Aktuelle Meldungen von Kindergärten City

Aktuelles

Kollege Eichhörnchen

In der Kita Lichtenberger Straße bekommen die Pädagog*innen in diesen Herbsttagen Unterstützung von kleinen tierischen Helfern, die vor allem in der Eingewöhnung der jüngsten Kinder wertvolle Dienste leisten.

Wohl kaum ein Elternteil kennt sie nicht: Die Begeisterung, die wildlebende Tiere in die Gesichter von kleinen Großstadtkindern zaubern. Vögel, Eichhörnchen oder sogar ein Fuchs – welch ein Abenteuer, die tierischen Nachbarn mitten in der Stadt beobachten zu können.

Auch in der Kita Lichtenberger Straße ist das nicht anders: Jeden Morgen kommen hier Eichhörnchen in den Garten und holen sich ein paar Nüsse, die Kinder und Pädagog*innen für sie auf’s Fensterbrett des Gruppenraums gelegt haben. Die Kinder beobachten aus nächster Nähe, wie die Tiere auf dem Fensterbrett hin- und herspringen, die Nüsse im Garten vergraben oder sie an Ort und Stelle knabbern. Mittlerweile sind die Tiere schon so zutraulich, dass sie die Nüsse manchmal direkt von einer ausgestreckten Hand annehmen.

„Der Eichhörnchenbesuch gehört mittlerweile zu unserem festen Morgenprogramm“, erzählt die Pädagogin Nadja Meier. „Für unsere Jüngsten sind die Tiere eine tolle Ablenkung, die den Abschied von Mama oder Papa etwas leichter macht. Über diese tierische Unterstützung bei der Eingewöhnung freuen auch wir Pädagog*innen uns sehr.“

Elternbeirat wählt neues Sprecher*innen-Team

Zu Beginn jedes Kitajahres werden in allen Kitas die Elternvertreter*innen gewählt, die gleichzeitig Mitglieder des Kindergärten City-Elternbeirates sind. Corona-bedingt in diesem Jahr etwas später als üblich, traf sich der Elternbeirat Anfang November zum ersten Mal und wählte sein Sprecher*innen-Team. Erstmals fand das Treffen diesmal als Mischung von Präsenzveranstaltung und Videokonferenz statt.

Zum Teil vor Ort in unserer Geschäftsstelle, größtenteils aber per Video-Call nahmen Elternvertreter*innen aus 28 Kitas an dem Treffen teil, das von zwei Fachberaterinnen unseres Sprachkita-Teams moderiert wurde. Für den Träger waren sowohl die Geschäftsleitung, als auch alle sechs Bereichsleiter*innen Kita dabei.  

Neues Sprecher*innen-Team gewählt
Formell wichtigster Tagesordnungspunkt war die Wahl des neuen Sprecherteams des Elternbeirats. Einstimmig gewählt wurden sieben Eltervertreter*innen, die ab sofort unter der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erreichen sind. Die Namen der Sprecherinnen finden Sie auf unserer Elternbeirats-Website.

Im Zentrum des Abends stand aber das momentan alles beherrschende Thema Corona in unseren Kitas. Was steckt hinter den vom Träger erlassenen Hygiene-Richtlinien? Wie wird mit Infektionen in den Kitas umgegangen? Wann muss wer in Quarantäne? Und vor alle: Wie können Informations- und Kommunikationwege zwischen Eltern, Kitas und dem Träger so verbessert werden, sodass alle Beteiligten zuverlässig und möglichst schnell an die für die wichtigen Informationen kommen? Über diese und andere Fragen wurden in einem konstruktiven Austausch erste Ideen für Verbesserungsmaßnahmen entwickelt.

Zuhören, erklären, gemeinsam Ideen entwickeln
„Der Elternbeirat als Sprachrohr der Eltern ist für uns ein wichtiger Partner und ein Bindeglied in unserer Kommunikation mit den Familien“, so die pädagogische Geschäftsleiterin von Kindergärten City, Katja Grenner. „Wir wollen – gerade in dieser schwierigen Corona-Situation - wichtige Entscheidungen möglichst einvernehmlich so treffen, dass sie sowohl den Anforderungen der Kita-Arbeit, als auch den Bedürfnissen der Familien gerecht werden. Deshalb ist der Elternbeirat ein sehr wertvolles Gremium: Hier hören wir ganz unmittelbar die Anliegen der Eltern und können umgekehrt vieles erklären und um Verständnis für das Agieren der Kitas werben.“

Wir heißen alle neuen und alten Mitglieder des Elternbeirates in ihrem Amt herzlich willkommen und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!

Bewegungsangebote für Kitakinder: „Claudias Turnraum“

Neben den vielen unangenehmen Aspekten von „Corona“, auf die wir alle gut verzichten könnten, hat die Pandemie auch nicht wenige positive Neuerungen und Impluse in unseren Kitas mit sich gebracht. Einer davon ist „Claudias Turnraum“ – ein virtueller Sportraum, der pädagogischen Fachkräften Tipps für Bewegungsangebot gibt, die sie ganz einfach im Kita-Alltag mit- und nachmachen können.

Die Gymnastiklehrerin, Psychomotorikerin, Pilates-Trainerin und Lehrerin für Kinderyoga Claudia Köpp ist vielen Kindergärten City-Pädagog*innen bekannt als das sportliche Herz unseres Programms „Bewegte Kitas“. Während des Corona-bedingten Kita-Notbetriebes im Frühjahr hat sie begonnen, Filmbeiträge mit kurzen Bewegungseinheiten zum Mit- und Nachmachen für unsere Kitas zu drehen. Denn: Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, sowohl Bewegung mit kognitiven Inhalten, als auch gemeinsame Entspannung in den Kita-Alltag einzubringen.

Mittlerweile stehen 26 Filme in einer intern zugänglichen Cloud zum Download bereit, die sowohl am Laptop, als auch am Smartphone angeschaut und dann mit den Kindern nachgemacht werden können.

