Aktuelle Meldungen von Kindergärten City

Aktuelles

Weiterbildung der Sprachkitas zum Thema „Gelingende Erziehungspartnerschaft mit Eltern“

20180503 Fortbildung ElternpartizipationEnde April veranstaltete das „Sprachkita“-Projekt von Kindergärten City gemeinsam mit den Sprachkitas des Eigenbetriebes Kindertagesstätten Nordwest vier Weiterbildungsrunden zum Thema „Interkulturelle Kompetenz und Partizipation mit Blick auf eine gelingenden Erziehungspartnerschaft".

Als renommierte Referentin konnte Ursula Günster-Schöning gewonnen werden, ihres Zeichens erfahrene Kitaleitung, Weiterbildnerin, Lerntherapeutin und Autorin von Fachbüchern und Zeitschriften. Mit viel Esprit und Temperament brachte sie ihren Zuhörer*innen das komplexe Thema nicht nur in den Kopf, sondern auch ins Herz. In den sehr unterhaltsamen und  interaktiven Workshops  gab es immer wieder Aha-Erlebnisse, die die Pädagog*innen ihren Kita-Alltag aus neuen Blickwinkeln betrachten ließen. Dank ihres umfangreichen Erfahrungswissens und einer spielerisch-leichten Verbindung von Theorie und Praxis gab die Referentin spannende Denkanstöße und praktische Anregungen. Mit einem sehr positiven Blick und viel Humor ging es um Haltungen und Kompetenzen, um den alltäglichen Spagat zwischen Verstehen und Akzeptanz, die Einheit von Partizipation und Verantwortung, um Stolpersteine in der Praxis und die Entwicklung von konkreten Ideen für gelingende Umsetzungen im Kitaalltag.

Die dreieinhalb, wie im Fluge vergangenen Stunden in der Forscherwerkstatt von Kindergärten City, in denen auch der Austausch zwischen den Kitaleitungen und Sprachexpert*innen nicht zu kurz kam, schärften den Blick und brachten für alle neue Motivation für die professionelle Gestaltung einer Erziehungspartnerschaft.

46 neue genussbotschafter*innen bei kindergärten city

Wie können wir mit Kindern in der Kita kochen – und zwar so, dass es Klein und Groß Freude und möglichst wenig Stress bereitet, unfallfrei vonstatten geht und am Ende auch noch allen schmeckt? Dieser Frage gingen im April 46 Kolleg*innen von Kindergärten City auf den Grund, als sie sich von Ernährungsexpert*innen der Sarah Wiener Stiftung zu zertifizierten„Genussbotschafter*innen“ ausbilden ließen. „Ich kann kochen!“ ist der Titel des Programms, in dem die Stiftung in Kooperation mit der BARMER jährlich bundesweit über 500 pädagogische Fachkräfte in Theorie und Praxis an das Thema gemeinsamen Kochen mit praktischer Ernährungsbildung für die Kleinsten heranführt.

20180502 GenussbotschafterinnenDie Begeisterung über die leckeren und alltagstauglichen Rezepte, die praxisnahen pädagogischen Tipps und weiterführenden Materialien war unter den frisch gebackenen Genussbotschafter*innen groß. Sofort wurden erste konkrete Ideen entwickelt, die bald in den Kitas umgesetzt werden sollen: „Das Kräuterbeet muss wieder her! Der Messerparkplatz ist eine tolle Idee. Das Butterschütteln probiere ich bei der nächsten Teamsitzung“. Und noch etwas haben sie an diesem Tag erfahren: Gesundes Kochen mit allen Sinnen macht Spaß und fördert den sozialen Austausch, bei Erwachsenen, wie bei Kindern.

Wie geht es weiter?
Eine Koch AG, ein Kochkurs, ein Projekt mit der eigenen Ernte aus dem Garten, gemeinsame Aktionen mit Kindern und Eltern –  für die Umsetzung solcher Projekte können die Genussbotschafter*innen für ihre Kitas im ersten Jahr bei der BARMER eine finanzielle Starthilfe von bis zu 500 Euro für Lebensmittel beantragen.

