Corona: Eltern-FAQ

Corona: Fragen & Antworten zur Kitabetreuung

Dank des sich beruhigenden Infektionsgeschehens, des umsichtigen Verhaltens aller Beteiligten vor Ort, der Selbsttests und Impfungen ist die Zahl der Infektionen in unseren Kitas in den letzten Woche stark gesunken. Wir freuen uns darüber, am 21. Juni zum Normalbetrieb zurückkehren zu können. Dennoch wird uns das Thema Corona vermutlich weiterhin beschäftigen. Deshalb möchten wir an dieser Stelle weiterhin Antworten auf Fragen geben, die uns von Eltern gestellt wurden.

Letzte Aktualisierung: 09.06.2021


Übersicht

Was ändert sich am 21. Juni?
Mein Kind konnte im Mai nur ein paar Tage die Kita besuchen. Muss ich trotzdem das Geld für das Mittagessen zahlen?
Mein Kind hat eine leichte Erkältung. Kann es trotzdem die Kita besuchen?
Ich habe gelesen, dass es in den Kitas Selbsttests für Kinder gibt. Wie funktioniert das und wo bekommen ich einen solchen Test?
Stimmt es, dass sich Kita-Mitarbeitende mehrmals wöchentlich auf Corona testen lassen müssen?
Warum darf ich die Kita im Moment nicht betreten, wenn ich mein Kind bringe oder es abhole?

Wieso hat unsere Kita momentan ihre Öffnungszeiten verkürzt?
Wie kann ich aktuell mit der Kita über meine Anliegen, Fragen oder Probleme ins Gespräch kommen?
Mein Kind hat Covid19. Wann darf es wieder in die Kita gehen?
Welche Hygieneregeln gelten aktuell?
Wird in den Kitas auch so viel gelüftet wie in den Schulen?
Hat es in City-Kitas Coronafälle gegeben?
Ich habe den Verdacht, dass sich mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts mit Corona infiziert haben könnte. Was muss ich tun?
Was muss ich tun, wenn mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts Kontakt mit einer Corona-infizierten Person hatte?
Wie erreiche ich im Fall eines Coronaverdachts das Gesundheitsamt?
Was ist unter einer „Kontaktperson der Kategorie 1“ zu verstehen?
Ist es möglich, dass mein Kind von Nicht-Fachkräften betreut werden muss?


Downloads

Elternschreiben zu den Kosten des Mittagessens im Monat Mai (17.5.2021)
Elternschreiben der Senatsjugendverwaltung (Ende des Notbetriebes)
(11.05.2021)
Elternschreiben der Senatsjugendverwaltung (Öffnung für vier- und fünfjährige Kinder)
(05.05.2021)
Elternschreiben Kindergärten City (Selbsttests für Kinder)
(27.04.2021)
Selbsterklärung: Negatives Testergebnis

Anleitung Nasenabstrich-Teste (Roche)
Anleitung Spucktest (HotGen)
Elternschreiben der Senatsjugendverwaltung (Rückkehr Notbetrieb)
(01.04.2021)
Liste der systemrelevanten Berufe (01.04.2021)
Elternschreiben Kindergärten City (Kinder mit Erkältungssymptomen) (30.03.2021)
Elternschreiben der Senatsbildungsverwaltung
(29.03.2021)
Elternschreiben von Kindergärten City (03.03.2021)
Elternschreiben der Senatsbildungsverwaltung (04.03.2021)
Antrag auf Notbetreuung (Januar 2021)
Elternschreiben von Kindergärten City: Kostenerstattung Mittagessen (05.02.2021)
Elterschreiben der Senatsbildungsverwaltung (03.02.2021)
Elternschreiben von Kindergärten City (12.11.2020)
Checkliste: Darf ein Kind die Kita besuchen? (19.8.2020)
Hygieneplan von Kindergärten City für alle Kitas (24.9.2020)

 

Hilfreiche Links (extern)

Schulungsvideos zur Durchführung der Selbsttests für Kita-Kinder (Senatsjugendverwaltung)
Aktuelle Informationen des Robert Koch Instituts

Aktuelle Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zum Thema Reiserückkehrer
Liste der aktuellen Risikogebiete des Robert Koch Instituts
Übersicht von Corona-Teststellen in Ihrer Nähe





Was ändert sich am 21. Juni?

Nach einem entsprechenden Beschluss der Senatsjugendverwaltung vom 8. Juni werden am 21. Juni alle Berliner Kitas zum regulären Betrieb zurückkehren. Das bedeutet, dass ab diesem Tag wieder alle Kindern einen Anspruch auf Betreuung in ihre Kita haben, und zwar in dem Umfang, der in ihrem individuellen Betreuungsgutschein genannt ist.