Wir wünschen viel Spaß bei der Umsetzung. Fragen zu den Filmen beantwortet Claudia Köpp gerne per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kleines, feines Haus am Schillerpark: Die Kita Edinburger Straße wurde eröffnet

Anfang Oktober fand ein weiteres Bauprojekt von Kindergärten City ein glückliches Ende: Die Kinder und Mitarbeiter*innen der Kita Edinburger Straße konnten aus ihrem Ausweichquartier in der Rehberge zurückziehen in ihre Kita am Schillerpark, in der nichts mehr so ist wie vor den umfangreichen Bau- und Sanierungsarbeiten. Am 29. Oktober nun fand in Anwesenheit von Mittes Bezirksjugendstadträtin Ramona Reiser und wichtiger Baubeteiligter die offizielle Eröffnung statt.

Coronabedingt musste die Eröffnung sehr viel kleiner ausfallen als dies unter normalen Umständen geplant gewesen wäre. Mit genügend Abstand und Masken gab es einen kleinen Rundgang, bei dem die Leiterin der Kita, Monique Möller, den Gästen von außen die neuen Räume vorstellte.

Helle Räume mit freiem Blick ins Grüne
Das war ganz problemlos möglich, denn jeder der ebenerdig gelegenen Funktionsräume der neuen Kita verfügt über eine große, bodentiefe Glasfront, durch die auch der Zugang zum neugestalteten Garten möglich ist. Hell, freundlich und modern eingerichtet, bieten der Bauraum, der Rollenspielraum, der Sport- und Musizierraum und das Atelier den Kindern alle Möglichkeiten, sich mit den Dingen zu beschäftigen, die sie gerade am meisten interessieren. Ein Highlight ist das neue Kinderrestaurant mit viel Platz zum gemeinsamen Essen– ganz nach Wunsch auch auf Barhockern sitzend oder asiatisch am Boden kniend. Eine moderne Kinderküche auf Kinderaugenhöhe enthält vom Cerankochfeld und Backofen bis zur Arbeitsfläche alles, das Kinder und Pädagog*innen zum gemeinsamen Schnippeln, Bruzeln und Kochen leckerer Mahlzeiten brauchen. Höhepunkte des neu gestalteten, 2.400 Quadratmeter großen Gartens direkt neben dem Schillerpark sind eine Wasserspielanlage und eine Kletterburg, die dem größern Vorbild im Park nachgeahmt ist.

Nie wieder kalte Kinderfüße
Im Zuge der Bauarbeiten erhielt die aus dem Jahr 1930 stammende Kita einen großzügigen Anbau, in dem sich nun fast alle der von den Kindern genutzten Funktionsräume befinden. Im ursprünglichen Gebäude sind heute nur noch der Bewegungs- und Musikraum und Nebenräume wie die Küche und der Personalraum angesiedelt. Die gesamte Kita wurde energetisch auf Stand gebracht und verfügt nun über eine Fußbodenheizung, die durch eine Geothermieanlage versorgt wird.

„Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Abschluss dieses Projekts und unsere neue, kleine und feine Kita Edinburger Straße“, so die City-Geschäftsleiterinnen Claudia Freistühler und Katja Grenner. „Sie bietet beste Bedingungen für moderne pägagogische Arbeit im frühkindlichen Bereich und ist ein freundlicher, moderner Ort, an dem sich Kinder wohl fühlen, die Welt entdecken und sich austoben können. Ohne die großzügige Unterstützung durch Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm Aktive Zentren wäre das in dieser Form nicht realisierbar gewesen. Wir wünschen allen Nutzer*innen der Kita viel Spaß beim Erobern der neuen Räume.“

Ein standesgemäßes Eröffnungsfest für die Kinder und Familien der Kita soll nachgeholt werden, sobald es die Pandemie- und auch die Wetterlage wieder zulassen.

Gemeinsame Pressemitteilung von Kindergärten City und dem Bezirksamt Mitte

Mehr Fotos der neuen Kita finden Sie in unserer Online-Galerie (Flickr)

  











Foto oben: Chris Keller (v.l.n.r.: Jörg Mahrin, Daniel Winter, Monique Möller, Ramona Reiser, Katja Grenner, Claudia Freistühler, Peggy Gneist); übrige Fotos: Kindergärten City

Allgemeinverfügung zur häuslichen Isolation: Was bedeutet das?

Mittlerweile haben alle Berliner Bezirke eine sog. Allgemeinverfügung zur häuslichen Isolation während der Corona-Pandemie erlassen. Kurz gesagt bedeutet sie, dass für bestimmte Personen automatisch eine Pflicht zur häuslichen Isolation bzw. Quarantäne eintritt, auch ohne dass dies ausdrücklich vom Gesundheitsamt angeordnet wurde.

 
Die Allgemeinverfügungen unterscheiden sich im Detail zwischen den Bezirken etwas. In jedem Fall gilt die Verfügung des Bezirks, in dem sich der Wohnsitz des/der Betroffenen befindet. Ob sich die Kita in einem anderen Bezirk befindet, ist unerheblich.

In der Regel gelten die Verfügungen für:
  1. Personen, die vom Gesundheitsamt als Kontakt der Kategorie 1 eingestuft wurden, die also engen Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten,
  2. Personen mit Corona-Symptomen, für die vom Gesundheitsamt oder einem Arzt ein Coronatest angeordnet wurde oder die kürzlich getestet wurden (Verdachtspersonen),
  3. Personen, die selbst bereits positiv getestet wurden.
Personen, auf die einer dieser Punkte zutrifft, sind verpflichtet, sich sofort in häusliche Isolation/Quarantäne zu begeben. Die Quarantäne muss nicht, wie bisher, ausdrücklich vom Gesundheitsamt angeordnet werden.

Die Allgemeinverfügungen stehen im Internet zum Download zur Verfügung:

Kita meidet den Görlitzer Park, nachdem ein Kind mit Drogenbesteck in Berührung gekommen ist

Stellungnahme der Geschäftsleitung zu aktuellen Medienberichten

Berlin, 19.10.2020     „Der Eigenbetrieb Kindergärten City betreibt vier seiner 56 Kindertageseinrichtungen in unmittelbarer Nähe des Görlitzer Parks. Die in dem Artikel der Berliner Zeitung vom 14. Oktober 2020 genannten Problemlagen sind seit Jahren hinlänglich bekannt und immer wieder Anlass für Medienberichte.

