Aktuelles 2018

46 neue Genussbotschafter*innen bei Kindergärten City

Wie können wir mit Kindern in der Kita kochen – und zwar so, dass es Klein und Groß Freude und möglichst wenig Stress bereitet, unfallfrei vonstatten geht und am Ende auch noch allen schmeckt? Dieser Frage gingen im April 46 Kolleg*innen von Kindergärten City auf den Grund, als sie sich von Ernährungsexpert*innen der Sarah Wiener Stiftung zu zertifizierten„Genussbotschafter*innen“ ausbilden ließen. „Ich kann kochen!“ ist der Titel des Programms, in dem die Stiftung in Kooperation mit der BARMER in jährlich über 500 Fortbildungen bundesweit Pädagog*innen darin weiterbildet, mit Kindern in ihren Einrichtungen zu kochen.

20180502 GenussbotschafterinnenDie Begeisterung über die leckeren und alltagstauglichen Rezepte, die praxisnahen pädagogischen Tipps und weiterführenden Materialien war unter den frisch gebackenen Genussbotschafter*innen groß. Sofort wurden erste konkrete Ideen entwickelt, die bald in den Kitas umgesetzt werden sollen: „Das Kräuterbeet muss wieder her! Der Messerparkplatz ist eine tolle Idee. Das Butterschütteln probiere ich bei der nächsten Teamsitzung“. Und noch etwas haben sie an diesem Tag erfahren: Gesundes Kochen mit allen Sinnen macht Spaß und fördert den sozialen Austausch, bei Erwachsenen, wie bei Kindern.

Wie geht es weiter?
Eine Koch AG, ein Kochkurs, ein Projekt mit der eigenen Ernte aus dem Garten, gemeinsame Aktionen mit Kindern und Eltern –  für die Umsetzung solcher Projekte können die Genussbotschafter*innen für ihre Kitas im ersten Jahr bei der BARMER eine finanzielle Starthilfe von bis zu 500 Euro für Lebensmittel beantragen.

Ernährungsworkshop „5 Zwerge“: Fünf Hände Obst und Gemüse am Tag

201803018 Schlesische 5Zwerge Workshop1Warum sollte man fünf Hände voll Obst und Gemüse pro Tag essen? Und wieviel ist überhaupt "eine Hand voll"? Fragen wie diesen gingen die 5- und 6-Jährigen der Kita Schlesische Straße kürzlich im medienbasierten Ernährungsworkshops „5 Zwerge“ des Bildungsanbieters expika auf den Grund. Sein Ansatz: Unter pädagogischer Leitung und mit Hilfe moderner Medien – Laptops, Tablets, Beamer - nähern sich Kinder mit interaktiven Spielen und viel Raum für Bewegung, Entdecken und Probieren dem Thema „Gesundes Essen“. Die kulinarischen Anschauungsobjekte werden dabei von REWE zur Verfügung gestellt. Die Eltern werden mit Flyern einbezogen, die wichtige Hintergrundinfos und praktische Anregungen für zuhause bieten.

201803018 Schlesische 5Zwerge Workshop2„Zur großen Freude unserer Kinder hatten wir die ‚5 Zwerge‘ schon zum dritten Mal zu Gast“, erzählt die Leiterin der Kita, Jacqueline Lucks. „Der Workshop vermittelt spannend und ganz ohne erhobenen Zeigefinger Wissen, das in Zeiten von Fastfood und Bewegungsmangel schon für Kinder immer wichtiger wird. Er macht sogar kleine Gemüsemuffel neugierig darauf, mal was Neues zu probieren. Und das Highlight ist es immer, wenn sich am Ende jedes Kind an der Obst- & Gemüse-Bar eine eigene Tüte mit fünf Händen voll Obst und Gemüse für zuhause einpacken darf.“

(Fotos: expika)

Berlin-Tag verzeichnete Rekord-Besucherzahl

20180310 BerlinTag1Großer Andrang beim Berlin-Tag: Mit mehr als 2.200 Besucher*innen zog der Berlin-Tag am 10. März so viele Interessierte an wie noch nie. Über 140 Stände von Kitaträgern drängten sich im Hauptgebäude des ehemaligen Flughafens Tempelhof, um Pädagoginnen und Pädagogen für sich zu interessieren.