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Mein Kind konnte im Mai nur ein paar Tage die Kita besuchen. Muss ich trotzdem das Geld für das Mittagessen zahlen?
Prinzipiell besteht für den Monat Mai die Verpflichtung, die Kostenbeteiligung für das Mittagessen zu zahlen, da ab dem 17. Mai wieder alle Kinder die Möglichkeit haben, ihre Kita zu besuchen. Es wurde jedoch beschlossen, diese Kosten auch für den Mai für diejenigen Kinder zu erstatten, die an nicht mehr als zehn Tagen in ihrer Kita betreut wurden. Für Sie bedeutet das:
  • Wenn Ihr Kind im Mai insgesamt höchstens an zehn Tagen seine Kita besucht hat, brauchen Sie das "Essensgeld" nicht zu bezahlen. Wenn Sie es doch tun, erstatten wir Ihnen den Betrag automatisch zurück. Sie müssen diese Erstattung nicht beantragen.
  • Da wir bisland noch nicht mit einem Lastschrifteinzugsverfahren arbeiten, müssen wir diese Erstattungen manuell durchführen. Dies wird für mehrere Hundert Familien eine Zeitlang in Anspruch nehmen. Unser Ziel ist es aber, dass bis zum Ende des laufenden Kitajahres alle anspruchsberechtigten Eltern ihre Erstattung für die Monate April und Mai erhalten haben. Bitte haben Sie bis dahin etwas Geduld und sehen Sie von Nachfragen in unserem Finanzbereich ab.
Unser Elternschreiben zu diesem Thema vom 17. Mai können Sie hier nachlesen.

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Mein Kind hat eine leichte Erkältung. Kann es trotzdem die Kita besuchen?
Kinder mit Erkältungssymptomatik dürfen aktuell nicht in den Kitas betreut werden. Dies betrifft auch Kinder mit Husten oder Schnupfen ohne Fieber. Eine Ausnahme besteht dann, wenn es eine ärztlich abgeklärte, andere Ursache für das Vorliegen der Erkältungssymptome gibt, wie z.B. Heuschnupfen. Hierfür müssen Eltern der Kita ein ärztliches Attest vorlegen.

Wollen Sie Ihr Kind trotz leichter Husten- und/oder Schnupfensymptomen in die Kita bringen, so ist dies möglich, wenn ein negativer Schnelltest für Ihr Kind vorliegt. Hierzu können Sie

  1. einen Selbsttest durchführen (siehe hierzu auch die folgende Frage!) oder Ihr Kind bei einem Arzt oder Testzentrum testen lassen UND
  2. der Kita einer Eigenerklärung über das negatives Testergebnis vorlegen (Die Eigenerklärung können Sie sich hier ausdrucken.)

Damit Ihr Kind die Kita wieder besuchen darf, ist es erforderlich, dass es symptomfrei ist. Eine „Gesundschreibung“ oder einen erneuten Test benötigen Sie nicht.

Neu ist, dass Kinder, die nachweislich eine Corona-Infektion durchgemacht haben (= Vorliegen eines positiven PCR-Tests, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist), von der Testpflicht befreit sind.

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Ich habe gelesen, dass es in den Kitas Selbsttests für Kinder gibt. Wie funktioniert das und wo bekommen ich einen solchen Test?
Das Land Berlin hat allen Kitas Selbsttests für Kinder zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich um Nasenabstrich-Tests der Firma Roche. Zusätzlich hat Kindergärten City sog. Spucktests des Typs HotGen erworben und an alle Kitas verteilt. Diese Tests werden bei den Kindern nicht von den pädagogischen Fachkräften durchgeführt, sondern dienen ausschließlich zur Anwendung durch die Eltern.

Soll Ihr Kind trotz leichter Erkältungssymptome die Notbetreuung besuchen, so ist hierfür ein negativer Coronatest notwendig. Hierfür können Sie sich von Ihrer Kitaleitung gegen eine Empfangsbestätigung einen Test aushändigen lassen. Haben Sie den Test bei Ihrem Kind durchgeführt und ist das Ergebnis negativ, so bestätigen Sie dies bitte mittels der Eigenerklärung und händigen Sie diese der Kitaleitung aus.

Eine Anleitung dazu, wie beide Test-Arten korrekt angewendet werden, finden Sie als Schulungsvideo auf den Seiten der Senatsverwaltung oder zum Nachlesen hier: Roche-Test (Nasenabstrich), HotGen-Test (Spucktest).

