Aktuelle Meldungen von Kindergärten City

Aktuelles

Corona: Erreichbarkeit unserer Kitas

Die Corona-Krise geht auch an den digitalen Informationskanälen nicht spurlos vorbei und führt zum Teil zu Überlastungsproblemen: Derzeit sind einige unserer Kitas nur schwer über ihre regulären Kita-Mailadressen ereichbar. Deshalb haben wir für alle Einrichtungen nun neue E-Mailadressen eingerichtet.

Die neuen Adressen sind nach einem einheitlichen Schema aufgebaut: Vor dem "@" steht die gleiche Adresse, wie sie von der regulären Kita-Mailadresse bekannt ist, danach folgt dann "@kindergaerten-city.de".

Zum Beispiel:
reguläre Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
neue Adresse: Kita.Ackerstr60@kindergaerten-city.de

Die neue Adresse für jede Kita finden Sie auch in unserer Standortliste:
www.kindergaerten-city.de/die-kindergaerten/standorte-liste 

Wir bitten alle, die während der Corona-bedingten Kitaschließung Anliegen an die Kitas haben, ihre Mails an die reguläre und gleichzeitig die neue Adresse zu schreiben, damit sichergestellt ist, dass die Mails ankommen und zeitnah bearbeitet werden können.

Corona: Was sollten Sie zur Notbetreuung in den Kitas wissen?

Seit dem 17. März sind alle Kitas von Kindergärten City wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Eine Notbetreuung ist nur für Kinder von Eltern möglich, die in einem systemrelevanten Beruf arbeiten. Momentan ist geplant, dass die Schließung bis einschließlich 17. April andauern soll.

Wer hat Anspruch auf eine Notbetreuung?
Die Liste der systemrelevanten Berufe wurde vom Land Berlin erstellt und am 23. März nochmals konkretisiert. Bei einem ganz besonders wichtigen Teil der Berufe greift die sog. „Ein-Eltern-Regelung“, nach der es ausreicht, wenn nur ein Elternteil einen entsprechenden Beruf hat. Bei den übrigen systemrelevanten Berufen müssen beide Eltern einer entsprechenden Tätigkeit nachgehen.

In jedem Falle ist eine Notbetreuung nur dann möglich, wenn es keine anderen Betreuungsmöglichkeiten gibt. Wenn also ein Elternteil im Homeoffice arbeitet, besteht kein Anspruch auf die Notbetreuung des Kindes in der Kita.

Die konkretisierte Liste der systemrelevanten Berufe steht hier zum Download zur Verfügung.

Was muss ich tun, wenn ich die Notbetreuung in Anspruch nehmen will?
Um im Interesse des Infektionsschutzes die Durchmischung von Kitas auszuschließen, findet die Notbetreuung jedes anspruchsberechtigte Kind in der Kita statt, die es auch im Normalbetrieb besucht – auch dann, wenn es dort das einzige Kind in der Notbetreuung sein sollte. Bitte nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Kitaleitung auf und melden Sie Ihren Anspruch auf Notbetreuung an. Hierfür müssen Sie das von der Senatsbildungsverwaltung bereitgestellte Formular „Notwendigkeit der Notbetreuung – Kita“ ausfüllen, das Sie hier herunterladen können (unter www.berlin.de/sen/bjf/coronavirus/aktuelles/notbetreuung steht das Formular auch in englischer, türkischer und arabischer Sprache zur Verfügung). Die Kitaleitung ist berechtigt, zusätzlich einen Nachweis Ihres Arbeitgebers darüber zu verlangen, dass Sie an Ihrer Arbeitsstelle unabkömmlich sind.

Falls in Ihrer Kita niemand zu erreichen ist, weil dort bislang kein Bedarf an Notbetreuung bestand und die Einrichtung deshalb geschlossen ist, nehmen Sie bitte Kontakt mit unserer Geschäftsstelle (siehe unten) auf.

Bitte besprechen Sie mit den Mitarbeiter*innen Ihrer Kita so konkret wie möglich, wann Sie einen Betreungsbedarf für Ihr Kind haben, damit die Personalplanung darauf abgestimmt werden kann.

