Corona: Eltern-FAQ

Corona: Fragen & Antworten zur Kitabetreuung

Die Corona-Virusvariante B.117 breitet sich in Berlin immer weiter aus und führt dazu, dass nun auch jüngere Kinder in gleichem Maße von Infektionen betroffen sind, wie Erwachsene. Den damit einhergehenden Anstieg der Infektionszahlen spüren wir in immer mehr Kitas sehr deutlich. Deshalb hat das Land Berlin die erneute Schließung der Kitas und die Rückkehr zum Notbetrieb beschlossen. Was bedeutet das für Kinder, Eltern und Kitas?

An dieser Stelle tragen wir Antworten auf die häufigsten Elternfragen rund um den Themenkreis „Kitas & Corona“ für Sie zusammen. Die Antworten werden nach Bedarf erweitert und aktualisiert.

Letzte Aktualisierung: 06.04.2021


Übersicht

Was ändert sich am 8. April?
Unsere Kitaleitung hat uns aufgefordert, die Notbetreuung so wenig wie möglich in Anspruch zu nehmen. Warum?
Mein Kind hat eine leichte Erkältung. Kann es trotzdem die Kita besuchen?
Warum darf ich die Kita im Moment nicht betreten, wenn ich mein Kind bringe oder es abhole?

Wieso hat unsere Kita momentan ihre Öffnungszeiten verkürzt?
Wie kann ich aktuell mit der Kita über meine Anliegen, Fragen oder Probleme ins Gespräch kommen?
Mein Kind hat Covid19. Wann darf es wieder in die Kita gehen?
Welche Hygieneregeln gelten aktuell?
Wird in den Kitas auch so viel gelüftet wie in den Schulen?
Hat es in City-Kitas Coronafälle gegeben?
Ich habe den Verdacht, dass sich mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts mit Corona infiziert haben könnte. Was muss ich tun?
Was muss ich tun, wenn mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts Kontakt mit einer Corona-infizierten Person hatte?
Wie erreiche ich im Fall eines Coronaverdachts das Gesundheitsamt?
Was ist unter einer „Kontaktperson der Kategorie 1“ zu verstehen?
Ist es möglich, dass mein Kind von Nicht-Fachkräften betreut werden muss?
Was muss ich tun, wenn mein Kind aus einem Gebiet zurückkehrt, das als Corona-Risikogebiet gilt?
In unserer Kita gab es einen Coronafall. Wegen der Quarantäne-Anordnung konnte mein Kind für zwei Wochen nicht in die Kita gehen. Müssen wir trotzdem den vollen Beitrag für das Mittagessen bezahlen?


Downloads

Elternschreiben der Senatsjugendverwaltung (Rückkehr Notbetrieb) (01.04.2021)
Liste der systemrelevanten Berufe (01.04.2021)
Elternschreiben Kindergärten City (Kinder mit Erkältungssymptomen) (30.03.2021)
Elternschreiben der Senatsbildungsverwaltung
(29.03.2021)
Elternschreiben von Kindergärten City (03.03.2021)
Elternschreiben der Senatsbildungsverwaltung (04.03.2021)
Antrag auf Notbetreuung (Januar 2021)
Elternschreiben von Kindergärten City: Kostenerstattung Mittagessen (05.02.2021)
Elterschreiben der Senatsbildungsverwaltung (03.02.2021)
Elternschreiben von Kindergärten City (12.11.2020)
Checkliste: Darf ein Kind die Kita besuchen? (19.8.2020)
Hygieneplan von Kindergärten City für alle Kitas (24.9.2020)

 

Hilfreiche Links

Aktuelle Informationen des Robert Koch Instituts (externer Link)
Aktuelle Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zum Thema Reiserückkehrer
Liste der aktuellen Risikogebiete des Robert Koch Instituts
Übersicht von Corona-Teststellen in Ihrer Nähe





Was ändert sich ab dem 08. April?