Bei den benannten beiden Einrichtungen handelt es ich korrekterweise um eine Kita mit zwei Standorten. Die Leitung dieser Kindertageseinrichtung verfügt über hohe Kompetenz und langjährige Kenntnis des Sozialraums sowie über beste Vernetzung mit Institutionen und Akteuren im Umfeld. Die Entscheidung, den Görlitzer Park gegenwärtig nicht mit den Kindern der Einrichtung zu nutzen, ist nachvollziehbar und begründet, da sich in der Vergangenheit ein Vorfall zugetragen hat, der Anlass zu Sorge und besonderer Umsicht geboten hat. Auch wenn es eine hundertprozentige Sicherheit an keinem Ort geben kann, ist ein stadtbekannter Drogenumschlagplatz sicher nicht als Spielplatz zu bevorzugen, zumal es ausreichend Alternativen im Umfeld der Kita gibt.

Wir sind uns der Brisanz des Themas durchaus bewusst, genauso wie wir wissen, dass es der Anstrengung aller Akteure im Bezirk und vor Ort bedarf, um die Situation einer Besserung zuzuführen. Als großer innerstädtischer und kommunaler Träger sind wir jederzeit im Kontakt mit den verantwortlichen Stellen im Bezirk und beteiligen uns gerne an der Entwicklung konkreter Maßnahmen zur Verbesserung der Situation für Kinder, Familien und Anwohnende rum um den Görlitzer Park.“

Claudia Freistühler, Katja Grenner
Geschäftsleitung von Kindergärten City

Stellungnahme zum Ausdrucken

Corona in unseren Kitas: Aktuelle Informationen

Parallel zum starken Anstieg der Coronainfektionen in Berlin kommt es auch in unseren Einrichtungen immer wieder zu einzelnen Coronafällen. Geschieht dies, so informieren wir an dieser Stelle darüber. Damit möchten wir Unsicherheiten vermeiden, die durch unvollständige Informationen entstehen. Wir wünschen allen Betroffenen gute Besserung!

30. November: Kita Jerusalemer Straße
Auch in dieser Kita wurde eine Mitarbeiterin positiv auf Corona gestestet. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 befinden sich 48 Kinder und acht Mitarbeiter*innen bis voraussichtlich 2. Dezember in Quarantäne.

28. November: Kita Gryphiusstraße
Nach dem Postivtest einer Mitarbeiterin musste in dieser Kita eine Kohorte mit 18 Kindern und zwei Kolleg*innen in Quarantäne geschickt werden.

27. November: Kita Edinburger Straße
Hier wurde ein Kind positiv getestet. Aufgrund der Größe der Kita mussten alle Kinder und Mitarbeiter*innen als Kontaktperson 1 eingestuft werden. Ihre Quarantäne dauert bis einschließlich 3. Dezember.

27. November: Kita Kinzigstraße
In der Kita Kinzigstraße wurde eine Mitarbeiterin positiv auf Corona getestet. Von der nun notwendigen Quarantäne der Kontaktpersonen 1 sind 19 Kinder und vier Mitarbeiter*innen betroffen. Diese dauert bis einschließlich 7. Dezember an.

26. November: Kita Liebenwalder Straße
In dieser Kita wurde bei einem Mitarbeiter eine Corona-Infektion festgestellt. Als Kontaktperson 1 wurden 22 Kinder und drei Fachkräfte identifiziert. Ihre Quarantäne dauert bis einschließlich 7. Dezember an.

25. November: Kita Ackerstraße
In der Kita Ackerstraße wurden ein Kind und sein Vater positiv getestet. Als Kontaktpersonen 1 wurden 40 Kinder und sechs Fachkräfte eingestuft. Für sie wurde eine Quarantäne bis vorerst 1. Dezember verhängt.

23. November: Kita Nordbahnstraße
Auch hier wurde eine Mitarbeiterin positiv auf Corona getestet. Von der Schließung des Bereichs, in dem sie zuletzt tätig war, sind 23 Kinder und fünf Mitarbeiter*innen betroffen.

23. November: Kita Lobeckstraße
Aufgrund eines positiven Coronatests einer Mitarbeiter*in musste heute eine Abteilung mit 54 Kindern und sechs Mitarbeiter*innen in Quarantäne geschickt werden. Diese dauert voraussichtlich bis zum 2. Dezember an.

23. November: Kita Cuvrystraße
Eine Mitarbeiterin der Kita wurde positiv getestet. Der hiervon als Kontaktpersonen 1 betroffene Bereich mit 27 Kindern, vier Mitarbeiter*innen und einer Praktikantin bleibt bis einschließlich 30. November geschlossen.

23. November: Kita Reinickendorfer Straße
In dieser Kita besteht ein Infektionsverdacht bei einer Kolleg*in. Bis ein Testergebnis vorliegt, bleibt der Bereich, in dem sie tätig ist, geschlossen. Hiervon betroffen sind 13 Kinder und zwei weitere Mitarbeiter*innen.

20. November: Kita Planufer 81
In der Kita Planufer wurde eine Zeitarbeitskraft positiv auf Corona getestet. Infolgedessen mussten 22 Kinder und zwei Fachkräfte in Quarantäne geschickt werden. Diese dauert bis einschließlich 30. November an.

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0. November: Kita Schlesische Straße
Auch hier wurde eine Mitarbeiter*in positiv getestet. Von der Quarantäne bis einschließlich 30. November sind 25 Kinder und drei Mitarbeiter*innen betroffen.

18. November: Kita Schwiebusser Straße
In der Kita Schwiebusser Straße wurden nacheinander mehrere Kolleg*innen, Kinder und Eltern positiv getestet. Die Quarantäne der Kinder ist mittlerweile beendet, die der Mitarbeiter*innen dauert zum Teil noch an. Aufgrund des deshalb akuten Personalmangels kann der Kitabetrieb momentan nur eingeschränkt aufrechterhalten werden. Er wird in enger Absprache mit den Eltern tagesaktuell und in Abhängigkeit von der Personalsituation neu geregelt.










