekommen, stark verschattet und verwurzelt. Da lag der Wunsch nach einer Neugestaltung nahe. Zwischen der Idee im Jahr 2014 und dem ersten Spatenstich im Sommer 2016 lagen viele Monate der Planung und des Wartens auf die beantragten Fördergelder. „Damit unser neuer Garten genau so wird, wie unserer Kinder sich ihn vorstellen, haben wir sie nach ihren Wünschen befragt und ihre Ideen in einem Malwettbewerb zusammengetragen“, erzählt die Leiterin der Kita, Sabine Dietrich. Auch die Eltern und natürlich das Team wurden einbezogen, bevor die Gartenarchitekten zum Bleistift griffen und schließlich der erste Bagger anrückte. Pünktlich zum Start in die Freiluftsaison 2017 konnten am 28. April 2017 nun Kinder, Eltern und Erzieher*innen das neue Gartenreich mit einem bunten Frühlingsfest in Besitz nehmen.

20170428 Urbanstr48 4Und der neue Garten kann sich mehr als sehen lassen: Mitten in einem Kreuzberger Wohngebiet gelegen, ist er eine grüne Oase, die den Kindern verschiedener Altersgruppen viel Platz zum Toben, Klettern, Rutschen, Schaukeln, Buddeln und sich Verstecken bietet und mit ihren vielen verschiedenen Pflanzen- und Tierarten ein Stück Natur in die Großstadt holt.

„Nun hoffen wir auf einen schönen Sommer, damit die Kinder die neue Gartenfreiheit in vollen Zügen genießen und die Planschanlage bald auch barfuß in Besitz nehmen können“, so die stellvertretende Leiterin der Kita, Ute Treuchel, am Rande des Festes.

Kindergärten City eröffnet eigene Forscherwerkstatt

20170426 Forscherwerkstatt2 webKnapp acht Jahre ist es her, seit Kindergärten City das 100. Netzwerk der Stiftung Haus der kleinen Forscher gründete, und seither hat sich viel getan. Heute arbeiten über 50 City-Kitas im Netzwerk mit und rund 170 Pädagog*innen qualifizieren sich in regelmäßigen Workshops zu Spezialist*innen in Sachen MINT-Förderung. Und so entstand im Jahr 2015 die Idee, zusätzlich zur seit vielen Jahren bestehenden Lernwerkstatt auch eine eigene FORSCHER:WERKSTATT für Kindergärten City einzurichten. Gesagt, getan!

Ein Ort zum Forschen und Entdecken für Groß und Klein
Geeignete Räume waren schnell gefunden: In der Kita Alt Moabit, mittendrin in Berlin-Mitte unweit des Regierungsviertels. Nicht ganz so schnell ging der Umbau der Räume vonstatten: Viele Stunden Arbeit und viel Kreativität waren nötig, bevor es am 26. April 2017 soweit war: Im Beisein aller am Umbau Beteiligten konnte die FORSCHER:WERKSTATT an ihre künftigen Nutzer übergeben werden. 20170426 Forscherwerkstatt1 webNun ist sie vor allem eines: Ein Ort des Entdeckens, Ausprobierens und Staunens für Groß und Klein. Neben regelmäßigen Workshops für die MINT-Pädagog*innen sind die großzügigen, hellen Räume mit Blick ins Grüne auch ein idealer Ort für andere Fortbildungen für die pädagogischen Fachkräfte des Trägers.

„Wir freuen uns, dass die Türen zum Entdecker-, Gestaltungs-, Ideen- und zum Geist-Reich nun für alle weit geöffnet sind“, so das Leitungsteam der FORSCHER:WERKSTATT, Karin Cordts und Liane Schiecke: „Denn auch das soll unsere FORSCHER:WERKSTATT sein: Ein Ort, an dem sich die Mitarbeiter*innen von Kindergärten City begegnen und austauschen können.“

Mehr Männer in die Kitas! Der Boys Day 2017

20170426 BoysDay1Männer im Erzieherberuf – das ist in vielen Kitas hierzulande immer noch eher die Ausnahme. Bei Kindergärten City liegt der Anteil der männlichen Pädagogen im Schnitt bei 6,5 Prozent, wobei es mancherorts gar keine männlichen Kollegen gibt, während in anderen Einrichtungen bereits jede fünfte Erzieherstelle mit einem Mann besetzt ist. Damit aus dem Wunsch nach mehr Männern in den Kitas Realität werden kann, beteiligt sich der Träger seit Jahren am bundesweiten Boys Day, dem Jungen-Zukunftstag. An ihm öffnen soziale Einrichtungen ihre Türen für Jungen der Klassenstufen 5 bis 10, um ihren Horizont bei der Berufswahl jenseits von Stereotypen wie „Mechaniker oder Maler? Informatiker oder Ingenieur?“ zu erweitern.