Aufgrund der wieder steigenden Zahl der Corona-Infektionen, von denen durch die Ausbreitung der Virusvariante B.117 auch jüngere Kinder stark betroffen sind, hat das Land Berlin entschieden, die Kitas ab dem 8. April wieder zu schließen und zum Notbetrieb zurückzukehren. Das bedeutet: Ab dem 8. April hat – wie schon am Jahresanfang 2021 – nur ein eingeschränkter Kreis von Familien Anspruch auf die Kita-Notbetreuung.

Notbetreuungs-berechtigt sind ab dem 8.4...
  1. ...Kinder, bei denen mindestens ein Elternteil einem systemrelevanten Beruf nachgeht und für die es mangels anderer Betreuungsmöglichkeiten einen dringenden Betreuungsbedarf gibt,
  2. ...Kinder am Übergang zur Schule,
  3. ...Kinder von alleinerziehenden Elternteilen, für die keine andere Betreuungsmöglichkeit besteht,
  4. ...Kinder, für die aus besonders dringenden pädagogischen Gründen der Kitabesuch erforderlich ist. Hierzu zählen Kinder mit Behinderung, Kinder mit einem Sprachförderbedarf sowie Kinder, für die aufgrund der familiären Situation ein Kitabesuch dringend angeraten ist (Kinderschutz).
Näheres hierzu können Sie dem aktuellen Elternschreiben der Senatsjugendverwaltung entnehmen. Welche Berufe als systemrelevant eingestuft wurden und zur Nutzung der Notbetreuung berechtigen, können Sie der aktuellen Liste entnehmen, die Sie hier abrufen können.

zurück nach oben



Unsere Kitaleitung hat uns aufgefordert, die Notbetreuung so wenig wie möglich in Anspruch zu nehmen. Warum?
Angesichts der steigenden Infektionszahlen, die durch die Virusvariante B.117 Kinder im gleichen Maße betreffen wie Erwachsene, kommt es seit einiger Zeit wieder zu sehr viel mehr Infektionsfällen in unseren Kitas, als wir das im vergangenen Jahr erlebt haben. Sobald in einer Kita ein Kind oder ein*e Mitarbeiter*in positiv getestet wurde, müssen alle Kontaktpersonen der Kategorie eins - also die gesamte Kohorte - in Quarantäne gehen.

Deshalb trägt unter den aktuellen Umständen jeder Mensch, der eine Kita nicht besucht, aktiv zum Infektionsschutz bei. Für sich selbst und für die anderen Kinder und Erwachsenen in der Kita.

Aus diesem Grund hat das Land Berlin explizit darauf hingewiesen, dass auch die berechtigten Familien die Notbetreuung nur in dem Maß in Anspruch nehmen dürfen, den sie unbedingt benötigen. Also nur für die Stunden oder Tag, an denen ihnen tatsächlich keine alternative Betreuungsmöglichkeit für ihr Kind zur Verfügung steht. Wir bitten Sie im Interesse aller Beteiligten, diese Vorgabe zu beachten.

zurück nach oben


Mein Kind hat eine leichte Erkältung. Kann es trotzdem die Kita besuchen?
Aufgrund der zunehmenden Ausbreitung der Corona-Virusvariante B.117 hat das Land Berlin entschieden, dass Kinder mit Erkältungssymptomatik aktuell nicht betreut in den Kitas betreut werden. Dies betrifft auch Kinder mit Husten oder Schnupfen ohne Fieber und gilt auch im Rahmen der am 8. April beginnenden Notbetreuung. Eine Ausnahme besteht lediglich dann, wenn es eine ärztlich abgeklärte, andere Ursache für das Vorliegen der Erkältungssymptome gibt, wie z.B. Heuschnupfen.

Wollen Sie Ihr Kind trotz Husten- und/oder Schnupfensymptomen in die (Not-) Betreuung geben, so besteht die Möglichkeit der freiwilligen Testung. Hierzu können Sie

  1. einen Selbsttest zuhause durchführen und der Kita einer Eigenerklärung über das negatives Testergebnis vorlegen (Die Eigenerklärung können Sie sich hier ausdrucken.)
  2. sich zur Durchführung eines Tests an Ihre Kinderärztin/ Ihren Kinderarzt wenden und von ihr/ihm eine Bescheinigung über ein negatives Testergebnis ausstellen lassen.