Wohin kann ich mich mit Fragen wenden?
Fragen zur Notbetreuung Ihres Kindes besprechen Sie bitte zunächst mit Ihrer Kitaleitung. Sollten hierbei Fragen offen bleiben, wenden Sie sich gerne an das Infotelefon in unserer Geschäftsstelle. Sie erreichen uns werktags unter der Nummer (030) 90298-6161 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine sehr detaillierte Liste von Fragen und Antworten rund um Corona finden Sie außerdem auf der Website des Landes Berlin unter www.berlin.de/corona/faq Die Informationen werden laufend ergänzt und sind auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch und Russisch verfügbar.

Weiterbildung zur „Qualifizierten Kitaleitung“: Neuer Durchgang gestartet

Eine Kita zu leiten ist eine hochkomplexe und anspruchsvolle Tätigkeit, die mit einer enormen Bandbreite von Aufgaben verbunden ist. Um Pädagoginnen und Pädagogen mit „Lust auf Mehr“ für diese Aufgaben fit zu machen, begleiten wir sie systematisch auf ihrem Weg zur Führungsverantwortung. Das Herz dieser Begleitung ist unsere einjährige, modular aufgebaute Weiterbildung zur „Qualifizierten Kitaleitung“. Am  4. März traf sich der Jahrgang 2020 mit 16 Teilnehmer*innen zur Auftaktveranstaltung in unserer Lernwerkstatt.

Die Zertifizierungsweiterbildung, die wir seit 2015 in Kooperation mit Blickpunkt KIND durchführen, vermittelt in elf Modulen und 253 Stunden das Handwerkszeug, das für die Arbeit als Kitaleitung essentiell ist. Abgeschlossen wird sie mit einer sehr praxisnahen Abschlussarbeit, die in einem Kolloquium präsentiert wird.

Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Freude und viel Erfolg und freuen uns auf die Präsentation ihrer Ergebnisse in einem Jahr!

Kindergärten City begrüßt neue Personalleiterin

Seit dem 1. März 2020 hat der Personalbereich von Kindergärten City eine neue Leiterin: Die 46jährige Betriebswirtin Kerstin Maiazza übernahm den Staffelstab von Jutta Erkens, die den Bereich seit der Gründung des Eigenbetriebs 2006 geführt hatte und die sich nun in den Ruhestand verabschiedet.

Nach ihrem Studium in Paderborn führte ihr beruflicher Werdegang Kerstin Maiazza zunächst als Personalreferentin Marketing/Vertrieb zur August Storck KG. Von 2008 bis Februar 2020 war sie als Personalleiterin Teil der Geschäftsleitung des Wissenschaftsverlags der Walter de Gruyter GmbH. Sie lebt mit ihrer Familie in Pankow.

„Es freut uns sehr, Kerstin Maiazza für die Leitung unseres Personalbereichs gewonnen zu haben,“ so die kaufmännische Geschäftsleiterin von Kindergärten City, Claudia Freistühler. „Gut qualifizierte Mitarbeiter*innen für unsere Kitas zu finden, zu halten und zu entwickeln wird in den nächsten Jahren  neben der Digitalisierung unserer Personalprozesse die größte Herausforderung für unseren Personalbereich bleiben. Wir freuen uns darauf, hier gemeinsam mit Frau Maiazza neue Wege zu gehen, um unsere Position als attraktiver Arbeitgeber für Pädagog*innen in Berlin weiter auszubauen.“

Berlin-Tag: Wir waren dabei!


   Ich möchte eine berufsbegleitende Ausbildung machen – was muss ich dafür mitbringen? Ich bin Erzieher und möchte Kitaleitung werden: Was muss ich dafür tun? Ich habe meine Ausbildung im Ausland gemacht – wird sie mir in Berlin anerkannt? Mit solchen und unzähligen anderen Fragen kamen am 29. Februar rund 4.200 Besucher*innen zum Berlin-Tag, Deutschlands größter Berufs- und Informationsmesse für Pädagog*innen. Mit einem gut gelaunten Messeteam mittendrin im Hangar 6 des ehemaligen Flughafens Tempelhof:Kindergärten City.

Besonders wichtig ist es uns, die Fragen der Besucher*innen auf Augenhöhe und direkt aus der Praxis heraus beantworten zu können. Deshalb besteht der Kern unseres Messeteams immer aus Kitaleitungen, Pädagog*innen und Sprachexpert*innen aus verschiedenen Kitas. Ergänzt werden sie vom Knowhow der Personalabteilung, die alle Fragen zum Bewerbungsprocedere und den Voraussetzungen im Detail beantworten kann. Diesmal zum ersten Mal dabei war unsere Koordinatorin für Mentor*innenangelegenheiten als Expertin für unsere berufsbegleitende Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in.