 


 

Hast du Töne? Töne und Geräusche im Alltag entdecken

Überall bei Kindergärten City entwicklen Kolleg*innen mit viel Kreativität und Engagement pädagogische Angebote, die auch aus der Ferne funktionieren, die Corona uns seit Wochen aufzwingt. Mit dabei ist auch unsere Lernwerkstatt: Unter dem Titel „Hast du Töne?“ lädt sie Kinder, Eltern und Pädagog*innen jede Woche mit einem neuen Angebot ein, im Alltag auf akkustische Entdeckungsreise zu gehen.

Teil 1: Wie klingen Tropfen auf einem Topfdeckel?
Anschauen, ausprobieren und mitsingen lautet das Motto der eigens produzierten Filme. Im ersten Teil der Serie geht es um die Geräusche, die sich mit einem Wasserhahn und verschiedenen Alltagsgegegständen erzeugen lassen. Warum klingen Wassertropfen in einem kleinen Plastikbecher anders als auf einem Topfdeckel? Mit einer Nachmach-Anleitung mit Fotos und Text können die Kinder dieser Frage auf die Spur kommen.

Hast du Töne? Teil 1: Geräusche mit Wasser



Teil 2: Aaaaah-oooooh. Uuuuuiiii!

Im zweiten Teil der "Hast du Töne?"-Serie geht es um Töne, die im Land der Buchstaben zu finden sind. Welche Buchstaben machen Windgeräusche? Welche kann man singen? Welche kitzeln auf der Zunge? Auch diesmal gibt es eine Foto-Anleitung zum Runterladen und Nachmachen.

Hast du Töne? Teil 2: Geräusche mit Buchstaben


Teil 3: Singen wie ein Fön, blubbern wie ein Wasserkocher
"Hast du Töne?" Teil 3: Diesmal gehen Magda und Ayse zusammen mit dem Waschbären aus unserem Handwaschlied im Bad und in der Küche auf die Suche nach Geräuschen. Zum Mit- und Nachmachen gibt es wie immer eine Foto-Anleitung zum Runterladen.

Hast du Töne? Teil 3: Geräusche in Bad und Küche


Teil 4: Wie klingt hellgrün?
Im vierten Teil von "Hast du Töne?" geht es um das Miteinander von Farben und Tönen. Welche Farbe passt am besten zu dem Geräusch, das ein Topfdeckel macht? Wie klingen hellgrün oder dunkelbraun? Wir finden es raus bei unserer Töne-Entdeckungsreise in die Farbenwelt - wie immer mit einer Foto-Anleitung zum Runterladen, Ausdrucken und Nachmachen.

Hast du Töne? Teil 4: In der Farbenwelt


Teil 5: Im Urlaub
Der Waschbär war im Urlaub und hat Ayse und Magda nicht nur Geräusche, sondern auch ein selbstgemachtes Bilder- und Geräuschebuch mitgebracht. Darin kann man seine Reise zu den Großeltern mit den Ohren miterleben - vom Pfiff des Schaffners am Bahnhof bis zum Schnauben der Pferde auf der Koppel neben Omas Garten. Dazu gibt es eine ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie Kinder mit ein wenig Unterstützung und einfachen Mitteln selbst kleine Bücher gestalten können.

Hast du Töne? Teil 5: Im Urlaub


Teil 6: Im Wald
Für den sechsten Teil von "Hast du Töne?" gehen Ayse und Magda mit dem Waschbär auf eine akustische Entdeckungsreise durch den Wald: Wie klingt es, wenn ein Specht klopft? Kann man den Gesang einer Nachtigal nachmachen? Und welche Töne machen Bäume oder trockene Blätter? Eine Fotostrecke zum Nachlesen und Nachmachen gibt es natürlich auch wieder.

Hast du Töne? Teil 6: Im Wald


Teil 7: Geräusche am Schlesischen Tor
Am Schlesischen Tor mitten in Kreuzberg, wo der Waschbär in unserer Lernwerkstatt wohnt, gibt es gerade eine große U-Bahnbaustelle. In Teil 7 unserer Serie begibt sich Waschbär auf die Suche nach Geräuschen rund um die Baustelle: Was macht den größten Lärm? Mit der Fotostrecke zum Ausdrucken können sich Kinder selbst auf die Geräusche-Suche im Straßenverkehr begeben.

Hast du Töne? Teil 7: Am Schlesischen Tor


Teil 8: Geräusche in der Lernwerkstatt
Diesmal haben sich Waschbär, Ayse und Magda in ihrem Büro in der Lernwerkstatt auf die Suche nach Tönen und Geräuschen begeben. Was klickt, klappert und raschelt denn da so? Augen zu und mitgeraten. Und wie immer gibt es natürlich auch ein Geräuche-Rätsel der Woche und eine Fotostrecke zum Ausdrucken.

Hast du Töne? Teil 8: Geräusche in der Lernwerkstatt



Teil 9: Macht Freundschaft Geräusche?

"Freundschaftsgeräusche - gibt's sowas?" fragt Magda den Waschbären in neunten Teil unserer Serie. Na klar gibt's sowas - hört doch mal rein! Die Fotostrecke gibt es hier zum Ausdrucken.

Hast du Töne? Teil 9: Geräusche der Freundschaft



Außerdem gibt es in jeder Woche ein Rätsel, dessen Auflösung es immer freitags auf dem Padlet mit den LIEB-LINKS unserer Pädagog*innen gibt, wo auch alle Filme der Serien zu finden sind.

Wir wünschen viel Spaß beim Mitmachen!



Berlin-Tag digital: Wir sind dabei

Bislang war er mit über 5.000 Besucher*innen stets die größte Jobmesse für Pädagog*innen in Deutschland: Der Berlin-Tag. Am kommenden Samstag findet er zum zweiten Mal in diesem Jahr statt - allerdings nicht wie gewohnt im Hangar des Flughafens Tempelhof, sondern diesmal rein virtuell im Internet als Berlin-Tag digital. Kindergärten City ist natürlich mit einem eigenen Stand bei diesem Experiment dabei.