Ernährungsworkshop „5 Zwerge“: Fünf Hände Obst und Gemüse am Tag

201803018 Schlesische 5Zwerge Workshop1Warum sollte man fünf Hände voll Obst und Gemüse pro Tag essen? Und wieviel ist überhaupt "eine Hand voll"? Fragen wie diesen gingen die 5- und 6-Jährigen der Kita Schlesische Straße kürzlich im medienbasierten Ernährungsworkshops „5 Zwerge“ des Bildungsanbieters expika auf den Grund. Sein Ansatz: Unter pädagogischer Leitung und mit Hilfe moderner Medien – Laptops, Tablets, Beamer - nähern sich Kinder mit interaktiven Spielen und viel Raum für Bewegung, Entdecken und Probieren dem Thema „Gesundes Essen“. Die kulinarischen Anschauungsobjekte werden dabei von REWE zur Verfügung gestellt. Die Eltern werden mit Flyern einbezogen, die wichtige Hintergrundinfos und praktische Anregungen für zuhause bieten.

201803018 Schlesische 5Zwerge Workshop2„Zur großen Freude unserer Kinder hatten wir die ‚5 Zwerge‘ schon zum dritten Mal zu Gast“, erzählt die Leiterin der Kita, Jacqueline Lucks. „Der Workshop vermittelt spannend und ganz ohne erhobenen Zeigefinger Wissen, das in Zeiten von Fastfood und Bewegungsmangel schon für Kinder immer wichtiger wird. Er macht sogar kleine Gemüsemuffel neugierig darauf, mal was Neues zu probieren. Und das Highlight ist es immer, wenn sich am Ende jedes Kind an der Obst- & Gemüse-Bar eine eigene Tüte mit fünf Händen voll Obst und Gemüse für zuhause einpacken darf.“

(Fotos: expika)

Maßgeschneidert für Fachkräfte: Praxismaterial zum Berliner Sprachlerntagebuch 

20180316 Cover Zusatzmaterial AnsichtDie Beobachtung der Kinder im Kitaalltag und die Dokumentation ihrer Entwicklungsschritte, Interessen, Stärken und Erlebnisse ist ein wichtiger Teil der pädagogischen Arbeit in den Kitas von Kindergärten City. Das Berliner Sprachlerntagebuch wird für viele Teams dabei immer stärker zu einem Entwicklungsbuch des Kindes. Auf Fortbildungen, Teamtagen und Dienstbesprechungen haben sich die pädagogischen Fachkräfte intensiv mit den Möglichkeiten des neuen Sprachlerntagebuchs auseinandergesetzt. Dabei tauchten immer wieder Fragen auf wie: Wie lässt sich das Lernen und die Entwicklung unter 3-jähriger Kinder abbilden? Wie dokumentieren wir die Sprachentwicklung der Kinder, die (noch) nicht sprechen, aber aufmerksam zuhören und schon viel verstehen? Oder auch: Wie können wir auch mit knappen Ressourcen professionell und regelmäßig dokumentieren?

Mit diesen Fragen im Gepäck hat sich im Frühjahr 2017 eine Arbeitsgruppe aus dem Team Sprach-Kitas von Kindergärten City auf die Suche nach Antworten und Beispielen guter  Praxis gemacht. Dabei ist ein maßgeschneidertes Praxismaterial für die pädagogischen Fachkräfte entstanden, das viele Zusatzmaterialien, Anregungen und Praxisideen ergänzend zum Sprachlerntagebuch enthält. Der „gelbe Ordner“, wie das Praxismaterial jetzt schon genannt wird,  steht ab sofort in allen City-Kitas bereit. Gerne stellt das Sprachkitas-Team den Kitas auch digitale Vorlagen aller Materialien zum Ausdrucken zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich dafür an die Projektleitung Sprach-Kitas, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Allen Fachkräften viel Spaß beim Entdecken und Arbeiten!

Berlin-Tag verzeichnete Rekord-Besucherzahl

20180310 BerlinTag1Großer Andrang beim Berlin-Tag: Mit mehr als 2.200 Besucher*innen zog der Berlin-Tag am 10. März so viele Interessierte an wie noch nie. Über 140 Stände von Kitaträgern drängten sich im Hauptgebäude des ehemaligen Flughafens Tempelhof, um Pädagoginnen und Pädagogen für sich zu interessieren.

