Kinderschutz-Tagung zum Thema „Sexuelle Übergriffe unter Kindern“

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Kinderschutz-Tagung zum Thema „Sexuelle Übergriffe unter Kindern“

Kinder vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen, gehört zu den Aufgaben jeder Kita. Kindergärten City nimmt diese Pflicht sehr ernst: In jeder der 56 Kitas gibt es Ansprechpartner für Kinderschutz. Diese Kolleginnen und Kollegen treffen sich regelmäßig zu Fortbildungen und stehen den Kita-Teams vor Ort als Ansprechpartner zur Seite.

Wenn Doktorspiele aus dem Ruder laufen20161215 Kinderschutz1 web
Gefährdungen des Kindeswohls gehen nicht ausschließlich von Erwachsenen aus, sondern manchmal auch von anderen Kindern. Doch wie können Pädagoginnen und Pädagogen im Kita-Alltag sicher erkennen, ob es sich bei einem „Doktorspiel“ zwischen Drei- oder Fünfjährigen um das legitime Explorationsverhalten der Kindern handelt, dem man seinen Lauf lassen sollte - oder ob die Situation entgleitet und einen sexuellen Übergriff darstellt? Wie können sie richtig eingreifen, wie am besten mit den beteiligten Kindern umgehen und nicht zuletzt: Wie mit den Eltern darüber sprechen?

Um die Kitas für dieses Thema zu sensibilisieren, fiel am 15. Dezember 2016 der Startschuss. Im Haus der IG Metall trafen sich die Leiter der 56 Kindergärten City-Kitas zur Kinderschutz-Tagung „Pädagogischer Umgang mit sexuellen Übergriffen unter Kindern“. Als Referentin konnte Ulli Freund, langjährig erfahrene Fortbildnerin und Referentin im Stab des Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs der Bundesregierung, gewonnen werden.

Flächendeckende Fortbildung für alle Kinderschutzbeauftragten20161215 Kinderschutz2 web
Und 2017 geht es weiter: „Ab Februar werden alle unsere Ansprechpartner für Kinderschutz an zweitägigen Fortbildungen mit Ulli Freund teilnehmen“, so Kerstin Vierke, Regionalleiterin bei Kindergärten City und für das Thema Kinderschutz verantwortlich. „Sie wird ihnen nicht nur aktuelles Fachwissen vermitteln, sondern auch das nötige Rüstzeug, um dieses Wissen in die Kitas tragen und dort an alle Kolleginnen und Kollegen weitergeben zu können.“

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