Damit Ihr Kind die Kita wieder besuchen darf, ist es erforderlich, dass es symptomfrei ist. Eine „Gesundschreibung“ oder einen erneuten Test benötigen Sie nicht.


zurück nach oben



Warum darf ich die Kita im Moment nicht betreten, wenn ich mein Kind bringe oder es abhole?
Wird ein Kind, eine Elternteil oder ein*e Mitarbeiter*in positiv auf Corona getestet, so bedeutet dies immer: Die „Kohorte“ - also der Bereich oder die Gruppe, zu der der/die Betroffene engen Kontakt hatte – muss in Quarantäne. Das ist nicht nur für die Kinder eine große Belastung, sondern stellt durch das Fehlen mehrerer Fachkräften auch eine enorme organisatorische Herausforderung für die Kita dar.

Im Interesse der Kinder und unserer Mitarbeiter*innen muss es deshalb unser gemeinsames Ziel sein, Corona-Infektionen soweit wie möglich von den Kitas fern zu halten. Deshalb dürfen Eltern die Kita bis auf weiteres ebensowenig betreten, wie externe Dritte, deren Besuch nicht essentiell wichtig ist: Mit jedem Menschen, der eine Kita NICHT betritt, minimieren wir das Risiko, dass dieser Mensch Corona in die Kita eintragen kann. Die Kitas haben ein gut funktionierendes System etabliert, durch das die Kinder sich an der Tür von ihren Eltern verabschieden können und dann in ihre Gruppe/ihren Bereich begleitet werden. Das funktioniert für die meisten Kinder ganz hervorragend und bedeutet sogar einen weiteren kleinen Schritt zur Selbständigkeit, auf den viele Kinder richtig stolz sind.

Die einzige Ausnahme von dieser Regel sind momentan Eltern, die ihr Kind gerade eingewöhnen. Sie dürfen die Kita natürlich betreten und sich in den für die Eingewöhnung nötigen Räumen aufhalten. Dabei ist jedoch stets eine Maske zu tragen und der Abstand zu anderen Menschen außer dem eigenen Kind einzuhalten.

Wir haben unsere aktuell geltenden, verschärften Coronaregelungen in einem Elternschreiben zusammengefasst, das Sie hier einsehen können.

Bitte beachten Sie: Sollten sich Einzelne nicht an die Hygienevorschriften in der Kita halten, hat die Kitaleitung im Rahmen ihres Hausrechts als letzte Maßnahmen das Recht, dem/der Betreffenden ein Hausverbot zu erteilen. Sollte dies nötig sein, geschieht es ausschließlich im Interesse des Schutzes der Kinder, aller Familien und der Mitarbeiter*innen der Kita.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

zurück nach oben



Wieso hat unsere Kita momentan ihre Öffnungszeiten verkürzt?
Durch Corona-Infektionen im Umfeld von Familien oder Mitarbeiter*innen kommt es immer wieder dazu, dass Mitarbeiter*innen vorsorglich in Quarantäne geschickt werden müssen und dann in der Kita fehlen. Dies verschärft die Personalsituation, die durch den allgemeinen Fachkräftemangel und insbesondere in dieser Jahreszeit ohnehin schon sehr angespannt ist, weiter.

In Situationen mit besonders akutem Personalmangel bekommen die Kitas Unterstützung von Zeitarbeitskräften und Nicht-Fachkräften auf Honorarbasis. Die Möglichkeiten hierfür sind aber- auch aus pädagogischer Sicht – begrenzt.