20170426 BoysDay2In diesem Jahr waren  drei City-Kitas aus Kreuzberg und dem Wedding beim Boys Day dabei. In der Kita Methfesselstraße 14 begleitete ein Siebtklässler eine Kitagruppe auf einen Ausflug zur Feuerwache. Im Planufer 81 war der 12jährige Emirhan zu Gast, der schon seine eigene Kitazeit in dieser Einrichtung verbrachte hatte und sich vorstellen kann, später selbst mit Kindern zu arbeiten: „Weil es nie langweilig wird!“ Und in der Kita Neue Hochstraße 44 verbrachten gleich neun Sechstklässler der Hermann-Schulz-Grundschule einen bunten Tag, an dem viel gespielt, gekickt und gelacht, aber auch gelernt wurde.

Das Fazit am Ende: Alle hatten viel Spaß und fanden es spannend, den Kita-Alltag einmal „von der anderen Seite“, aus der Perspektive der Menschen, die dort arbeiten, zu erleben. Und wer weiß, vielleicht wird der eine oder andere der Jungs in ein paar Jahren tatsächlich mal ein Kollege? Wir würden uns freuen!

Über den Tellerrand schauen II: Holländische Gäste besuchen City-Kitas

Anfang April waren die Leitungsteams von fünf Kindergärten City Kitas für eine Woche in Kitas in Den Haag und Schiedam zu Gast, um sich ein Bild von der Kindertagesbetreuung in Holland zu machen. Nun konnten sie ihre holländischen Kolleg*innen zum Gegenbesuch in Berlin gegrüßen.

20170427 Holland Web Vom 24. bis 28. April 2017 waren Erzieherinnen und Erzieher der Träger DAKS und Komkids in den Kitas Kleine Auguststraße, Ackerstraße, Kinzigstraße, Kochstraße und Stettiner Straße zu Gast und arbeiteten in Kindergruppen verschiedener Altersklassen mit. Neben der unmittelbaren pädagogischen Arbeit ließ das Besuchsprogramm auch viel Zeit für das Kennenlernen und den Austausch zwischen den niederländischen und den deutschen Pädagog*innen. Im Wortsinn der „Höhepunkt“ des touristischen Begleitprogramms, das natürlich nicht fehlen durfte, war ein gemeinsames Dinner im Sky Restaurant des Fernsehturms.

„Viele neue Eindrücke, viele spannende Anregungen und Denkanstöße zu Dingen, die im Gastland ganz anders gehandhabt werden, als man sie von zuhause kennt: Das war die Bilanz unseres Hollandbesuchs Anfang April, und genauso ist es unseren niederländischen Gästen in dieser Woche auch in Berlin ergangen“, so Petra Narowski-Schulz, Regionalleiterin bei Kindergärten City und Koordinatorin der langjährigen Holland-Kooperation. „Genau das ist es, was diesen Austausch für uns so wertvoll macht, und deshalb werden wir ihn auch in Zukunft weiter fortsetzen und ausbauen. Darauf freuen wir uns schon heute sehr!“.

Über den Tellerrand schauen: Kitaleitungen auf Exkursion in den Niederlanden

„Hartelijk welkom in onze Kinderdagverbliff!“ heißt es vom 3. bis 7. April für fünf Kitaleitungsteams von Kindergärten City: Zusammen mit den Regionalleiterinnen Petra Narowski-Schulz und Kerstin Vierke sind sie für eine Woche zu Gast in Kindertagesstätten in Schiedam (bei Rotterdam) und Den Haag. Für jeweils zwei Tage arbeiten sie in Einrichtungen der Träger Komkids  und DAK mit, um sich aus nächster Nähe ein Bild von der Kindertagesbetreuung in unserem Nachbarland zu machen.

20170404 Hollandexkursion webWie sieht Kita-Arbeit anderswo aus?
„Was können wir voneinander lernen, wenn wir über unseren Tellerrand hinausschauen? Über den der eigenen Kita, aber auch über den Berlins oder gar Deutschlands? Das ist eine spannende Frage, die uns bei Kindergärten City schon immer sehr wichtig war. Deshalb pflegen wir seit unserer Gründung 2006 auch einen regelmäßigen Fachaustausch mit den Niederlanden“, so Petra Narowski-Schulz. Dort läuft vieles so grundsätzlich anders, als wir es aus Berliner Kitas gewohnt sind, beispielsweise beim Einsatz digitaler Medien in der Kommunikation mit den Eltern. „Wir freuen uns auf interessante Einblicke und Anregungen für unsere eigene Arbeit. Und natürlich auf den Gegenbesuch der holländischen KollegInnen in unseren Kitas Ende April“, ergänzt Kerstin Vierke.

(Fast) wie live dabei: Der tägliche Bericht aus Holland
Für alle, die genau wissen wollten, was die Leitungsteams der Kitas Ackerstraße, Kinzigstraße, Kleine Auguststraße, Kochstraße  und Stettiner Straße während ihrer Woche in Holland erlebt haben, gab es vom  4. bis zum 8. April täglich einen „Bericht aus Holland“. Er erschien jeden Morgen auf der Homepage von Kindergärten City und fasste die Highlights des Vortages in Wort und Bild zusammen.

Die Berichte aus Holland:
Montag, 3. April 2017
Dienstag, 4. April 2017
Mittwoch, 5. April 2017
Donnerstag, 6. April 2017
Freitag, 7. April 2017

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