Das bewährte Konzept ging auch diesmal wieder auf: Im Rahmen der Beratungsgespräche verteilten wir rund 180 Infomappen, beantworteten unzählige Fragen und freuen uns nun darauf, den einen oder die andere unserer Gesprächspartner*innen bald bei unserem 14-tägig stattfindenden Bewerber*innentag wiederzusehen.

Die Kita Mehringdamm ist nun offiziell ein „Haus der kleinen Forscher“


Seit rund elf Jahren ist Kindergärten City als 100. Netzwerk beim „Haus der kleinen Forscher“ dabei. Mittlerweile arbeiten fast alle unserer Kitas und rund 170 Pädagog*innen aktiv im Netzwerk mit. Offiziell als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert waren bislang acht Kitas. Ende Januar kam mit der Kita Mehringdamm nun die Neunte hinzu.

Im Rahmen einer kleinen Feier mit dem Team und den Elternvertreter*innen überreichte unsere pädagogische Geschäftsleiterin Katja Grenner die Zertifizierungsplakette an die Kita, die umgehend gut sichtbar an der Fassade der Villa angebracht wurde.

Zwei  Pädagogen der Kita bilden sich in der Forscherwerkstatt von Kindergärten City regelmäßig zu MINT-Themen fort und tragen ihr Wissen dann ins Team. In Teambesprechungen erläutern sie Experimente, stellen das nötige Material in einem Experimenteschrank zur Verfügung und bieten den Kindern regelmäßig Experimentiermöglichkeiten an. „Wir freuen uns sehr über unser Zertifikat, das nun für alle Besucher*innen gut sichtbar bestätigt: Forschen und Entdecken sind bei uns ein fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit – von den jüngsten bis zu ältesten Kindern,“ so Kitaleiterin  Katja Kariv.

Wie können sich Kitas zertifizieren lassen?
Expertin bei Kindergärten City für die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ ist Sylvelie Polzin. Sie gehört zum Trainerinnenteam unserer Forscherwerkstatt und hat mit ihrer eigenen Kita den Zertifizierungsprozess selbst schon mehrfach erfolgreich durchlaufen. „Der umfangreiche Fragebogen, den die Kita für die Zertifizierung bearbeiten muss, wirkt für manche erstmal abschreckend. Mit  etwas Unterstützung ist das aber gut zu schaffen und der Aufwand lohnt sich: Für die Kita ist der Prozess wie eine kleine Evaluation in Sachen MINT-Bildung. Sie bekommt eine ausführliche Rückmeldung zu ihrem Stand, und für viele Eltern ist das Zertifikat ein wichtiges Qualitätskriterium bei der Entscheidung für eine Kita.“

Kitas, die sich als „Haus der kleinen Forscher“ zertifizieren lassen möchten, steht Sylvelie Polzin gerne beratend zur Seite – nehmen Sie einfach Kontakt zu ihr auf (s.polzin[at]kindergaerten-city.de).

Wir gratulieren der Kita Mehringdamm sehr herzlich!

Beruflicher Neustart gesucht? Erfüllung gefunden!

Genug von Büro, Verkaufstheke oder Werkstatt? Alle, die einen beruflichen (Neu-) Start mit Sinn und Anspruch suchen, sollten sich beeilen: Noch bis zum 15. März läuft der Bewerbungszeitraum für die berufsbegleitende Ausbildung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher*in in unseren Kitas in Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte.

Die Ausbildung dauert drei Jahre. Ihr theoretischer Teil findet an zwei Tagen pro Woche bei unserem Partner, der Pro Inklusio Fachschule für Sozialpädaogogik, statt. Für den praktischen Teil sind die Auszubildenden vom ersten Tag an Teil des Teams ihrer Ausbildungskita. Unterstützt von einer/einem speziell geschulten Mentor*in werden sie Schritt für Schritt an die pädaogogische Arbeit herangeführt. Die Auszubildenden erhalten von Beginn an ein Tarifgehalt mit allen Vorteilen des öffentlichen Dienstes. Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung haben sie beste Aussichten auf eine unbefristete Tätigkeit in einer unserer Kitas.
Alle Details zur berufsbegleitenden Ausbildung, dem Bewerbungsverfahren und das Bewerbungsformular selbst finden Sie auf unserer Ausbildungs-Website:

www.ausbildung-erzieher-in.berlin

Theorie trifft Praxis: Potsdamer Master-Studierende zu Gast bei Kindergärten City


Welche Besonderheiten haben die großen öffentlichen Kitaträger Berlins? Wo gibt es Ansatzpunkte für Forschungsarbeiten und welche Karriere-Wege stehen Hochschulabsolvent*innen offen? Diese und viele anderen Fragen standen am 23. Januar auf der Agenda, als wir rund 20 Studierende des Masterstudiengangs „Frühkindliche Bildungsforschung“ der FH Potsdam gemeinsam mit ihrer Professorin Dr. Irene Dietrich in unserer Geschäftsstelle begrüßten.