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Besteht für Kita-Mitarbeitende eine mehrmals wöchentliche Testpflicht?
Ja, nach § 6 a Absatz 2 der SARS-CoV-2 Infektionsschutzmaßnahmenverordnung besteht seit dem 17. April eine Testpflicht für Mitarbeiter*innen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit körperlichen Kontakt zu Dritten haben. Für den Bereich der Kindertagesförderung gilt dies für alle Mitarbeitenden, die den entsprechenden Kontakt mit Kindern haben. Deshalb stellen wir jeder und jedem unserer Beschäftigten wöchentlich zwei Testkits zur Verfügung und haben in allen Einrichtungen Kolleg*innen im Umgang mit diesen Tests geschult, sodass sie bei Bedarf bei der Durchführung der Tests unterstützen können.

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Warum darf ich die Kita im Moment nicht betreten, wenn ich mein Kind bringe oder es abhole?
Corona-Infektionen von Kindern, Elternteilen oder Mitarbeiter*innen einer Kita bedeuten immer: Die „Kohorte“ - also der Bereich oder die Gruppe, zu der der/die Betroffene engen Kontakt hatte – muss in Quarantäne. Das ist nicht nur für die Kinder eine große Belastung, sondern stellt durch das Fehlen mehrerer Fachkräften auch eine enorme organisatorische Herausforderung für die Kita dar.

Im Interesse der Kinder und unserer Mitarbeiter*innen müssen wir deshalb auch weiterhin alles dafür tun, Corona-Infektionen soweit wie möglich von den Kitas fern zu halten. Deshalb dürfen Eltern die Kita bis auf weiteres ebensowenig betreten, wie externe Dritte, deren Besuch nicht essentiell wichtig ist: Mit jedem Menschen, der eine Kita NICHT betritt, minimieren wir das Risiko, dass dieser Mensch Corona in die Kita eintragen kann. Die Kitas haben ein gut funktionierendes System etabliert, durch das die Kinder sich an der Tür von ihren Eltern verabschieden können und dann in ihre Gruppe/ihren Bereich begleitet werden. Das funktioniert für die meisten Kinder ganz hervorragend und bedeutet sogar einen weiteren kleinen Schritt zur Selbständigkeit, auf den viele Kinder richtig stolz sind.

Die einzige Ausnahme von dieser Regel sind momentan Eltern, die ihr Kind gerade eingewöhnen. Sie dürfen die Kita natürlich betreten und sich in den für die Eingewöhnung nötigen Räumen aufhalten. Dabei ist jedoch stets eine Maske zu tragen und der Abstand zu anderen Menschen außer dem eigenen Kind einzuhalten.

Bitte beachten Sie: Sollten sich Einzelne nicht an die Hygienevorschriften in der Kita halten, hat die Kitaleitung im Rahmen ihres Hausrechts als letzte Maßnahmen das Recht, dem/der Betreffenden ein Hausverbot zu erteilen. Sollte dies nötig sein, geschieht es ausschließlich im Interesse des Schutzes der Kinder, aller Familien und der Mitarbeiter*innen der Kita.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

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Wieso hat unsere Kita momentan ihre Öffnungszeiten verkürzt?
Durch Corona-Infektionen im Umfeld von Familien oder Mitarbeiter*innen kann es nach wie vor dazu kommen, dass Mitarbeiter*innen vorsorglich in Quarantäne geschickt werden müssen und dann in der Kita fehlen. Dies verschärft die Personalsituation, die durch den allgemeinen Fachkräftemangel ohnehin sehr angespannt ist, weiter.

In Situationen mit besonders akutem Personalmangel bekommen die Kitas Unterstützung von Zeitarbeitskräften und Nicht-Fachkräften auf Honorarbasis. Die Möglichkeiten hierfür sind aber- auch aus pädagogischer Sicht – begrenzt.

Deshalb haben unsere Kitas, wenn sie mit dem verfügbaren Personal die Betreuung der Kinder nicht mehr in ausreichender Qualität gewährleisten können, die Möglichkeit, ihr Betreuungsangebot einzuschränken. Dazu können sie beispielsweise temporär keinen Früh- oder Spätdienst mehr anbieten oder die Öffnungszeiten reduzieren. Allen Beteiligten ist bewusst, dass dies für die Familien eine organisatorische Herausforderung darstellt. Deshalb werden die Kitas von dieser Möglichkeit selbstverständlich nur in einem Umfang Gebrauch machen, der unbedingt erforderlich ist und nur so lange, wie die Personalsituation es nötig macht.