Die Rekordbesucherzahl war auch am Stand von Kindergärten City deutlich zu spüren. Ein Team von zehn Standbetreuer*innen - Kitaleitungen, Pädagog*innen, Sprachexpert*innen und Vertreter*innen aus der Geschäftsstelle – beriet potentielle neuen Kolleg*innen zu allen Fragen rund ums Erzieher-Sein oder Erzieher-Werden in den 56 City-Kitas. Das Interesse war so groß, dass bereits um 13 Uhr alle der 100 vorbereiteten Infomappen verteilt waren.

20180310 BerlinTag2„Wir sind sehr zufrieden“, resümierte Regionalleiter Christian Naumann. „Besonders groß war das Interesse wieder an der berufsbegleitenden Ausbildung und dem Quereinstieg, aber auch mit ausgebildeten Fachkräften und einigen Sprachexpert*innen konnten wir vielversprechende Gespräche führen. Wir hoffe, dass wir etliche von ihnen demnächst bei einem unserer 14-tägig stattfindenden Bewerbertage wiedersehen werden.“

Der nächste Berlin-Tag findet am 22. September 2018 statt.

We zijn in Den Haag! Berliner Erzieher*innen entdecken holländische Kitas

Die Kooperation von Kindergärten City mit den niederländischen Kitaträgern DAK und KomKids geht 2018 in die nächste Runde: Nachdem im vergangenen Jahr die Leitungsteams  von fünf City-Kitas für eine Woche in den Niederlanden waren und dort Kitas besuchten, gehen in diesem Jahr nun jeweils zwei Pädagog*innen aus diesen Kitas auf Entdeckungstour: Vom 4. bis zum 10. März 2018 hospitieren sie zu unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkten in vier verschiedenen Kitas in Den Haag und Schiedam/Rotterdam.

20180305 Holland webReger Austausch
Seit seiner Gründung im Jahr 2006 pflegt der Träger den regelmäßigen Fachaustausch mit den Niederlanden. So gab es 2017 neben der Exkursion der Kitaleitungsteams nach Schiedam und Den Haag auch einen zweiwöchigen Arbeitsaufenthalt einer niederländischen Erzieherin in der Kita Kochstraße und einen vierwöchigen Arbeitsplatztausch zweier Pädagogoen aus Berlin und Rotterdam. „Viele Aspekte der Kitaarbeit sind bei unseren Nachbarn deutlich anders, als wir das aus unserem Berliner Kitas kennen. Deshalb sind diese gegenseitigen Besuche immer sehr aufschlussreich und anregend für beide Seiten“, so Regionalleiterin Petra Narowski-Schulz, die für Kindergärten City den Fachaustausch verantwortet.

Wie sieht Kita-Arbeit in Holland aus?
Welche Unterschiede sie zwischen ihrer Arbeit in Berlin und der der Kolleg*innen in Den Haag  wahrnehmen und was sie während ihres Aufenthalts erleben, darüber berichten die Pädagoginnen und Pädagogen von Kindergärten City jeden Tag in Wort und Bild auf der Homepage des Trägers:

Die Berichte aus Den Haag und Rotterdam:
Sonntag, der 4. März
Montag, der 5. März
Dienstag, der 6. März
Mittwoch, der 7. März
Donnerstag, der 8. März
Freitag, der 9. März
Samstag, der 10. März

Kita-Qualitätsentwicklungsgesetz: Welche Schwerpunkte braucht Berlin?

Um die Qualität der frühkindlichen Bildung in Deutschland zu fördern, beschlossen Bund und Länder Ende 2014, ein bundesweites Qualitätsentwicklungsgesetz zu erarbeiten. Im Mai 2017 letzten Jahres legte die Jugend- und Familienministerkonferenz ein Eckpunktepapier zu diesem Gesetz vor. Das Besondere: Es berücksichtigt die unterschiedlichen Stärken und Entwicklungsbedarfe der Länder. Jedes Land soll aus der Vielfalt von Qualitätsmaßnahmen die für sich geeigneten auswählen und dafür finanzielle Unterstützung vom Bund erhalten. Zu diskutieren, welche Schwerpunkte dies im Land Berlin sein sollen, ist die Aufgabe der Arbeitsgruppe Qualitätsvereinbarung (QVTAG), in der für Kindergärten City die pädagogische Geschäftsleiterin Katja Grenner mitwirkt.