Die Rekordbesucherzahl war auch am Stand von Kindergärten City deutlich zu spüren. Ein Team von zehn Standbetreuer*innen - Kitaleitungen, Pädagog*innen, Sprachexpert*innen und Vertreter*innen aus der Geschäftsstelle – beriet potentielle neuen Kolleg*innen zu allen Fragen rund ums Erzieher-Sein oder Erzieher-Werden in den 56 City-Kitas. Das Interesse war so groß, dass bereits um 13 Uhr alle der 100 vorbereiteten Infomappen verteilt waren.

20180310 BerlinTag2„Wir sind sehr zufrieden“, resümierte Regionalleiter Christian Naumann. „Besonders groß war das Interesse wieder an der berufsbegleitenden Ausbildung und dem Quereinstieg, aber auch mit ausgebildeten Fachkräften und einigen Sprachexpert*innen konnten wir vielversprechende Gespräche führen. Wir hoffe, dass wir etliche von ihnen demnächst bei einem unserer 14-tägig stattfindenden Bewerbertage wiedersehen werden.“

Der nächste Berlin-Tag findet am 22. September 2018 statt.

Berlin-Tag am 10. März 2018: Wir sind wieder dabei!

Mittlerweile ist er eine Institution und zieht zweimal jährlich Tausende von Pädagoginnen und Pädagogen an: Der Berlin-Tag. Am kommenden Samstag, dem 10. März, öffnen sich wieder seine Tore - aufgrund des großen Publikumsinteresses diesmal nicht im IHK-Gebäude, sondern im ehemaligen Flughafen Tempelhof. Kindergärten City ist wieder mit einem eigenen Stand dabei.

20180310 Banner BerlinTagVon 9:30 bis 15 Uhr werden erfahrene Kitaleiter*innen, Sprachexpert*innen, Vertreter*innen der Geschäftsstelle und erstmals auch Pädagoginnen bereitstehen, um aus erster Hand über die Arbeit bei Kindergärten City zu informieren und alle Fragen von potentiellen neuen Kolleg*innen zu beantworten.

Starten Sie mit uns in Ihre berufliche Zukunft!
In welchen Kitas kann ich arbeiten? Wie sieht das Bewerbungsverfahren aus? Wie kann ich bei City die berufsbegleitende Ausbildung absolvieren? Mit diesen und allen anderen Fragen rund um die Arbeit bei uns sind Sie herzlich am Kindergärten City-Stand (Standnummer 2.056) willkommen!

Der Berlin-Tag auf einen Blick:
Wann? 10. März 2018, 9:30 bis 15 Uhr
Wo?  Ehem. Flughafen Tempelhof, Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin
Standnummer? 2.056

We zijn in Den Haag! Berliner Erzieher*innen entdecken holländische Kitas

Die Kooperation von Kindergärten City mit den niederländischen Kitaträgern DAK und KomKids geht 2018 in die nächste Runde: Nachdem im vergangenen Jahr die Leitungsteams  von fünf City-Kitas für eine Woche in den Niederlanden waren und dort Kitas besuchten, gehen in diesem Jahr nun jeweils zwei Pädagog*innen aus diesen Kitas auf Entdeckungstour: Vom 4. bis zum 10. März 2018 hospitieren sie zu unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkten in vier verschiedenen Kitas in Den Haag und Schiedam/Rotterdam.

20180305 Holland webReger Austausch
Seit seiner Gründung im Jahr 2006 pflegt der Träger den regelmäßigen Fachaustausch mit den Niederlanden. So gab es 2017 neben der Exkursion der Kitaleitungsteams nach Schiedam und Den Haag auch einen zweiwöchigen Arbeitsaufenthalt einer niederländischen Erzieherin in der Kita Kochstraße und einen vierwöchigen Arbeitsplatztausch zweier Pädagogoen aus Berlin und Rotterdam. „Viele Aspekte der Kitaarbeit sind bei unseren Nachbarn deutlich anders, als wir das aus unserem Berliner Kitas kennen. Deshalb sind diese gegenseitigen Besuche immer sehr aufschlussreich und anregend für beide Seiten“, so Regionalleiterin Petra Narowski-Schulz, die für Kindergärten City den Fachaustausch verantwortet.