Katja Grenner und Claudia Freistühler, Geschäftsleiterinnen von Kindergärten City, stellten den Träger mit seinen aktuellen Herausforderungen vom Fachkräftemangel bis zum Platzausbau vor. Die Studierenden hatten viele Fragen mitgebracht: Welche Aufgabenbereiche hat eine Fachberatung und mit welchen spezifischen Themen beschäftigt sie sich? Welche Vorgaben macht das Land Berlin in punkto Qualitätsentwicklung und wie sehen die konkreten Erfahrungen aus? Gemeinsam  mit den Regionalleiterinnen Liane Schiecke und Petra Narowski-Schulz sowie den Fachberaterinnen Susanne Sachse und Ulrike Lehmann standen Katja Grenner und Claudia Freistühler den Studierenden Rede und Antwort und gaben Einblicke in die Berliner Kitalandschaft, die Arbeit eines großen Trägers und die Herausforderungen für Träger und Kitas, Qualitätsanforderungen in der Praxis umzusetzen.

Moderieren leicht gemacht: Neuer Workshop für pädagogische Fachkräfte

Die Moderation von Gruppen ist kein Thema für Erzieherinnen und Erzieher? Weit gefehlt! Am 22. Januar fand bei Kindergärten City der erste Moderations-Workshop für pädagogische Fachkräfte statt.

Für ihn hat das Team der Fachberaterinnen einen Workshop mit speziellem Begleitmaterial entwickelt, das es auch Einsteiger*innen leicht macht, Gruppen zu moderieren. „In Kitas kommen immer wieder Menschen zusammen und arbeiten an gemeinsamen Themen. Warum sollte z.B. Dienstberatungen nicht auch mal von einer Fachkraft statt von der Leitung moderiert werden?“, so die Projektkoordinatorin des Sprachkitas-Team, Susanne Sachse. „Dafür vermittelt der Workshop das nötige Handwerkszeug.“

Die begeisterten Fachkräften berichteten von den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten in den Kitas: Auch Fachrunden, Fallbesprechungen und Elternnachmittage gelingen besser, wenn sie gut moderiert sind. "Der Workshop, der nah an der Praxis und mit vielen Übungssequenzen gestaltet ist, hat vor allen Dingen Spaß gemacht", so eine der Teilnehmerinnen.

Der Moderationsworkshop soll in Zukunft je nach Bedarf regelmäßig angeboten werden, das nächste Mal am 22. April 2020. Anmeldungen sind über den Fortbildungskalender auf unserer Homepage möglich.

Mehr Sauerstoff, Weniger Staub, mehr Schatten in unserer Stadt: Wir pflanzen 100 Bäume

20191127 Baumpflanzung Jersusalemer1Wie können wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten? Diese Frage stellt sich nach zwei Rekordsommern in Folge uns allen. Auch bei Kindergärten City wird intensiv nachgedacht und Maßnahmen wie die Umstellung der Haustechnikflotte auf E-Autos, die Installation von Solaranlagen auf Flachdächern und die Nutzung von Geothermie und Blockheizkraftwerken sind in Vorbereitung oder bereits Realität. Ein weiterer kleiner Baustein, der in den nächsten Wochen umgesetzt wird: Die Pflanzung  von 100 Bäumen in (fast) allen unseren Kitas.

„Wir versprechen, dich immer gut zu gießen!“
20191127 Baumpflanzung Jersusalemer2Am 27. November war als eine der ersten die Kita Jerusalemer Straße an der Reihe: Gemeinsam mit der Gartenbaufirma Mosaik und der Regionalleiterin Solveig Schache, die die Patenschaft für einen der beiden neuen Bäume übernahm, gingen die Kinder ans Werk. Ihre Pädagog*innen hatten das Thema zuvor mit ihnen vorbereitet und die Kinder hatten ihre guten Wünsche an ihre neuen Bäume – eine Eberesche und eine Hainbuche – auf kleine Zettel geschrieben. Mit ihnen schmückten sie die Bäume und halfen dann mit Feuereifer und kleinen Schippen dabei, die Bäume in die Erde einzupflanzen.