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Wie kann ich aktuell mit der Kita über meine Anliegen, Fragen oder Probleme ins Gespräch kommen?
Natürlich haben alle Kitaleitungen und Fachkräfte auch unter Corona-Bedingungen ein offenes Ohr für Dinge, die Sie mit ihnen rund um die Kitabetreuung Ihres Kindes mit ihnen besprechen wollen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Elterngespräche in Interesse des Infektionsschutzes derzeit nur im Freien, telefonisch oder über Video-Calls (ZOOM) stattfinden können. Wenn Sie Interesse an einem Gespräch haben, sprechen Sie Ihre Kitaleitung bitte einfach an.

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Mein Kind hat Covid19. Wann darf es wieder in die Kita gehen?

Eine Corona-Infektion führt zunächst dazu, dass sich das Kind für 14 Tage in häusliche Isolation begeben muss. Ist diese Frist abgelaufen, kann das Kind die Kita wieder besuchen, nachdem es mindestens für 48 Stunden keine Symptome mehr hatte. Hierfür braucht es kein Attest von einem Arzt, die Eltern müssen die Symptomfreiheit aber schriftlich nachweisen, in dem sie die von der Senatsverwaltung herausgegebene Selbsterklärung bei der Kitaleitung abgeben.

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Welche Hygieneregeln gelten in den Kitas?
Alle unsere Kitas verfügen über einen Hygieneplan nach § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz. Diese Pläne sind gut etabliert, ihre Maßnahmen sind gut eingespielt und auch unter Corona-Bedingungen weitgehend ausreichend.

Ergänend dazu haben wir unseren Kitas einen speziellen Corona-Hygieneplan zur Verfügung gestellt. In Übereinstimmung mit dem Corona-Rahmenhygieneplan für Kitas des Landes Berlin enthält er detaillierte Empfehlungen dazu, wie der pädagogische Alltag im Sinne des Infektionsschutzes gestaltet werden sollte und welche Schutzmaßnahmen für welche Personengruppe gelten. Zu den erläuterten Themen gehören etwa besondere Gruppenaktiviäten, Desinfektionsmaßnahmen in Gruppen- und Sanitärräumen und die Gestaltung von Mahlzeiten. Unseren Hygieneplan können Sie hier einsehen.

Außerdem stellen wir unseren Mitarbeiter*innen FFP2-Masken, Gesichtsschilde aus Plexiglas und pro Mitarbeiter*in und Woche zwei Corona-Schnelltests zur Verfügung.

Für alle Mitarbeiter*innen der Kitas gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske, sobald sie Kontakt mit Erwachsenen haben, die nicht ihrer eigenen eigenen Kohorte (= Gruppe, Bereich) angehören. Im Kontakt mit den Kindern, die sie selbst betreuen, müssen die Pädagog*innen keine Maske tragen.

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Wird in den Kitas auch so viel gelüftet wie in den Schulen?
Auch für die Kitas gilt: Häufiges und ausreichendes Lüften ist eine wesentliche Komponente des Infektionsschutzes innerhalb der Gruppen. Das bedeutet: Es wird mindestens zwei Mal pro Stunde eine Stoßlüftung durchgeführt, deren Ziel es ist, die Luft im Raum möglichst komplett auszutauschen. Für Sie als Eltern bedeutet dies: Bitte geben Sie Ihrem Kind warme Kleidung mit, damit Ihr Kind in dieser Zeit nicht friert!

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Hat es in City-Kitas Coronafälle gegeben?
In unseren Kitas war im ersten Quartal 2021 die Ausbreitung der dritten Welle deutlich spürbar. Dank Imfpungen, unserer Testkampagne und dem umsichtigen Verhalten aller Beteiligten gehen die Infektionsfälle nun erfreulicherweise aber stark zurück, sodass nur noch sehr vereinzelt Teilschließungen und Quarantänen nötig werden. Welche Kitas aktuell betroffen sind, können Sie tagesaktuell auf unserer Homepage nachlesen. Die entsprechenden Informationen finden Sie hier.

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Ich habe den Verdacht, dass sich mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts mit Corona infiziert haben könnte. Was muss ich tun?
Wichtigste Sofortmaßnahmen, um weitere Ansteckungen anderer Menschen zu vermeiden: Bleiben Sie zuhause!

  1. Nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Arzt/Ihrer Ärzting auf und besprechen Sie mit ihm/ihr die Symptome und die Frage, ob Sie sich testen lassen sollten.
  2. Kontaktieren Sie das Gesundheitsamt. Für Sie zuständig ist immer das Gesundheitsamt Ihres Wohnbezirks. Dort wird man Sie über die weiteren Schritte informieren und festlegen, welche Mitglieder Ihres Haushalts sich ggf. für wie lange in Isolation begeben müssen.
  3. Informieren Sie die Leitung Ihrer Kita.