Von 9:30 bis 16 Uhr präsentieren sich Kita- und Hortträger, Schulen, Jugendämter und Universitäten an virtuellen Messeständen und bieten persönliche Beratungsgespräche in mehreren Video-Chaträumen an. Für Kindergärten City ist wieder ein Team aus erfahrenen Kitaleitungen, Sprachexpert*innen und Kolleg*innen aus der Geschäftsstelle am Start, um alle Fragen rund um das Erzieher*in sein und das Erzieher*in werden in unseren Kitas zu beantworten.

Beratung auf dem Sofa? Kein Problem!
Das beste am Berlin-Tag digital: Interessent*innen müssen noch nicht einmal das Haus verlassen, um sich von uns beraten zu lassen. Alles, was sie brauchen, um sich auf der Messe umzusehen, ist ein internetfähiger Computer, ein Tablet oder auch ein Smartphone und eine Anmeldung unter https://senbjf-events.berlin/berlintag19092020. Nach der Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit den Link zur Messe.

Probieren Sie’s aus – wir freuen uns auf Sie!



Die Kita Huttenstraße ist für den Deutschen Lesepreis 2020 nominiert

Astrid Lindgren sagte mal: „Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.“. Man könnte auch sagen: Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt auch von jenen ab, die bei Kindern Begeisterung für’s Lesen wecken. Deshalb zeichnet die Stiftung Lesen jedes Jahr herausragende Projekte , die die Kultur des Lesens fördern, mit dem Deutschen Lesepreis aus. Diesmal unter den Nominierten: Unsere Kita Huttenstraße mit ihrem „Geschichtenfest“.

Zusammen mit neun anderen Nominierten hat sie es in der Kategorie „Herausragende Sprach- und Leseförderung in Kitas“ auf die Shortlist des Lesepreises geschafft. Insgesamt hatten sich über 400 bundesweite Einreichungen für den Preis beworben. Er ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert und wird seit 2013 in fünf Kategorien verliehen. Der Preis steht unter der Schirmherrschaft der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters.

Das „Geschichtenfest“ der Kita Huttenstraße
Die Kita Huttenstraße ist eine der 44 Kindergärten City-Kitas, die am Bundesprogramm Sprachkitas  teilnehmen. Der Fokus ihrer pädagogischen Arbeit liegt deshalb auf der alltagsintegrierten Sprachbildung der Kinder, von denen viele aus Familien mit nicht-deutschen Herkunftssprachen kommen. Im Zentrum ihrer Bewerbung um den Lesepreis steht ihr Geschichtenfest, das seit 2019 immer am Jahresanfang gefeiert wird.

An diesem Nachmittag lädt die Kita Kinder und Familien zu einem Fest rund ums Erzählen und Vorlesen ein. Überall in der Kita werden Bücher vorgestellt oder einfach so Geschichten erzählt. Es gibt es Angebote vom Puppentheater und Kamishibai bis zum gemütlichen Erzählzelt und auch die Eltern machen mit, indem sie z.B. in ihrer Muttersprache vorlesen.

„Viele unserer Kinder haben zuhause so gut wie keine Kinderbücher“, erzählt die zusätzliche Sprachförderkraft der Kita, Julie Form. „Deshalb versuchen wir im Alltag und auch mit unserem Geschichtenfest, die Familien mit niedrigschwelligen Angeboten zu erreichen. So können sich die Kinder bei uns jederzeit Bücher für zuhause ausleihen. Bei unserem Geschichtenfest ist die Kiez-Bibliothek mit einem Stand dabei, an dem die Eltern gleich einen Leseausweis für ihr Kind beantragen können. Und wir arbeiten mit librileo zusammen, einem Verein, bei dem einkommensschwache Familien kostenlose Bücherboxen für ihr Kind beziehen können.

Die Kinder nehmen diese Angebote gerne an und wir erleben, wie Kinder, die anfangs überhaupt keinen Zugang zu Büchern hatten, Interesse entwickeln und manchmal zu richtigen kleinen Bücherwürmern werden.“

Wir gratulieren dem Team der Kita Huttenstraße zu seiner Nominierung für den Deutschen Lesepreis und drücken am 4. November alle Daumen für die Preisverleihung!

Mehr Informationen über den Deutschen Lesepreis finden Sie hier.

Unser Padlet geht weiter: LIEB-LINKS von Pädagog*innen für Familien


Zu den guten Dingen, die uns Corona beschwert hat, gehört ohne Zweifel unser Padlet: Eine digitale Pinnwand, auf der wir die LIEB-LINKS unserer Pädagog*innen sammeln und in kompakter Form für Familien präsentieren. Und auch wenn mittlerweile glücklicherweise wieder fast so etwas wie Normalbetrieb in den Kitas herrscht und fast alle Kinder ihre Kita wieder besuchen können, geht es mit unserem Padlet weiter.

Geordnet in verschiedenen thematischen Rubriken von „Geschichten erzählen“ über „Sich bewegen“ bis zu „Selber machen“ bietet das Padlet jede Woche neue spannende Anregungen für Kinder und Eltern. Auch unsere Forscherwerkstatt und unsere Lernwerkstatt sind mit eigenen Rubriken dabei, in denen sie regelmäßig Mit- und Nachmach-Tipps für Familien aus allen Bildungsbereichen des Berliner Bildungsprogramms vorstellen.

Ideen finden in der Bücherwelt
Passend zum Start ins neue Schuljahrs kommt unser „Tipp der Woche“ diesmal aus unserer Lernwerkstatt. In der Reihe „Hast du Töne?“, die die Familien mit eigens produzierten Videos und Fotoanleitungen durch die Coronazeit begleitet hat, dreht sich diesmal alles um das Thema Buchgestaltung: Wie kann man zuhause mit ganz einfachen Mitteln selbst Bücher gestalten? Eine umfangreiche Fotoanleitung stellt verschiedene Techniken in einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen vor. Viel Spaß beim Nachmachen!