„Bäume spenden nicht nur Sauerstoff und speichern CO2, sie sind auch Lebensraum und Nahrung für viele Tiere, Staubfilter und Schattenspender. Gerade letzteres wird  angesichts von regelmäßigen Hitzewellen für die Kitas immer wichtiger“, so der Leiter des Kindergärten City-Gebäudemanagements, Wolfram Eisenblätter. „Mit den zusätzlichen Bäumen wollen wir das Mikroklima in den Kitagärten verbessern und sie als wichtige pädagogische Flächen noch attraktiver machen.“

„Wer ist Charlie?“ Kinder der Kita Kochstraße erforschen die Berliner Mauer

20191109 Kochstr Charly1Für Touristen ist er ein fester Bestandteil des Berlin-Programms, für die Kinder der Kita Kochstraße gehört er zur Normalität, an der sie fast täglich vorbeikommen: Der Checkpoint Charlie. Männer in seltsamen Uniformen stehen auf der Straße, bewachen irgendetwas und werden dabei pausenlos fotografiert. Nur, was bewachen sie? Eine Grenze? Mitten in der Stadt?

Was schon für Erwachsene kaum noch zu begreifen ist – eine schier unüberwindliche Mauer mitten in Berlin – wirkt auf Kinder surreal und wie aus einer völlig anderen Zeit. Für die Kita Grund genug, sich im Jahr des 30. Mauerfall-Jubiläums mit ihren Vorschulkindern und professioneller Unterstützung auf eine Spurensuche zu begeben: Gemeinsam mit der Künstlerin Simone Schander und dem Filmemacher Rainer Untch entstand die Idee zum Projekt „Wer ist Charly? Kinder erforschen Grenzen“. Seine Umsetzung wurde durch die finanzielle Förderung des Projektfonds für kulturelle Bildung Berlin möglich.

„Mit Sprungfedern unter den Füßen kann man über jede Grenze springen.“
20191109 Kochstr Charly2Den Anfang machte ein Besuch am Checkpoint Charly und der Berliner Mauer. Ausgehend von diesen erlebbaren Resten der früheren innerdeutschen Grenze ging es in dem Projekt aber um viel mehr: Welche Arten von Grenzen gibt es – auch bei uns in der Kita? Was empfindet jede*r Einzelne von uns als eine Grenze? Und: Wie können wir Grenzen überwinden?

Zwei Wochen lang setzten sich die Kinder in Gesprächen, Spielen und beim künstlerischen Gestalten mit Fotokameras und verschiedensten Materialien sehr intensiv mit ihrem Thema auseinander. Dabei entstanden Objekte, Bilder, Fotos und ein großer Nachbau der Berliner Mauer samt Grenzübergang. Ausgerüstet mit Kostümen und selbstgebastelten Pässen konnten die Kinder so erleben, was es heißt, vor einer Grenze zu stehen und auf die andere Seite zu dürfen – oder auch nicht. Am Ende präsentierten sie die Ergebnisse ihres Projekts im Rahmen einer großen Ausstellungseröffnung ihren Familien.

Im Rahmen des Projekts ist ein wunderbarer Film entstanden, der die Kinder auf ihrer Spurensuche begleitet und beobachtet, wie sie sich dem Themen Grenzen in ihrer Kita und unserer Stadt nähern.

 

AG Partizipation stellt neue Qualitätsbausteine vor

Wie können im Kita-Alltag die individuellen Bedürfnisse der Kinder nach ruhen und schlafen berücksichtigt werden? Wie reagieren wir auf Elternwünsche, dass ihr Kind entgegen seinen Bedürfnissen mittags schlafen  oder wachbleiben  soll? Wie kann die Gestaltung des Dienstplans gelingen, die die Notwendigkeiten des Kitabetriebs mit den individuellen Bedürfnissen aller Kolleg*innen in Einklang bringt?