20180215 Fachtag QualiEntwicklungsGWie kann Kitaqualität gesichert und weiterentwickelt werden?
Am 15. Februar 2018 trafen sich auf Einladung der Senatsjugendverwaltung wichtige Akteure der Berliner Kitalandschaft zum Fachtag „Frühe Bildung weiterentwickeln und finanzieren: Die Handlungsfelder zu einem geplanten Qualitätsentwicklungsgesetz“, um den aktuellen Stand der Dinge zu diskutieren. Nach einer  Begrüßung durch Staatssekretärin Sigrid Klebba und Inputs von Marion Binder, Referatsleiterin im BMFSFJ, und Kirstin Fussan, Abteilungsleiterin in der Senatsjugendverwaltung, informierten Katja Grenner und Dorothee Thielen, Referentin Kinder und Kindertagesstätten des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin, in einem Impulsvortrag über die Arbeit der QVTAG und ihre Leitfragen bei der Schwerpunktsetzung: Was haben wir in Berlin schon erreicht und was ist für die nächste Zukunft verabredet? Wie kann Kitaqualität gesichert und weiterentwickelt werden? Wo braucht es zusätzliche finanzielle Mittel, um bereits Erreichtes nachhaltig für alle Kitas zu sichern? In einem World Cafe und in Workshops vertieften die Teilnehmer*innen anschließend die unterschiedlichen Aspekte des Themas. Die Veranstaltung endete mit „Flammenden Reden“ von Teilnehmer*innen für die Schwerpunkte, die in Berlin gesetzt werden sollten.

Pädagog*innen erarbeiten gemeinsam ein Kinderschutzkonzept für Kindergärten City

Alle Berliner Kita-Träger sind verpflichtet, ein Kinderschutzkonzept vorzuweisen. In der Regel werden diese vom Träger erarbeitet und den Kitas als verbindliches Regelwerk vorgeschrieben. Kindergärten City hat sich für einen anderen Weg entschieden: „Kern unserer Unternehmenskultur ist die Partizipation. Deshalb ist es uns wichtig, unser Kinderschutzkonzept nicht vorzugeben, sondern es gemeinsam mit all denen zu erarbeiten, die in der Praxis mit Kinderschutzthemen zu tun haben“, so die pädagogische Geschäftsleiterin von Kindergärten City, Katja Grenner.

20180118 AG KiSchuKonzept WebUnd so nahm am 18. Januar die AG Kinderschutzkonzept ihre Arbeit auf. Ihr gehören bereits langjährig erfahrene Erzieher*innen ebenso wie Berufsanfänger*innen an,  Kitaleitungen wie Stellvertretungen,  Angehörige des Personalrats und die Kinderschutz-Koordinatorin des Trägers, Regionalleiterin Kerstin Vierke. Ein Jahr lang werden sie sich in regelmäßigen Arbeitstreffen mit den zentralen Themen des Kinderschutzes auseinandersetzen.

Konkretes Rüstzeug für die Praxis
20180118 AG KiSchuKonzept Nowotny Web„Ziel unserer AG ist es, das Handeln unserer Fachkräfte in den Blick zu nehmen und neben dem intervenierenden insbesondere den präventiven Kinderschutz zu optimieren. Dafür werden wir Haltungen, Methoden und Maßnahmen beschreiben, die dazu beitragen, Grenzverletzungen, Übergriffen und anderen Formen von Gewalt vorzubeugen“, erkärt Kerstin Vierke. „Wir werden Handlungsschritte der Verantwortlichen benennen und notwendige Rahmenbedingungen aufzeigen. Konkrete Handlungsempfehlungen sollen unsere Teams unterstützen, mit einem Verdacht oder einer tatsächlich festgestellte Kindeswohlgefährdung professionell und angemessen umzugehen. Auch das Thema Gewalt gegen Kinder durch Mitarbeiter wird Teil unseres Schutzkonzeptes sein. Hier wollen wir noch mehr Sensibilität für dieses Thema entwickeln, Verfahrensweisen im Umgang damit erarbeiten und diese verbindlich festhalten.“