Wie sieht Kita-Arbeit in Holland aus?
Welche Unterschiede sie zwischen ihrer Arbeit in Berlin und der der Kolleg*innen in Den Haag  wahrnehmen und was sie während ihres Aufenthalts erleben, darüber berichten die Pädagoginnen und Pädagogen von Kindergärten City jeden Tag in Wort und Bild auf der Homepage des Trägers:

Die Berichte aus Den Haag und Rotterdam:
Sonntag, der 4. März
Montag, der 5. März
Dienstag, der 6. März
Mittwoch, der 7. März
Donnerstag, der 8. März
Freitag, der 9. März
Samstag, der 10. März

Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz: Welche Schwerpunkte braucht Berlin?

Um die Qualität der frühkindlichen Bildung in Deutschland zu fördern, beschlossen Bund und Länder Ende 2014, ein bundesweites Qualitätsentwicklungsgesetz zu erarbeiten. Im Mai 2017 letzten Jahres legte die Jugend- und Familienministerkonferenz ein Eckpunktepapier zu diesem Gesetz vor. Das Besondere: Es berücksichtigt die unterschiedlichen Stärken und Entwicklungsbedarfe der Länder. Jedes Land soll aus der Vielfalt von Qualitätsmaßnahmen die für sich geeigneten auswählen und dafür finanzielle Unterstützung vom Bund erhalten. Zu diskutieren, welche Schwerpunkte dies im Land Berlin sein sollen, ist die Aufgabe der Arbeitsgruppe Qualitätsvereinbarung (QVTAG), in der für Kindergärten City die pädagogische Geschäftsleiterin Katja Grenner mitwirkt.

20180215 Fachtag QualiEntwicklungsGWie kann Kitaqualität gesichert und weiterentwickelt werden?
Am 15. Februar 2018 trafen sich auf Einladung der Senatsjugendverwaltung wichtige Akteure der Berliner Kitalandschaft zum Fachtag „Frühe Bildung weiterentwickeln und finanzieren: Die Handlungsfelder zu einem geplanten Qualitätsentwicklungsgesetz“, um den aktuellen Stand der Dinge zu diskutieren. Nach einer  Begrüßung durch Staatssekretärin Sigrid Klebba und Inputs von Marion Binder, Referatsleiterin im BMFSFJ, und Kirstin Fussan, Abteilungsleiterin in der Senatsjugendverwaltung, informierten Katja Grenner und Dorothee Thielen, Referentin Kinder und Kindertagesstätten des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, in einem Impulsvortrag über die Arbeit der QVTAG und ihre Leitfragen bei der Schwerpunktsetzung: Was haben wir in Berlin schon erreicht und was ist für die nächste Zukunft verabredet? Wie kann Kitaqualität gesichert und weiterentwickelt werden? Wo braucht es zusätzliche finanzielle Mittel, um bereits Erreichtes nachhaltig für alle Kitas zu sichern? In einem World Cafe und in Workshops vertieften die Teilnehmer*innen anschließend die unterschiedlichen Aspekte des Themas. Die Veranstaltung endete mit „Flammenden Reden“ von Teilnehmer*innen für die Schwerpunkte, die in Berlin gesetzt werden sollten.

Pädagog*innen erarbeiten gemeinsam ein Kinderschutzkonzept für Kindergärten City

Alle Berliner Kita-Träger sind verpflichtet, ein Kinderschutzkonzept vorzuweisen. In der Regel werden diese vom Träger erarbeitet und den Kitas als verbindliches Regelwerk vorgeschrieben. Kindergärten City hat sich für einen anderen Weg entschieden: „Kern unserer Unternehmenskultur ist die Partizipation. Deshalb ist es uns wichtig, unser Kinderschutzkonzept nicht vorzugeben, sondern es gemeinsam mit all denen zu erarbeiten, die in der Praxis mit Kinderschutzthemen zu tun haben“, so die pädagogische Geschäftsleiterin von Kindergärten City, Katja Grenner.

20180118 AG KiSchuKonzept WebUnd so nahm am 18. Januar die AG Kinderschutzkonzept ihre Arbeit auf. Ihr gehören bereits langjährig erfahrene Erzieher*innen ebenso wie Berufsanfänger*innen an,  Kitaleitungen wie Stellvertretungen,  Angehörige des Personalrats und die Kinderschutz-Koordinatorin des Trägers, Regionalleiterin Kerstin Vierke. Ein Jahr lang werden sie sich in regelmäßigen Arbeitstreffen mit den zentralen Themen des Kinderschutzes auseinandersetzen.