Fragen wie diese standen  in den letzten Monaten auf der Agenda der AG Partizipation von Kindergärten City intensiv beschäftigt. In ihr arbeiten Kitaleitungen, Pädagog*innen und Kolleg*innen der Geschäftsstelle zusammen, um Qualitätsbausteine für die Partizipation von Kindern und von Mitarbeitenden zu  entwickeln.  Am 12. September stellten sie ihre jüngsten Ergebnisse, die Qualitätsbausteine „Ruhen und schlafen“ sowie „Dienstplangestaltung“, vor. Das Treffen, an dem Kitaleitungen und Pädagog*innen aus 10 Kitas teilnahmen, war der Auftakt einer bis Mitte November dauernden Veranstaltungsreihe für alle City-Kitas.

20190912 Vorstellung QB RuhenSchlafen DB webLeitplanken für die pädagogische Praxis
„Unsere Qualitätsbausteine sind das Ergebnis intensiver Arbeitsprozesse mit Kolleg*innen aus allen Einrichtungen und Berufsgruppen“, so Liane Schiecke, Regionalleiterin und Koordinatorin der AG Partizipation. „Sie sind die Leitplanken, innerhalb derer jedes Kita-Team seinen eigenen Weg zum Umgang mit dem jeweiligen Thema entwickeln wird – einen Weg, der zur Kita und ihren individuellen Bedingungen passt.“

Die pädagogische Geschäftsleiterin Katja Grenner ergänzt: „Die Bausteine sind eine Beschreibung guter Praxis. Sie sollen Orientierung geben und bewusstes Handeln jenseits von ‚Das haben wir schon immer so gemacht‘ fördern. Ziel und Orientierungspunkt ist dabei immer eines: Den Bedürfnissen der Kinder bestmöglich gerecht zu werden.“

Die aktuelle Veranstaltungsreihe ist bereits die zweite ihrer Art: Im vergangenen Jahr waren in ähnlichem Rahmen die Qualitätsbausteine „Mahlzeiten“ und „Besprechungskultur“ vorgestellt worden. Aktuell arbeitet die AG Partizipation am Thema „Rückmeldungen und Beschwerden“.

50 Jahre Kita Fürstenberger Straße: Sie lebe hoch!

20190627 Fuerstenberger 50J 1Nur wenige Tage nach dem letzten Kitageburtstag in Kreuzberg gab es auch in Mitte ein Jubiläum zu feiern: Die Kita Fürstenberger Straße beging ihren 50. Geburtstag mit einer ganzen Festwoche, die am 27. Juni ihren Höhepunkt in einer sommerlichen Gartenparty für Klein und Groß fand.

Eröffnet am 30. Juni 1969 für 75 Kinder von drei bis sechs Jahren, hat sich in den letzten fünf Dekaden viel in der Kita getan: Dank eines Erweiterungsbaus verfügt sie seit 2011 über Räume für 180 Kinder ab acht Wochen. Mit ihrer Erdwärmeheizung und einer Regenwassernutzanlage gehört sie zu den Umweltschutz-Modellkitas bei Kindergärten City. Jüngstes Projekt ist die Neugestaltung des großen Gartens gemeinsam mit der Beratungsstelle „Grün macht Schule“ und engagierten Eltern.

„Wir haben intensiv mit dem Team überlegt, wie wir unseren runden Geburtstag so feiern können, dass unsere Kinder möglichst viel davon haben“, erzählte die stellvertretende Kitaleiterin, Katrin Fischer, am Rand des Festes. Bald war die Idee einer Festwoche geboren, in deren  Vorbereitung sich Kolleg*innen wie Elternvertreter*innen und Eltern mit Elan einbrachten: Am Montag sorgte ein Clown für Unterhaltung, am Dienstag wurden ein neuer Baum gepflanzt und eine Zeitkapsel versenkt, am Mittwoch gab es als Vorgeschmack auf das große Fest schon mal eine Hüpfburg, auf der trotz tropischer Rekordtemperaturen ausgiebig getobt wurde. Am Donnerstag nun füllte sich der mit Heliumballons bunt geschmückte Garten mit Kindern und Eltern, die die Qual der Wahl zwischen vielen Stationen hatten: Zuerst zur Rollrutsche oder zur Hüpfburg? Zum Einrad-Parcours oder zum Schminken? Ein lustiges Erinnerungsfoto an der Fotobox machen? Oder doch lieber erstmal ein Stück von den beiden großen Geburtstagskuchen oder einer der anderen Köstlichkeiten vom Buffet naschen? Gefeiert wurde schließlich bis fast in den Abend hinein, sodass genug Zeit für alle Highlights blieb.

Wir gratulieren sehr herzlich und wünschen alles Gute für die nächsten 50 Jahre!

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Happy Birthday, Kita Baerwaldstraße!