20180118 AG KiSchuKonzept Maywald WebAm Ende soll ein Schutzkonzept stehen, das die Rechte der Kinder auf Schutz gewährleistet und ebenso den Kolleg*innen Orientierung und Sicherheit im Umgang mit allen Themen des Kinderschutzes  gibt: Praxistaugliches Rüstzeug, mit dem Erzieher*innen gut arbeiten, Kinderschutz präventiv gestalten und Kinder wirksam vor Übergriffen schützen können.

Unterstützung durch Experten
Für die fachliche Begleitung konnten mit Dr. Elke Nowotny (Kinderschutzzentrum Berlin) und Prof. Dr. Jörg Maywald (Deutsche Liga für das Kind) zwei bundesweit renommierte Kinderschutz-Experten gewonnen werden. „Die Zusammenarbeit mit beiden ist uns Ehre und Verpflichtung zugleich“, so Katja Grenner. Für Prof. Maywald ist die partizipative Erarbeitung eines Schutzkonzepts ein  „vorauspreschendes und vorbildhaftes Vorgehen“, das in dieser Form bundesweit einzigartig ist.

Führen lernen: Neuer Durchgang der Weiterbildung zur qualifizierten Kitaleitung gestartet

Wie führt man eine Kita, die mit einer oft dreistelligen Zahl betreuter Kinder und ihren Eltern und mit einem bis zu 40-köpfigen Team einem mittleren Unternehmen gleichkommt? Wie entwickelt man pädagogische Konzepte weiter? Wie fördert man Mitarbeiter*innen individuell und bedarfsgerecht und löst Konflikte im Team?

20171211 Leitungsquali AuftaktDiese und unzählige weitere, anspruchsvolle Fragen warten auf die 15 Pädagoginnen und Pädagogen, für die am 11. Dezember der Startschuss für die Zertifizierungsweiterbildung zur qualifizierten Kitaleitung fiel. Innerhalb eines Jahres werden sie sich in elf berufsbegleitenden Modulen intensiv mit Themen wie Personalführung, Kritik- und Konfliktmanagement, Organisations- und Qualitätsentwicklung oder der partnerschaftlichen Elternarbeit auseinandersetzen. Nach 253 Stunden mündet die Weiterbildung in eine sehr praxisnahe Abschlussarbeit, die in einem Kolloquium präsentiert wird. Durchgeführt wird die Qualifizierung im Auftrag von Kindergärten City  durch den Bildungsträger Blickpunkt KIND.

„Wir wollen den Familien in unserer Stadt immer eine bestmögliche Betreuungsqualität für ihre Kinder bieten. Dabei kommt unseren Kitaleiterinnen und –leitern eine entscheidende Rolle zu. Deshalb ist es uns sehr wichtig, auch die Führungskräfte von morgen gezielt zu fördern. Mit dieser Weiterbildung unterstützen wir Pädagog*innen mit Lust auf ‚mehr‘ systematisch auf ihrem Weg zur Führungsverantwortung“ so Katja Grenner, die pädagogische Geschäftsleiterin von Kindergärten City.

Richtig losgehen wird es für die 15 Teilnehmer*innen am 29. und 30. Januar 2018. Auf der Agenda des ersten Moduls steht dann das Thema „Auftrag der Leitung“. Wir wünschen erkenntnisreiche Tage und gutes Gelingen!

„Lesen, Staunen, Forschen“: Berliner Projektstart mit Senatorin Scheeres in der Kita Veteranenstraße

20171211 Veteranenstr LesenStaunenForschen2In diesen Tagen erhalten alle rund 2.500 Berliner Kitas das MINT-Geschichtenset „Lesen, Staunen, Forschen“ der Klaus Tschira Stiftung und der Stiftung Lesen. Mit Hilfe von Bilderbüchern zum Vorlesen und Erleben von Naturphänomenen im Alltag schlägt es eine Brücke zwischen den Bildungsbereichen Lesen und MINT-Förderung. Bildungssenatorin Sandra Scheeres übergab das Geschichtenset am 11. Dezember stellvertretend für alle Berliner Kitas an die Kindergärten City-Kita Veteranenstraße. Die Kinder hörten ihr sehr aufmerksam beim Vorlesen einer der Geschichten zu und griffen den Impuls für ein passendes Mess-Experiment sofort begeistert auf. Bis 2019 werden alle 50.000 Kitas in Deutschland mit dem MINT-Set ausgestattet.