Hier geht's zu unserem Padlet.

Kindergärten City begrüßt drei neue Bereichsleitungen Kita

Seit dem 3. August ist die pädagogische Führungsriege in der Kindergärten City-Geschäftsstelle wieder komplett: An diesem Tag begrüßte unsere pädagogische Geschäftsleiterin Katja Grenner die beiden neuen Bereichsleiterinnen Elisabeth Krista und Cornelia Bönisch. Bereits Mitte Juni war Jörg Mahrin als neuer Bereichsleiter gestartet.

„Dass es uns gelungen ist, unser Bereichsleitungsteam auf nun sechs Bereichsleiter*innen zu erweitern, freut uns sehr“, so Katja Grenner. „Die neuen Kolleg*innen ergänzen mit ihren fachlichen Hintergründen, verschiedenen Erfahrungen und mit ihrer Expertise unser Bereichsleitungsteam ganz hervorragend. Mit dieser Mischung aus drei langjährig erfahrenen und drei neuen Bereichsleitungen sind wir gut für die vor uns liegenden pädagogischen Aufgaben der Zukunft aufgestellt.“

Who is who?
Die gebürtige Berlinerin Cornelia Bönisch studierte Kindheitspädagogik in ihrer Heimatstadt und war zuletzt als Leitung einer großen Kita bei einem der großen freien Träger in Berlin tätig. Ihre fachlichen Schwerpunkte sind u.a. Change- und Öffnungsprozesse, Teamentwicklung in multiprofessionellen Teams, Gender und Diversity sowie Krisenmanagement.

Elisabeth Krista stammt aus Tirol und konnte als Erzieherin, pädagogische Leitung, Psychologin und Kita-Fachberatung in verschiedenen Ländern Erfahrungen sammeln. Ihre Schwerpunkte sind Inklusion, Sprache und Bewegung sowie interkulturelle und multiprofessionelle Teams. Beide eint die Freude auf die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten als Bereichsleitung bei Kindergärten City.

Dritter im Bunde ist Jörg Mahrin, seit der Gründung von Kindergärten City dabei und seit 2008 Leiter der Kita Kleine Auguststraße, die mit rund 220 Plätzen zu den größten des Trägers zählt. Dank seiner Kompetenzen und Erfahrungen u.a. in der partizipativen Mitarbeiter-, Team – und Konzeptentwicklung ist er seit Jahren ein hoch geschätztes Mitglied diverser Arbeitsgruppen und bestens vernetzter Bestandteil des kollegialen Beratungssystems bei Kindergärten City.


Wir heißen Frau Bönisch, Frau Krista und Herrn Mahrin herzlich willkommen!

v.l.n.r.: E. Krista, J. Mahrin, K. Grenner, C. Bönisch


Es geht wieder los: Fortbildung zur „Qualifizierten Kitaleitung“ beginnt mit erstem Modul

Anfang März hatten wir über den Auftakt des neuen Jahrgangs unserer Fortbildung zur „Qualifizierten Kitaleitung“ berichtet. Ehe das erste Module starten konnte, brach jedoch die Corona-Pandemie aus und machte dem Zeitplan der ambitionierten einjährigen Fortbildung für Pädagog*innen mit „Lust auf Mehr“ einen Strich durch die Rechnung. Mit etlichen Wochen Verspätung und allen nötigen Sicherheitsmaßnahmen konnten die Teilnehmer*innen nun aber ins erste Modul ihrer Qualifizierung starten.

Aufgeteilt in zwei Gruppen, mit Sicherheitsabstand und bei Bedarf auch mit Masken oder Gesichtsschilden erarbeiten sich die insgesamt 15 Teilnehmenden nun zusammen mit den Dozent*innen von Blickpunkt KIND das Handwerkszeug, das für die Arbeit als Kitaleitung unerlässlich ist. Nach 253 Seminarstunden in elf Themenmodulen schließen sie die Weiterbildung mit einer Abschlussarbeit ab, die in einem Kolloquium präsentiert wird.

„Der Corona-Notbetrieb hat uns einmal mehr vor Augen geführt, welche tragende Rolle die Kitaleitung für das Funktionieren des Kitabetriebs spielt“, so die pädagogische Geschäftsleiterin von Kindergärten City, Katja Grenner, zur Eröffnung des ersten Moduls. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass sich nun ein neuer Jahrgang Pädagoginnen und Pädagogen aus unseren Kitas auf den Weg in die Führungsverantwortung macht. Wir wünschen Ihnen Freude beim Lernen und Wachsen und viel Erfolg für die vor Ihnen liegenden, anspruchsvollen Monate.“

Händewaschen leicht gemacht: Unsere Händewasch-Lieder

Sich oft und ausreichend lange die Hände zu waschen, ist eine der wichtigsten Hygieneregeln in Coronazeiten – auch für Kitakinder. Um es den Kindern in unseren Kitas ein bisschen leichter zu machen, haben wir mehrere Musiker*innen gebeten, eigens für Kindergärten City „Händewasch-Lieder“ in der passender „Corona-Länge“ zu komponieren.

Im ersten Lied geht es um einen kleinen Waschbären, der sich auch an die Coronaregeln halten muss und sich deshalb fast 40 Sekunden lang sehr gründlich die Hände bzw. die Pfoten wäscht. Komponiert und getextet wurde das Lied von Jenny Wagner und Kevin Träger, der es auch für uns eingespielt und gesungen hat. Wir wünschen viel Spaß beim Mit-Waschen und Mit-Singen!

Eine Bitte an alle Kinder: Für den Waschbären aus dem Film suchen wir noch einen Namen. Wenn euch einer einfällt, schreibt doch eine E-Mail an Ayse aus der Lernwerkstatt.

Zum Nachhören gibt es eine Aufnahme des Liedes auf dem Padlet mit den LIEB-LINKS unserer Pädagog*innen für Kitakinder. Zum Mitsingen gibt es hier den Text auch zum Ausdrucken.