Bitte begeben Sie sich bis zur Klärung Ihres Verdachts vorsorglich in häusliche Quarantäne und bringen Sie Ihr Kind in dieser Zeit nicht in die Kita!

Auch wenn Sie selbst getestet wurden und auf das Testergebnis warten, bringen Sie Ihr Kind bis dahin nicht in die Kita, um andere Kinder und die Pädagog*innen nicht unnötig zu gefährden!

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Was tue ich, wenn mein Kind oder jemand aus unserem Haushalt positiv getest wurde?
Sollte sich ein Coronaverdacht bestätigen, erhalten Sie vom zuständigen Gesundheitsamt Anweisungen dazu, welche Mitglieder Ihres Haushalts sich für wie lange in Isolation begeben müssen. Da hiervon im Haushalt lebende Kinder in jedem Fall auch betroffen sind, geben Sie diese Information bitte unbedingt an Ihre Kitaleitung weiter.

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Was muss ich tun, wenn mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts Kontakt mit einer Corona-infizierten Person hatte?
Wenn Sie erfahren, dass jemand in Ihrem näheren Umfeld positiv auf Corona geteste wurde, und Sie oder Ihr Kind vermutlich Kontaktperson der Kategorie I mit einem erhöhten Infektionsrisiko sind, so gilt für Sie die Allgemeinverfügung Ihres Wohnbezirks. In der Regel bedeutet dies: Sie sind verpflichtet, sich umgehend in häusliche Quarantäne zu begeben – auch wenn dies noch nicht von Ihrem Gesundheitsamt angeordnet wurde. Bitte nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Gesundheitsamt auf und klären Sie die weiteren Schritte und bringen Sie Ihr Kind bis zur Klärung nicht in die Kita.

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Wie erreiche ich im Fall eines Coronaverdachts das Gesundheitsamt?
Eine Liste der Kontaktdaten aller Gesundheitsämter in Berlin finden Sie hier.

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Was ist unter einer „Kontaktperson der Kategorie 1“ zu verstehen?
Als „Kontaktperson der Kategorie I“ gelten Menschen, die engen Kontakt zu einem/einer Corona-Infizierten hatten. Dies ist dann der Fall, wenn sie für mindestens 15 Minuten „Face-to-Face“-Kontakt hatten wie z.B. in einem Gespräch. Außerdem gilt als Kontaktperson I, wer Kontakt zu Körperflüssigkeiten eines Infizierten hatte, weil er z.B. von ihm/ihr angehustet oder angeniest wurde. Generell als Kontaktperson 1 gelten Menschen, die mit einem/einer Infizierten in einem Haushalt leben oder sich ohne Maske oder Mindestabstand in einer Gruppe in Kita oder Schule befanden.

Als „Kontaktperson der Kategorie 2“ gelten hingegen die Personen, die ihrerseits Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie 1 hatten, aber nicht zum/zur Infizierten selbst. Für diese Personen wird in der Regel keine Quarantäne angeordnet.

Details zur Definition der Begriffe Kontaktperson I und II können Sie einer Infografik des Berliner Senats entnehmen, die Sie hier downloaden können.

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Ist es möglich, dass mein Kind von Nicht-Fachkräften betreut werden muss?
Schon vor der Corona-Pandemie war die Personalsituation in vielen Kitas durch den Fachkräftemangel angespannt. Durch Corona verzeichnen momentan alle Kitaträger erhöhte Krankenstände, was die Situation weiter verschärft.

Dem Land Berlin ist dies bewusst. Deshalb wurde im Mai 2020 die Möglichkeit geschaffen, in den Kitas ergänzend zum pädagogischen Fachpersonal auch Nicht-Fachkräfte zur Unterstützung der Pädagog*innen einzusetzen. Dabei soll es sich um Personen handeln, die der Kita bereits bekannt sind (z.B. ehemalige Praktikant*innen, Lesepaten u.a.). Auch der unterstützende Einsatz von Eltern der betreuten Kinder ist denkbar.

Auch in vielen unseren Kitas muss aufgrund von akuter Personalknappheit von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden. Diese Personen werden erfahrenen Fachkräften zur Unterstützung zugeordnet und werden diese keinesfalls komplett ersetzen.

Kommt es in Ihrer Kita zum Einsatz von Nicht-Fachkräften, so wird Sie Ihre Kitaleitung hierüber informieren.

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