Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz: Welche Schwerpunkte braucht Berlin?

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Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz: Welche Schwerpunkte braucht Berlin?

Um die Qualität der frühkindlichen Bildung in Deutschland zu fördern, beschlossen Bund und Länder Ende 2014, ein bundesweites Qualitätsentwicklungsgesetz zu erarbeiten. Im Mai 2017 letzten Jahres legte die Jugend- und Familienministerkonferenz ein Eckpunktepapier zu diesem Gesetz vor. Das Besondere: Es berücksichtigt die unterschiedlichen Stärken und Entwicklungsbedarfe der Länder. Jedes Land soll aus der Vielfalt von Qualitätsmaßnahmen die für sich geeigneten auswählen und dafür finanzielle Unterstützung vom Bund erhalten. Zu diskutieren, welche Schwerpunkte dies im Land Berlin sein sollen, ist die Aufgabe der Arbeitsgruppe Qualitätsvereinbarung (QVTAG), in der für Kindergärten City die pädagogische Geschäftsleiterin Katja Grenner mitwirkt.

20180215 Fachtag QualiEntwicklungsGWie kann Kitaqualität gesichert und weiterentwickelt werden?
Am 15. Februar 2018 trafen sich auf Einladung der Senatsjugendverwaltung wichtige Akteure der Berliner Kitalandschaft zum Fachtag „Frühe Bildung weiterentwickeln und finanzieren: Die Handlungsfelder zu einem geplanten Qualitätsentwicklungsgesetz“, um den aktuellen Stand der Dinge zu diskutieren. Nach einer  Begrüßung durch Staatssekretärin Sigrid Klebba und Inputs von Marion Binder, Referatsleiterin im BMFSFJ, und Kirstin Fussan, Abteilungsleiterin in der Senatsjugendverwaltung, informierten Katja Grenner und Dorothee Thielen, Referentin Kinder und Kindertagesstätten des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, in einem Impulsvortrag über die Arbeit der QVTAG und ihre Leitfragen bei der Schwerpunktsetzung: Was haben wir in Berlin schon erreicht und was ist für die nächste Zukunft verabredet? Wie kann Kitaqualität gesichert und weiterentwickelt werden? Wo braucht es zusätzliche finanzielle Mittel, um bereits Erreichtes nachhaltig für alle Kitas zu sichern? In einem World Cafe und in Workshops vertieften die Teilnehmer*innen anschließend die unterschiedlichen Aspekte des Themas. Die Veranstaltung endete mit „Flammenden Reden“ von Teilnehmer*innen für die Schwerpunkte, die in Berlin gesetzt werden sollten.

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