20190622 Jubilaeum Baerwaldstr2Runde Geburtstage sind ein Grund zum Feiern - nicht nur für Menschen, sondern auch für unsere Kitas. Und so lud die Kita Baerwaldstraße am 22. Juni zu einem großen Geburtstagsfest, um mit Kindern und  Familien, Kolleg*innen und Partnern aus ihrem Umfeld ihren 40. Geburtstag zu feiern.

Bei schönstem Sommerwetter hatte die Kita ein Programm auf die Beine gestellt, in dem sich ein Höhepunkt an den nächsten reihte: Für die Großen gab es eine brasilianische Stimmung verbreitenden Trommlertruppe, für die Kleinen Seifenblasen, Eis, Musik und Tanz. Für das Kita-Team gab es den jubelnden Dank von Eltern, Kindern und Träger für ihre engagierte Arbeit und für alle ein Buffet, unter dem sich die Tische bogen. Am Rand des Festes nahm eine kleine Ausstellung, für die das Team einen Gruppenraum mit typischen Spielen, Büchern und Möbeln aus den 80igern  ausgestattet hatte, die Gästen mit auf eine Zeitreise in die eigene Jugend.

20190622 Jubilaeum Baerwaldstr1"Das waren halt die 80iger..."
Wieviel sich seit der Eröffnung der Kita am 1. August 1979 in der pädagogischen Arbeit verändert hat, ließen die Kitaleiterin Manuela Zille und ihre Stellvertreterin Petra Martins – beide (fast) seit dem ersten Tag in der Baerwaldstraße dabei - in ihrer Rede Revue passieren. „Noch heute besuchen uns Kinder von damals, die von schönen Erinnerungen in unserer Kita schwärmen und großen Wert darauf legen, für ihre eigenen Kinder einen Platz bei uns zu bekommen“, so Manuela Zille. Und Petra Martins ergänzte: „Wir haben keinen einzigen Tag bereut, hier zu arbeiten. Es ist ein besonderes, langes Kapitel in unserem Arbeitsleben, das uns daran erinnert, dass wir einen wundervollen Beruf in dieser schönen Kita ausüben.“

Als besonderes Geburtstagsgeschenk, über das sich ganz besonders die Pädagog*innen der Kita freuten, konnte Manuela Zille verkünden, dass zum 1. August das pädagogische Team wieder voll besetzt sein wird. Herzlichen Glückwunsch!

„Abends in der Kita 2019“: Herzlich willkommen bei uns!

20190614 AidK 1Kolleg*innen über die Schulter schauen: Das ist das Motto von „Abends in der Kita“, einem Veranstaltungsformat, das seit 2015 einmal jährlich bei Kindergärten City stattfindet:  Inspiriert von der „Langen Nacht der Wissenschaft“ öffnen immer am Abend vor der Personalversammlung zehn Kitas ihre Türen für Kolleg*innen aus anderen City-Kitas, führen sie durch ihre Häuser, beantworten Fragen und knüpfen neue Kontakte. Dabei steht meist ein Rahmenthema im Mittelpunkt.

Ausgerüstet mit Notizbuch, Kamera und der Einladung, die immer einen kleinen Stadtplan zur Lage und Informationen zu den Angeboten der gastgebenden Kitas enthält, gingen 20190614 AidK 2 am 14. Juni neugierige Kolleg*innen aus fast 30 City-Kitas von 17 bis 20 Uhr auf Entdeckungstour. In den gastgebenden Kitas wurden sie mit offenen Armen, kleinen kulinarischen Angeboten und vor allem mit Antworten auf alle ihre Fragen empfangen. Dabei ging es hier um erprobte Methoden zur Zusammenarbeit mit Eltern oder um die gelungene Neugestaltung des Gartens, dort um die Praxis der alltagsintegrierten Sprachförderung oder um die Frage: Warum gibt es in eurer Kita so viele Spiegel?

„Für unser Team war das großartige Interesse an unserer Kita eine große Freude! Meine Kolleginnen führten unsere Gäste offen und fröhlich durch’s Haus und den Garten, darüber habe ich mich sehr gefreut und war sehr stolz auf meine Kolleginnen!“ so die Rückmeldung einer Kitaleiterin aus Friedrichshain.

