Mit Lette und Lingo auf digitale Entdeckungstour durch die Welt der Sprache

Mit Lette und Lingo auf digitale Entdeckungstour durch die Welt der Sprache

Papa liest ein Buch auf seinem eBook-Reader, Mama surft auf dem Tablet durch die Online-Ausgabe ihrer Zeitung: In vielen Familien machen digitale Medien gedruckten Büchern und Zeitschriften längst Konkurrenz – und diese Entwicklung macht auch vor den Jüngsten nicht Halt. Eine Möglichkeit, Tablet & Co. zu nutzen, um Kinder spielerisch in ihrer Sprachentwicklung zu fördern, ist die Software der Bildungsinitiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“, die am 12. April in der Kita Cuvrystraße Station machte.

Cuvrystr Schlaumaeuse1„Und wie geht die Geschichte weiter?“
Deren neuester Bestandteil ist die „Leselampe“, ein interaktives (Vor-) Lesebuch, das zusammen mit der Stiftung Lesen entwickelt wurde. Mit ihm können Pädagogen in den rund 12.000 Kitas und Grundschulen, die deutschlandweit die Software nutzen, Kindern Geschichten aus der Schlaumäuse-Welt vorlesen. Das tat am 12. April der aus dem TV-Format „Die Ausreißer“ bekannte, ehemalige Streetworker Thomas Sonnenburg. Als Lesepate nahm er seine vier- bis sechsjährigen Zuhörer mit auf eine Entdeckungstour ins Land der Sprache. Dort erwartete sie ein Abenteuer rund um den gierigen Wörterwichtel, der die Sprache bedroht, weil er am liebsten Buchstaben, Silben und ganzen Wörter frisst. „Und wie geht die Geschichte weiter?“ wollten die Kinder am Ende wissen. Damit die Pädagoginnen diese Frage beantworten können, überreichte die Schlaumäuse-Initiative ihnen ein neues Tablett mit allen Lette und Lingo-Geschichten.

„Die spielerischen Übungsprogramme der Schlaumäuse-Software sind eine großartige Vorbereitung auf das Lesen und Schreiben lernen", so Kitaleiterin Ingrid Oppel. "Auch für die Eltern gibt es einen Zugang sodass die Kinder auch zuhause weiterprobieren können.“ Die langjährige Sprachförderexpertin der Kita, Jule Fechner, ergänzt: „Sprachförderung ist bei Kindergärten City eines der ganz wichtigen Themen. In unserer Kita bringen viele Kinder von zuhause einen sehr guten Zugang zu Büchern mit – da können wir gut ansetzen. Wenn wir das um ein digitales Medium erweitern können, das sich mit spielerischen Elementen zum Selbst-Ausprobieren kombinieren lässt – umso besser!“

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