Das Geschichten-Set enthält vier Titel aus der Lesemaus-Reihe zu den Themen Mathematik, Farben, Licht und Akustik. In den Heften werden Erscheinungen wie Geräusche, der Jahreszeitenwechsel oder der nächtliche Sternenhimmel aufgegriffen, die Kinder kennen und die viele Gesprächsanlässe zum Entdecken und Ausprobieren bieten. Ergänzt werden sie durch methodisch-didaktisches Material zur frühkindlichen Sprachbildung. Flankierend wird es ein Online-Fortbildungsangebot geben, in dem pädagogische Fachkräfte praxisnahe Anregungen für den Einsatz der Lesemaus-Hefte in der Kita erhalten, um den Forscherdrang der Kinder und die Lust auf's Lesen weiter zu stärken.

Mehr Informationen zum Projekt finden Sie unter www.lesen-staunen-forschen.de  (Foto: Stiftung Lesen)

Kita Ghanastraße gewinnt für ein Projekt zum Klimawandel den Umweltpreis Berlin-Mitte

20171125 GhanaerStr Umweltpreis1Es war ein feucht-kühler Herbsttag 2016, wie wir ihn derzeit auch erleben, an dem die Kinder der Kita Ghanastraße sich sehnsüchtig fragten, wann es endlich den ersten Schnee dieses Winters geben würde. Viel Hoffnung auf baldige Schneeballschlachten konnten die Pädagoginnen Ute Krüger und Sabine Wendlandt ihnen nicht machen, werden die Winter in Berlin doch gefühlt immer wärmer und grüner. Aber warum ist das so? Aus dieser Frage entspann sich ein mehrmonatiges Projekt zum Thema Klimawandel und saisonale Ernährung.

Was haben Tomaten im Winter mit dem Klimawandel zu tun?
Gemeinsam ließen die Kinder kleine Eisbären auf selbstgemachten Eisschollen schwimmen und beobachteten deren Schmelzen. Sie schauten sich an, welchen langen Weg einmal umd die ganze Welt eine Jeanshose von der Herstellung bis zum Verkauf  zurücklegen muss. Zur Frage, was jeder Einzelne für den Klimaschutz tun kann, nahmen sie mit ihren Pädagoginnen die Lebensmittel des täglichen Speiseplans unter die Lupe. Woher kommen Tomaten und Bananen mitten im Winter? Welche Lebensmittel können wir jetzt essen, die nicht über tausende Kilometer zu uns gebracht werden müssen? 20171125 GhanaerStr Umweltpreis2Zusammen mit der Kita-Köchin erstellten sie einen regional-saisonalen Speiseplan. Er wurde fortan einmal wöchentlich in die Tat umgesetzt, und zwar unter tatkräftiger Mitwirkung der Kinder beim Lauchputzen, Kartoffelreiben und Apfelmuskochen. Als es wieder wärmer wurde, stieg auch die Vielfalt der zur Verfügung stehenden Lebensmittel wieder an. Im Kitagarten und in der Gartenarbeitsschule bauten die Kinder Kartoffeln, Kräuter, Gemüse und Radieschen an, die sie ernteten und statt Wurst aus dem Supermarkt auf die Vesperbrote schnippelten. Und zum Abschluss des Projekts konnte jedes Kind ein selbst gestaltetes Kochbuch mit nach Hause nehmen, damit auch die Eltern die saisonal-regionalen Lieblingsgerichte ihrer Kinder zubereiten können.