Das Handwaschlied von Dazzle
Für alle, die ein paar mehr BPM beim Händewaschen bevorzugen, gibt es nun ein neues Handwaschlied des Berliner Musikers Dazzle. Diesmal mit dem Text zum Ausdrucken, den Zahlen zum Mitzählen in elf verschiedenen Sprachen und mit einer Fingerzahlensprache, die auch ganz ohne Worte zu verstehen ist.


















Warten ist langweilig? Nicht mit dem Wartelied von Wilhelmine
Kinder müssen ganz schön oft warten: Darauf, wieder in die Kita gehen zu können (jetzt zum Glück nicht mehr!), auf den Besuch des besten Freundes oder der Oma, auf den Geburtstag oder den Urlaub. Das kann ganz schön langweilig sein. Deshalb haben wir die Berliner Musikerin Wilhelmine gebeten, für unsere Kitas ein eigenes Wartelied zu schreiben. Wir finden: Es ist toll geworden, damit macht Warten sogar ein bisschen Spaß:



Und weil Händewaschen nach wie vor und sowieso immer wichtig ist, gibt es auch von Wilhelmine noch ein Handwaschlied:



Viel Spaß beim Anhören und Mitsingen!



Es wächst und blüht – auch in der Notbetreuung

Der Frühling ist da und überall grünt und blüht es. Auch für Kitakinder ist es spannend, selbst etwas einzupflanzen oder zu sähen und dann zu beobachten, was daraus wird. Deshalb haben alle unsere Kitas in diesen Tagen einen ganz besonderen Gruß aus unserer Lernwerkstatt erhalten.

Zusammen mit einem kleinen Paket - Anpflanzhilfe, Erde, Überraschungssamen und ein paar Blumenzwiebeln – erreichte die Pädagog*innen die Einladung, gemeinsam mit den Kindern in der Notbetreuung zu gärtnern und sich überraschen zu lassen, welche Blumen aus den Samen wachsen. Außerdem gab’s einen kleinen Regenbogen zum Ausmalen und Dranstecken.

Wir wünschen viel Spaß und sind gespannt, in welcher Kita bald zuerst etwas vor dem Regenbogen sprießt!

Rot-orange-gelb-grün-blau-lila: Wir malen einen Regenbogen

#RegenbogenGegenCorona: Unter diesem Hashtag findet man in vielen sozialen Medien einen Trend, der sich in den letzten Wochen auf der ganzen Welt verbreitet hat: Kinder basteln Regenbögen und hängen sie als Zeichen der Hoffnung für andere, die momentan viel zuhause bleiben müssen, in ihre Fenster. Wie sich schon kleine Kinder ganz leicht einen eigenen Regenbogen basteln können, zeigt unsere Sprachfachkraft Julie aus der Kita Huttenstraße jetzt in einem Video.

Man nehme: Wasserfarben, Pinsel, Papier und ein bisschen Drucktechnik -  und schon entsteht ein perfekter, bunter Regenbogen. Ganz nebenbei wird dabei klar: Was ist eigentlich Symmetrie? Welche Dinge sind noch symmetrisch und können mit der Falttechnik ganz leicht gemalt werden?

Überall in unseren Kitas suchen und finden Pädagog*innen im Moment neue Wege und kreative Ideen dazu, wie unter den Bedingungen von Corona pädagogische Arbeit weitergehen kann: Mit Anregungen und Tipps für Familien (die wir auch auf unserem Padlet für Familien sammeln), aber auch mit Tutorials für Fachkräfte. Einige dieser Ideen werden wir in den kommenden Tagen und Wochen auf unserem Youtube-Kanal vorstellen.

Hier der Film von Julie:

Nachdenken, forschen, diskutieren und malen mit Kindern: Unser Malwettbewerb geht weiter

Was siehst du, wenn du aus deinem Zimmerfenster schaust? Welches Abenteuer willst du mal erleben? Was macht dich glücklich? Seit Anfang April stellen wir Kindern und ihren Familien jeden Tag eine solche Frage und bitten sie darum, uns ihre Antwort zu malen und aufzuschreiben.

Mit unserem Philosophier- und Malwettbewerb wollen wir den Kindern unserer seit sechs Wochen geschlossenen Kitas ein wenig über die Langeweile des kitafreien Alltags  zuhause hinweghelfen: Jeden Tag laden wir Kinder und Eltern ein, über unsere „Fragen des Tages“ ins Gespräch zu kommen und uns ihre Antworten in Bild und Wort zu schicken.
Mittlerweile haben uns viele tolle Bilder und Gesprächsnotizen erreicht – manchmal sogar gleich zu mehreren Fragen. Wir freuen uns darüber sehr und danken allen, die schon teilgenommen haben!
Um noch mehr Kindern die Chance zum Mitmachen zu geben, haben wir uns entschlossen, den Wettbewerb bis zum 31. Mai zu verlängern und zu erweitern:  Ab sofort laden wir auch unsere Kolleg*innen dazu ein, mit den Kindern in der Notbetreuung über unsere Fragen zu sprechen und ihre Bilder an uns zu schicken.

Alle Kinder, die uns Bilder schicken, nehmen am Ende an der Verlosung von drei schönen Preisen teil (ein Tablet mit unseren Lieblingsapps für Kinder, ein Büchergutschein und ein Gutschein für ein Familienspiel). Vor allem aber machen wir aus den Bildern ein Buch, mit dem sich die Kinder in den Kitas später gemeinsam an diese besondere Zeit erinnern können. Das Buch soll zum neuen Kitajahr erscheinen. Wir sind gespannt und werden an dieser Stelle berichten.

Eines der Bilder, die uns schon erreicht haben, kommt von Tim aus der Kita Veteranenstraße:

Was siehst du, wenn du aus deinem Zimmerfenster schaust?
„Ich sehe aus meinem Fenster Häuser und Schienen. Dort fahren Züge, besonders viele S-Bahnen. Auf einem Haus treffen sich abends immer die Raben. Gerade ist die Sonne orange, weil es Abend ist.“

Vielen Dank! :-)

Nachdenken, Forschen, Diskutieren und Malen mit Kindern: Unser Malwettbewerb


Welches Tier wärst du gerne mal?