Anerkennung von Berufserfahrung außerhalb des öffentlichen Dienstes

Sie ist auf den ersten Blick nicht ganz einfach zu durchschauen: Die Entgelttabelle des Tarifvertrags der Länder (TV-L), nach der Kindergärten City alle seine Mitarbeitenden bezahlt. Im Wesentlichen besteht sie aus zwei Elementen: Den Entgeltgruppen und den Erfahrungsstufen. Beim Umgang mit letzteren gibt es nun eine Neuerung, die für viele erfahrene Fachkräfte positive Auswirkungen auf die Höhe ihres Gehaltes haben kann.

Alle Stellen bei Kindergärten City sind einer bestimmten Entgeltgruppe (EG) zugeordnet – pädagogische Fachkräfte z.B. der EG 8. Jede Entgeltgruppe ist ihrerseits in sechs sog. Erfahrungsstufen unterteilt, die unterschiedlich hoch dotiert sind und die die Beschäftigten automatisch durchlaufen. Mit wachsender Berufserfahrung erhöht sich dadurch automatisch das Gehalt.

Bewerber*innen, die relevante Berufserfahrung außerhalb des öffentlichen Dienstes mitbringen, können laut Tarifvertrag (TV-L) maximal in der Erfahrungsstufe 3 einsteigen, auch wenn ihre tatsächliche Erfahrung eigentlich eine höhere Stufe rechtfertigen würde. Im § 16 TV-L werden aber auch Ausnahmen formuliert.

Was ist neu?
20190523 GL Beschluss Banknoten webDiese Ausnahmen nutzen wir ab sofort bei allen Bewerber*innen von außerhalb des öffentlichen Dienstes systematisch: Auf Antrag prüfen wir, ob die laut Tarifvertrag nötigen Voraussetzungen vorliegen. Ist dies der Fall, werden diese Bewerber*innen sofort in die höhrere Erfahrungsstufe eingestuft, die ihrer tatsächlichen Berufserfahrung entspricht. Das macht sich für erfahrene Fachkräfte deutlich bezahlt: So ist laut der Tariftabelle 2019 das Bruttogehalt z.B. einer pädagogischen Fachkraft (EG 8) in der Erfahrungsstufe 6 rund 315 EUR höher als in der Erfahrungsstufe 3.

„Wie alle Kitaträger Berlins sind wir für unsere Kitas immer auf der Suche nach qualifizierten pädagogischen Fachkräften“, so die kaufmännische Geschäftsleiterin von Kindergärten City, Claudia Freistühler. „Wir arbeiten kontinuierlich an neuen Recruiting-Maßnahmen und sind bei der Verbesserung der Personalsituation in unseren Kitas auf einem guten Weg. Dabei spielt natürlich auch die Bezahlung eine Rolle. Mit dieser Maßnahme hoffen wir, zukünftig mehr qualifiziertes Personal auch von außerhalb des öffentlichen Dienstes für uns gewinnen zu können.“

Genaueres zum Tarifvertrag und der Einstufung neuer Mitarbeiter*innen können Sie in den FAQs auf unserer Karriere-Website nachlesen.

„Kinder bewegen“: Die Kita Emdener Straße im Porträt bei Hauptstadtsport.tv

2004 startete die Deutsche Olympische Gesellschaft die Initiative „Kinder bewegen“. Als eine von bundesweit 27 Kitas war die City-Kita Emdener Straße von Anfang an dabei. Was vor 15 Jahren als Modellprojekt begann, hat sich mittlerweile zu einem Erfolgsmodell entwickelt, das heute fester Bestandteil des Kita-Alltags ist. Grund genug für den Internet-Channel Hauptstadtsport.tv, die Kita gemeinsam mit dem Präsidenten der DOG Berlin, Dr. Richard Meng, zu besuchen.

Immer dienstags und donnerstags kommen die von der DOG finanzierten, bestens ausgebildeten Trainer*innen in die Kita, um mit abwechslungsreichen Sportangeboten das pädagogische Angebot zu ergänzen. An den rund 8.000 Sportstunden haben seit 2004 über 700 Kinder im Alter von zwei bis  fünf Jahren teilgenommen –  und das mit deutlichen Effekten: „Für die Kindern sind die Angebote einen Riesenspaß, auf den sie sich jede Woche freuen. Wir Pädagogen und die Eltern spüren deutlich, wie gut ihnen die regelmäßige zusätzliche Bewegung tut. Und von den Kinderärzten und Grundschulen der Umgebung bekommen wir immer wieder bescheinigt, wie fit unsere Kinder sind“, erzählt die Leiterin der Kita, Daniela Hoffmann.

 

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