„Unser Ziel war es, die Kinder für das wichtige Thema Klimawandel zu sensibilisieren“, so Ute Krüger, die auch die stellvertretende Leitung der Kita ist. „Wir wollten ihnen vermitteln, wie wichtig es ist, dass jeder Mensch, ob klein oder groß, Verantwortung für unsere Erde übernimmt.“

Herzlichen Glückwunsch!
Für dieses großartige Projekt zeichnete das Bezirksamt Mitte die Kita mit dem mit 700 Euro dotierten, ersten Platz des Umweltpreises 2017 aus – und dass schon zum 9. Mal. Wir gratulieren sehr herzlich!

Entwicklungswerkstatt Fachkräfte brachte 340 Pädagog*innen miteinander ins Gespräch

20171113 EWerk Web1„Viele Wege, gemeinsame Ziele: Wir gestalten Kindergärten City“: Unter diesem Motto trafen sich am 13. und 14. November jeweils rund 170 Pädagog*innen aus allen 56 City-Kitas zur ersten „Entwicklungswerkstatt: Fachkräfte“. Vorbereitet worden war die Veranstaltung von einer gemeinsamen Steuergruppe aus Pädagog*innen, Kitaleitungen, Vertreter*innen der Geschäftsstelle und der Beschäftigtenvertretungen sowie der Geschäftsleitung. Das gemeinsame Ziel beider Tage: Kolleg*innen aus anderen Kitas kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen über Fragen, die für die eigene Arbeit wichtig sind, über die in Ruhe zu sprechen im Alltag aber oft zu wenig Zeit bleibt.

Worüber wollen Sie sprechen?
20171113 EWerk Web2Dabei war die Agenda nicht vorgefertigt, sondern entstand vor Ort im Rahmen eines Open Space: Die Teilneh-mer*innen brachten Themen, die ihnen unter den Nägeln brennen, ein und tauschten sich über sie mit interessierten Kolleg*innen aus. Das Spektrum reichte dabei von der Integration in der offenen Arbeit über Gesundheitsprävention bis zur Partizipation von Kindern in Essenssituationen. Damit knüpften die beiden Tage an die „Entwicklungswerkstatt: Leitung“ an, zu der sich im Juni die Leitungsteams der Kitas getroffen hatten.

„Manchmal sind Kitas eine kleine Welt für sich“, so die pädagogische Geschäftsleiterin Katja Grenner. „Rauszukommen und den Blick über den Tellerrand zu heben ist da sehr hilfreich. Denn dort gibt es Kolleg*innen, denen es ganz ähnlich geht und die für manche Herausforderung schon eine gute Lösung gefunden haben. Voneinander zu wissen, voneinander zu lernen - das sind Dinge, die uns bei Kindergärten City ungemein wichtig sind.“

Bilanz des Tages: Wir sind auf einem guten Weg!
20171113 EWerk Web3Und was kam am Ende dabei heraus? Zum einen eine ganze Reihe von Vorhabengruppen, in denen die Pädagog*innen ab sofort ihnen wichtige Themen Kita-übergreifend und in Eigenregie weiterverfolgen werden. Zum anderen: Eine große Zufriedenheit über den in Gang gekommenen Austausch: „Die Herausforderungen, die uns im Alltag beschäftigen, ähneln sich in den meisten Kitas – aber es gibt überall sehr unterschiedliche Wege, mit ihnen umzugehen. Sich darüber in Ruhe austauschen zu können, war sehr anregend und bereichernd“, so eine Teilnehmerin.

Und die kaufmännische Geschäftleiterin Susanne Kabitz ergänzt: „Für uns als Geschäftsleitung waren diese Tage eine hervorragende Gelegenheit, mit Erzieher*innen direkt ins Gespräch zu kommen über die Dinge, die ihnen am Herzen liegen. Denn nur, wenn wir gegenseitig unsere Anliegen kennen, können wir gemeinsam den Betrieb so gestalten, dass sich alle gut in ihm aufgehoben fühlen: Die Kinder, die Eltern und unsere Mitarbeitenden.“

„Am Ohr der Welt“: Kita-Kinder musizierten mit brasilianischen Musikern

20171015 Fuerstenberger Musikwelten1„Erleben – erkunden – mitgestalten“ hieß es am 14. und 15. Oktober beim Musikwelten Festival 2017  in der ufa-Fabrik. In 40 Konzerten machten Kinder, Jugendliche und Profis gemeinsam Musik aus aller Welt und öffneten die Ohren und Herzen der kleinen und großen Besucher für die kulturelle Vielfalt der in Berlin lebenden Menschen. Mittendrin dabei: 20 Kinder und die Pädagoginnen Heike Bestla und Tatjana Köppe aus der Kita Fürstenberger Straße, die ihre Zuhörer auf eine Reise nach Brasilien mitnahmen.