Deshalb haben unsere Kitas, wenn sie mit dem verfügbaren Personal die Betreuung der Kinder nicht mehr in ausreichender Qualität gewährleisten können, die Möglichkeit, ihr Betreuungsangebot einzuschränken. Dazu können sie beispielsweise temporär keinen Früh- oder Spätdienst mehr anbieten oder die Öffnungszeiten reduzieren. Allen Beteiligten ist bewusst, dass dies für die Familien eine organisatorische Herausforderung darstellt. Deshalb werden die Kitas von dieser Möglichkeit selbstverständlich nur in einem Umfang Gebrauch machen, der unbedingt erforderlich ist und nur so lange, wie die Personalsituation es nötig macht.

zurück nach oben

 

Wie kann ich aktuell mit der Kita über meine Anliegen, Fragen oder Probleme ins Gespräch kommen?
Natürlich haben alle Kitaleitungen und Fachkräfte auch unter Corona-Bedingungen ein offenes Ohr für Dinge, die Sie mit ihnen rund um die Kitabetreuung Ihres Kindes mit ihnen besprechen wollen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Elterngespräche in Interesse des Infektionsschutzes derzeit nur im Freien, telefonisch oder über Video-Calls (ZOOM) stattfinden können. Wenn Sie Interesse an einem Gespräch haben, sprechen Sie Ihre Kitaleitung bitte einfach an.

 zurück nach oben




Mein Kind hat Covid19. Wann darf es wieder in die Kita gehen?

Eine Corona-Infektion führt zunächst dazu, dass sich das Kind für 14 Tage in häusliche Isolation begeben muss. Ist diese Frist abgelaufen, kann das Kind die Kita wieder besuchen, nachdem es mindestens für 48 Stunden keine Symptome mehr hatte. Hierfür braucht es kein Attest von einem Arzt, die Eltern müssen die Symptomfreiheit aber schriftlich nachweisen, in dem sie die von der Senatsverwaltung herausgegebene Selbsterklärung bei der Kitaleitung abgeben. Diese können Sie hier downloaden.

zurück nach oben




Welche Hygieneregeln gelten in den Kitas?
Alle unsere Kitas verfügen über einen Hygieneplan nach § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz. Diese Pläne sind gut etabliert, ihre Maßnahmen sind gut eingespielt und auch unter Corona-Bedingungen weitgehend ausreichend.

Trotzdem haben wir unseren Kitas einen ergänzenden Hygieneplan für den Betrieb während der Corona-Pandemie zur Verfügung gestellt. In Übereinstimmung mit dem Corona-Rahmenhygieneplan für Kitas des Landes Berlin enthält er detaillierte Empfehlungen dazu, wie der pädagogische Alltag im Sinne des Infektionsschutzes gestaltet werden sollte und welche Schutzmaßnahmen für welche Personengruppe gelten. Zu den erläuterten Themen gehören etwa besondere Gruppenaktiviäten, Desinfektionsmaßnahmen in Gruppen- und Sanitärräumen und die Gestaltung von Mahlzeiten. Unseren Hygieneplan können Sie hier einsehen.

Außerdem stellen wir unseren Mitarbeiter*innen waschbare Mund-Nase-Schutze, Gesichtsschilde aus Plexiglas zur Verfügung und FFP2-Masken zur Verfügung.

Für alle Mitarbeiter*innen der Kitas gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske, sobald sie Kontakt mit Erwachsenen haben, die nicht ihrer eigenen eigenen Kohorte (= Gruppe, Bereich) angehören. Im Kontakt mit den Kindern, die sie selbst betreuen, müssen die Pädagog*innen keine Maske tragen.

zurück nach oben



Wird in den Kitas auch so viel gelüftet wie in den Schulen?
Auch für die Kitas gilt: Häufiges und ausreichendes Lüften ist eine wesentliche Komponente des Infektionsschutzes innerhalb der Gruppen. Das bedeutet: Es wird mindestens zwei Mal pro Stunde eine Stoßlüftung durchgeführt, deren Ziel es ist, die Luft im Raum möglichst komplett auszutauschen. Für Sie als Eltern bedeutet dies: Bitte geben Sie Ihrem Kind warme Kleidung mit, damit Ihr Kind in dieser Zeit nicht friert!

zurück nach oben




Hat es in City-Kitas Coronafälle gegeben?
Auch in unseren Kitas ist die Ausbreitung der dritten Welle deutlich spürbar: Es kommt immer wieder zu Infektionen von Eltern oder Mitarbeiter*innen und zunehmend auch von Kindern. In diesen Fällen werden von uns alle, die als Kontaktperson der Kategorie 1 angesehen werden, die also intensiven Kontakt zu dem/der Betroffenen hatten, umgehend in Quarantäne geschickt. Das sind in aller Regel alle Kinder und Mitarbeiter*innen, die dem Bereich (der Gruppen, der "Kohorte") des/der Betroffenen angehören. Sodann nehmen wir Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt auf und stimmen die weiteren Schritte mit diesem ab.