Was macht dich glücklich?
Was magst du an deinem Zuhause?

Abseits der Themen, die Familien im Alltag beschäftigen, gibt es viele Dinge, über die man mit Kindern ins Gespräch kommen kann. Und oft sind wir Erwachsene dann überrascht darüber, welch interessante und tiefgründige Gedanken unsere Kinder äußern, wenn wir ihnen nur die richtigen Fragen stellen. Fragen, die spannend sind, zum Nachdenken und Diskutieren einladen. Deshalb gibt es bei Kindergärten City für pädagogische Fachkräfte die Fortbildung „Philosophieren mit Kindern“.

Momentan finden keine Fortbildungen statt und die allermeisten Kinder sind mit ihrem Familien zuhause. Aber: Was hält uns davon ab, auch zuhause ein wenig mit unseren Kindern zu philosophieren?

Dazu möchten wir Sie und Ihr Kind herzlich einladen!

Vom 8. bis zum 30. April veröffentlichen wir auf unserer Homepage und auf Twitter jeden Tag eine Frage, über die Sie mit ihrem Kind sprechen können. Ihr Kind kann auch andere Menschen befragen, zum Beispiel seine Geschwister oder Großeltern. Am Ende kann Ihr Kind seine Antwort auf unsere Frage in einem selbst gemalten Bild festhalten. Sie als Eltern bitten wir, die Gedanken Ihres Kindes zu der Frage in ein paar Sätzen für uns aufzuschreiben – und uns beides zu schicken.

Aus den Einsendungen, die wir bekommen, wollen wir am Ende der Corona-Zeit ein kleines Buch machen, das alle unsere Kitas in gedruckter Form geschenkt bekommen. Als Erinnerung an eine ganz besondere Zeit und als Anregungen für immer neue Ausflüge in die Alltagsphilosophie.

Außerdem gibt es etwas zu gewinnen. Unter allen teilnehmenden Kindern verlosen wir am Ende
  1. ein Samsung-Tablet mit den Lieblings-Kinderapps unserer Pädagoginnen und Pädagogen
  2. einen Büchergutschein und
  3. einen Gutschein für ein Familienspiel eurer Wahl.

Wie können Ihr Kind und Sie mitmachen?

Alle Informationen zum Wettbewerb für Eltern und Kinder finden Sie hier in unserer Ausschreibung. Bitte beachten Sie, dass nur Kinder aus unseren Kitas an diesem Wettbewerb teilnehmen dürfen.

Damit Ihr Kind an der Verlosung teilnehmen kann, füllen Sie bitte das Teilnahme-Formular aus, dass Sie sich hier runterladen können. Bitte schicken Sie uns das Bild Ihres Kindes, Ihre Notizen zu seinen Gedanken und das ausgefüllte Teilnahme-Formular per Post an folgende Adresse zu:

Kindergärten City/ Sprachkitas-Team
Landsberger Allee 117/117a
10407 Berlin

Einsendeschluss ist der 3. Mai 2020

Wir wünschen Ihrem Kind und Ihnen viel Spaß beim Philosophieren, Erzählen, Malen und Aufschreiben!

Übrigens: Noch mehr spannende Fragen zum Philosopieren mit Kindern finden Sie in den Büchern von Antje Damm, z.B. „Frag mich!“, „Ist 7 viel?“ oder „Echt wahr?“, in denen auch wir viele unserer Fragen gefunden haben.

Die Kita Mehringdamm ist nun offiziell ein „Haus der kleinen Forscher“


Seit rund elf Jahren ist Kindergärten City als 100. Netzwerk beim „Haus der kleinen Forscher“ dabei. Mittlerweile arbeiten fast alle unserer Kitas und rund 170 Pädagog*innen aktiv im Netzwerk mit. Offiziell als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert waren bislang acht Kitas. Ende Januar kam mit der Kita Mehringdamm nun die Neunte hinzu.

Im Rahmen einer kleinen Feier mit dem Team und den Elternvertreter*innen überreichte unsere pädagogische Geschäftsleiterin Katja Grenner die Zertifizierungsplakette an die Kita, die umgehend gut sichtbar an der Fassade der Villa angebracht wurde.

Zwei  Pädagogen der Kita bilden sich in der Forscherwerkstatt von Kindergärten City regelmäßig zu MINT-Themen fort und tragen ihr Wissen dann ins Team. In Teambesprechungen erläutern sie Experimente, stellen das nötige Material in einem Experimenteschrank zur Verfügung und bieten den Kindern regelmäßig Experimentiermöglichkeiten an. „Wir freuen uns sehr über unser Zertifikat, das nun für alle Besucher*innen gut sichtbar bestätigt: Forschen und Entdecken sind bei uns ein fester Bestandteil der pädagogischen Arbeit – von den jüngsten bis zu ältesten Kindern,“ so Kitaleiterin  Katja Kariv.

Wie können sich Kitas zertifizieren lassen?
Expertin bei Kindergärten City für die Zertifizierung als „Haus der kleinen Forscher“ ist Sylvelie Polzin. Sie gehört zum Trainerinnenteam unserer Forscherwerkstatt und hat mit ihrer eigenen Kita den Zertifizierungsprozess selbst schon mehrfach erfolgreich durchlaufen. „Der umfangreiche Fragebogen, den die Kita für die Zertifizierung bearbeiten muss, wirkt für manche erstmal abschreckend. Mit  etwas Unterstützung ist das aber gut zu schaffen und der Aufwand lohnt sich: Für die Kita ist der Prozess wie eine kleine Evaluation in Sachen MINT-Bildung. Sie bekommt eine ausführliche Rückmeldung zu ihrem Stand, und für viele Eltern ist das Zertifikat ein wichtiges Qualitätskriterium bei der Entscheidung für eine Kita.“

Kitas, die sich als „Haus der kleinen Forscher“ zertifizieren lassen möchten, steht Sylvelie Polzin gerne beratend zur Seite – nehmen Sie einfach Kontakt zu ihr auf (s.polzin[at]kindergaerten-city.de).

Wir gratulieren der Kita Mehringdamm sehr herzlich!

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