Música Tropical – Brasilian Music Journey 20171015 Fuerstenberger Musikwelten2
Fünf Kitas aus ganz Berlin kamen zu dem Konzert im Varieté-Saal zusammen. Ihre Pädagoginnen hatten zuvor in einem Workshop die brasilianischen Lieder erlernt, die sie dann mit den Kindern erarbeiteten. Jede Kita gab zunächst zwei eigene Lieder zum Besten, in denen es um Sonne, Strand und das Meer, das uns alle verbindet, ging. Als am Schluss alle Kinder und  Pädagoginnen zusammenkamen, um gemeinsam mit vier brasilianischen Musikern zwei portugiesische Lieder zu singen, fühlten sich alle Zuhörer in dem zum Bersten gefüllten Saal nach Südamerika versetzt. „Für unsere Kinder war es eine großartige Erfahrung, gemeinsam mit Profi-Musikern auf einer so großen Bühne zu singen. Musik verbindet Menschen, auch wenn sie verschiedene Sprachen sprechen – das hat man ganz deutlich gespürt!“ so die Pädagoginnen.

Kita-Eigenbetriebe werben mit neuer Website für die berufsbegleitende Ausbildung

"Zukunft in guten Händen": Unter diesem Titel steht die Ausbildungskooperation der fünf Kita-Eigenbetriebe Berlin mit Pro Inklusio Fachschule für Sozialpädagogik. Ihr Ziel: Die berufsbegleitende Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern - wissenschaftlich fundiert, methodisch und vor allem: Praxisnah.

"Berlin wächst und braucht neue Kita-Plätze, die wir dabei sind, zu schaffen. Die Plätze nützen aber nichts, wenn wir nicht genügend pädagogisches Fachpersonal haben, um tatsächlich Kinder aufnehmen zu können", so die pädagogische Geschäftsleiterin von Kindergärten City, Katja Grenner. Staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher sind auf dem Arbeitsmarkt inzwischen ein rares Gut. "Deshalb haben sich die Kita-Eigenbetriebe mit der Pro Inklusio Fachschule zusammengetan, um gemeinsam eine hochwertige berufsbegleitende Ausbildung zum/zur Erzieher*in anzubieten und für sie zu werben."

Zum Beginn jedes Schuljahres startet an der Fachschule eine neue Klasse, in der Auszubildende aus allen fünf Eigenbetrieben gemeinsam lernen. Tragende Säule ist die enge Verzahnung von Theorie und Praxis: Die Auszubildenden gehören vom ersten Tag an zum Team ihrer Ausbildungskita, werden in die pädagogische Praxis eingebunden und mit verantwortungsvollen Aufgaben betreut. Dabei steht ihnen vor Ort ein*e geschulte*r Mentor*in zur Seite. Einmal wöchentlich und in mehreren Blockwochen wird ihnen an der Pro Inklusio Fachschule das fundierte theoretische Rüstzeug für die Praxis vermittelt. Die dreijährige Ausbildung ist für die Teilnehmenden kostenfrei, die Arbeit in der Praxisstelle wird nach dem Tarifvertrag  des öffentlichen Dienstes vergütet. Nach ihrem erfolgreichen Abschluss haben die Absolvent*innen beste Chancen auf eine unbefristete Übernahme als staatlich anerkannte*r Erzieher*in.

Informationen zur berufsbegleitenden Ausbildung finden Sie unter www.kita-eigenbetriebe.berlin
Eine Bewerbung für den Ausbildungsbeginn am 1. Februar 2018 ist vom 1. September 2017 bis 11. Oktober 2017 direkt über die Website möglich.

20170801 Procedo Screenshot

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