Konkretes Rüstzeug für die Praxis
20180118 AG KiSchuKonzept Nowotny Web„Ziel unserer AG ist es, das Handeln unserer Fachkräfte in den Blick zu nehmen und neben dem intervenierenden insbesondere den präventiven Kinderschutz zu optimieren. Dafür werden wir Haltungen, Methoden und Maßnahmen beschreiben, die dazu beitragen, Grenzverletzungen, Übergriffen und anderen Formen von Gewalt vorzubeugen“, erkärt Kerstin Vierke. „Wir werden Handlungsschritte der Verantwortlichen benennen und notwendige Rahmenbedingungen aufzeigen. Konkrete Handlungsempfehlungen sollen unsere Teams unterstützen, mit einem Verdacht oder einer tatsächlich festgestellte Kindeswohlgefährdung professionell und angemessen umzugehen. Auch das Thema Gewalt gegen Kinder durch Mitarbeiter wird Teil unseres Schutzkonzeptes sein. Hier wollen wir noch mehr Sensibilität für dieses Thema entwickeln, Verfahrensweisen im Umgang damit erarbeiten und diese verbindlich festhalten.“

20180118 AG KiSchuKonzept Maywald WebAm Ende soll ein Schutzkonzept stehen, das die Rechte der Kinder auf Schutz gewährleistet und ebenso den Kolleg*innen Orientierung und Sicherheit im Umgang mit allen Themen des Kinderschutzes  gibt: Praxistaugliches Rüstzeug, mit dem Erzieher*innen gut arbeiten, Kinderschutz präventiv gestalten und Kinder wirksam vor Übergriffen schützen können.

Unterstützung durch Experten
Für die fachliche Begleitung konnten mit Dr. Elke Nowotny (Kinderschutzzentrum Berlin) und Prof. Dr. Jörg Maywald (Deutsche Liga für das Kind) zwei bundesweit renommierte Kinderschutz-Experten gewonnen werden. „Die Zusammenarbeit mit beiden ist uns Ehre und Verpflichtung zugleich“, so Katja Grenner. Für Prof. Maywald ist die partizipative Erarbeitung eines Schutzkonzepts ein  „vorauspreschendes und vorbildhaftes Vorgehen“, das in dieser Form bundesweit einzigartig ist.

„Lesen, Staunen, Forschen“: Berliner Projektstart mit Senatorin Scheeres in der Kita Veteranenstraße

20171211 Veteranenstr LesenStaunenForschen2In diesen Tagen erhalten alle rund 2.500 Berliner Kitas das MINT-Geschichtenset „Lesen, Staunen, Forschen“ der Klaus Tschira Stiftung und der Stiftung Lesen. Mit Hilfe von Bilderbüchern zum Vorlesen und Erleben von Naturphänomenen im Alltag schlägt es eine Brücke zwischen den Bildungsbereichen Lesen und MINT-Förderung. Bildungssenatorin Sandra Scheeres übergab das Geschichtenset am 11. Dezember stellvertretend für alle Berliner Kitas an die Kindergärten City-Kita Veteranenstraße. Die Kinder hörten ihr sehr aufmerksam beim Vorlesen einer der Geschichten zu und griffen den Impuls für ein passendes Mess-Experiment sofort begeistert auf. Bis 2019 werden alle 50.000 Kitas in Deutschland mit dem MINT-Set ausgestattet.

Das Geschichten-Set enthält vier Titel aus der Lesemaus-Reihe zu den Themen Mathematik, Farben, Licht und Akustik. In den Heften werden Erscheinungen wie Geräusche, der Jahreszeitenwechsel oder der nächtliche Sternenhimmel aufgegriffen, die Kinder kennen und die viele Gesprächsanlässe zum Entdecken und Ausprobieren bieten. Ergänzt werden sie durch methodisch-didaktisches Material zur frühkindlichen Sprachbildung. Flankierend wird es ein Online-Fortbildungsangebot geben, in dem pädagogische Fachkräfte praxisnahe Anregungen für den Einsatz der Lesemaus-Hefte in der Kita erhalten, um den Forscherdrang der Kinder und die Lust auf's Lesen weiter zu stärken.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter www.lesen-staunen-forschen.de  (Foto: Stiftung Lesen)

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