Da wir vermeiden möchten, das durch mangelnde Informationen über das Corona-Geschehen Unsicherheiten entstehen, informieren wir  auf unserer Homepage darüber, sobald es einen neuen Coronafall bei uns gibt. Die entsprechenden Informationen finden Sie hier.

zurück nach oben

Ich habe den Verdacht, dass sich mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts mit Corona infiziert haben könnte. Was muss ich tun?
Wichtigste Sofortmaßnahmen, um weitere Ansteckungen anderer Menschen zu vermeiden: Bleiben Sie zuhause!

  1. Nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Arzt/Ihrer Ärzting auf und besprechen Sie mit ihm/ihr die Symptome und die Frage, ob Sie sich testen lassen sollten.
  2. Kontaktieren Sie das Gesundheitsamt. Für Sie zuständig ist immer das Gesundheitsamt Ihres Wohnbezirks. Dort wird man Sie über die weiteren Schritte informieren und festlegen, welche Mitglieder Ihres Haushalts sich ggf. für wie lange in Isolation begeben müssen.
  3. Informieren Sie die Leitung Ihrer Kita.

Bitte begeben Sie sich bis zur Klärung Ihres Verdachts vorsorglich in häusliche Quarantäne und bringen Sie Ihr Kind in dieser Zeit nicht in die Kita!

Auch wenn Sie selbst getestet wurden und auf das Testergebnis warten, bringen Sie Ihr Kind bis dahin nicht in die Kita, um andere Kinder und die Pädagog*innen nicht unnötig zu gefährden!

zurück nach oben

 


Was tue ich, wenn mein Kind oder jemand aus unserem Haushalt positiv getest wurde?
Sollte sich ein Coronaverdacht bestätigen, erhalten Sie vom zuständigen Gesundheitsamt Anweisungen dazu, welche Mitglieder Ihres Haushalts sich für wie lange in Isolation begeben müssen. Da hiervon im Haushalt lebende Kinder in jedem Fall auch betroffen sind, geben Sie diese Information bitte unbedingt an Ihre Kitaleitung weiter.

zurück nach oben

 

Was muss ich tun, wenn mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts Kontakt mit einer Corona-infizierten Person hatte?
Wenn Sie erfahren, dass jemand in Ihrem näheren Umfeld positiv auf Corona geteste wurde, und Sie oder Ihr Kind vermutlich Kontaktperson der Kategorie I mit einem erhöhten Infektionsrisiko sind, so gilt für Sie die Allgemeinverfügung Ihres Wohnbezirks. In der Regel bedeutet dies: Sie sind verpflichtet, sich umgehend in häusliche Quarantäne zu begeben – auch wenn dies noch nicht von Ihrem Gesundheitsamt angeordnet wurde. Bitte nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Gesundheitsamt auf und klären Sie die weiteren Schritte und bringen Sie Ihr Kind bis zur Klärung nicht in die Kita.

zurück nach oben

 


Wie erreiche ich im Fall eines Coronaverdachts das Gesundheitsamt?
Eine Liste der Kontaktdaten aller Gesundheitsämter in Berlin finden Sie hier.

zurück nach oben

 


Was ist unter einer „Kontaktperson der Kategorie 1“ zu verstehen?
Als „Kontaktperson der Kategorie I“ gelten Menschen, die engen Kontakt zu einem/einer Corona-Infizierten hatten. Dies ist dann der Fall, wenn sie für mindestens 15 Minuten „Face-to-Face“-Kontakt hatten wie z.B. in einem Gespräch. Außerdem gilt als Kontaktperson I, wer Kontakt zu Körperflüssigkeiten eines Infizierten hatte, weil er z.B. von ihm/ihr angehustet oder angeniest wurde. Generell als Kontaktperson 1 gelten Menschen, die mit einem/einer Infizierten in einem Haushalt leben oder sich ohne Maske oder Mindestabstand in einer Gruppe in Kita oder Schule befanden.

Als „Kontaktperson der Kategorie 2“ gelten hingegen die Personen, die ihrerseits Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie 1 hatten, aber nicht zum/zur Infizierten selbst. Für diese Personen wird in der Regel keine Quarantäne angeordnet.

Details zur Definition der Begriffe Kontaktperson I und II können Sie einer Infografik des Berliner Senats entnehmen, die Sie hier downloaden können.

zurück nach oben




Ist es möglich, dass mein Kind von Nicht-Fachkräften betreut werden muss?
Schon vor der Corona-Pandemie war die Personalsituation in vielen Kitas durch den Fachkräftemangel angespannt. Durch Corona verzeichnen momentan alle Kitaträger erhöhte Krankenstände, was die Situation weiter verschärft.

Dem Land Berlin ist dies bewusst. Deshalb wurde schon mit dem 14. Trägerschreiben vom 20. Mai 2020 die Möglichkeit geschaffen, in den Kitas ergänzend zum pädagogischen Fachpersonal auch Nicht-Fachkräfte zur Unterstützung der Pädagog*innen einzusetzen. Dabei soll es sich um Personen handeln, die der Kita bereits bekannt sind (z.B. ehemalige Praktikant*innen, Lesepaten u.a.). Auch der unterstützende Einsatz von Eltern der betreuten Kinder ist denkbar.

Auch in vielen unseren Kitas muss aufgrund von akuter Personalknappheit von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden. Diese Personen werden erfahrenen Fachkräften zur Unterstützung zugeordnet und werden diese keinesfalls komplett ersetzen.

Kommt es in Ihrer Kita zum Einsatz von Nicht-Fachkräften, so wird Sie Ihre Kitaleitung hierüber informieren.

zurück nach oben




Was muss ich tun, wenn mein Kind aus einem Gebiet zurückkehrt, das als Corona-Risikogebiet gilt?
Weiterhin gilt: Rückkehrer aus einem Risikogebiet müssen sich unmittelbar nach ihrer Ankunft für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Während dieser darf Ihr Kind die Kita nicht besuchen. Die Quarantäne kann frühestens fünf Tage nach der Rückkehr durch einen negativen Coronatest vorzeitig beendet werden.

Seit dem 8. November müssen Sie sich außerem vor Antritt Ihrer Rückreise über eine digitale Einreiseanmeldung anmelden. Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de geben Sie die Informationen zu ihren Aufenthalten der letzten 10 Tage an. Sie erhalten dann ein PDF-Datei als Bestätigung, das von Ihrem Beförderer kontrolliert wird.


zurück nach oben




In unserer Kita gab es einen Coronafall. Wegen der Quarantäne-Anordnung konnte mein Kind für zwei Wochen nicht in die Kita gehen. Müssen wir trotzdem den vollen Beitrag für das Mittagessen bezahlen?
Die vom Land Berlin beschlossene Öffnung der Kitas für alle Kinder ist unweigerlich mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten von Corona-Infektionen bei Kindern oder Mitarbeiter*innen verbunden. Trotz aller Hygiene- und Abstandsmaßnahmen können wir nicht gänzlich ausschließen, dass es zu Coronafällen auch in unseren Kita kommen kann und dass für einzelne Gruppen vom Gesundheitsamt Quarantänemaßnahmen angeordnet werden.

In einem solchen Fall fallen die mit dem Mittagessen verbundenen Personalkosten weiter an und die gesamte, notwendige Infrastruktur muss aufrechterhalten werden. Außerdem wäre es mit einem enormen Verwaltungsaufwand verbunden, die anteiligen Kosten für die entfallene Mittagsversorgung während einer Quarantäne indiviudell zu ermitteln und zurückzubuchen. Deshalb bitten wir alle Eltern, die von einer Quarantäne betroffen sind, den vollen Monatsbetrag für die Mittagessensversorung zu entrichten.

zurück nach oben