Corona: Eltern-FAQ

Corona: Fragen & Antworten zur Kitabetreuung

Aktuell wird der Kita-Alltag wieder von stark steigenden Corona-Infektionszahlen überschattet. Täglich kommt es in unseren Kitas zu neuen Positivtests bei Kindern und Mitarbeiter*innen. Es ist absehbar, dass uns das Thema Corona in den Wintermonaten weiter in Atem halten wird. Deshalb sammeln wir an dieser Stelle weiterhin Elternfragen, beantworten sie und stellen aktuelle Informationen zum Download bereit.

Letzte Aktualisierung: 20.01.2022


Übersicht
Eingeschränkter Regelbetrieb: Was heißt das konkret?
Testpflicht für Kitakinder – was bedeutet das?
Wie werden die Lolli-Tests angewendet?
Bei meinem Kind ist ein Corona-Schnelltest positiv ausgefallen. Was muss ich jetzt tun?
Wann schickt die Kitaleitung die engen Kontaktpersonen eines Coronafalls in Quarantäne?
Wie lange muss mein Kind in Quarantäne bleiben? Wann kann es sich wie freitesten?
Ich brauche für meinen Arbeitgeber einen Nachweis über die Quarantäne meines Kindes. Wie bekomme ich einen solchen?
Werden derzeit Elternabende durchgeführt und wenn ja, welche Regeln gelten dafür?
Wie funktioniert aktuell die Testung von Kindern in der Kita?

Wir haben uns kürzlich im Ausland aufgehalten. Was müssen wir beachten, wenn unser Kind wieder die Kita besuchen soll?

Mein Kind hat eine leichte Erkältung. Kann es trotzdem die Kita besuchen?
3G in der Kita - was heißt das konkret?
Dürfen Eltern aktuell die Kita betreten und müssen sie dafür einen Impf- oder Testnachweis vorlegen?
Wieso hat unsere Kita momentan ihre Öffnungszeiten verkürzt?
Wie kann ich aktuell mit der Kita über meine Anliegen, Fragen oder Probleme ins Gespräch kommen?
Welche Hygieneregeln gelten aktuell?
Wird in den Kitas auch so viel gelüftet wie in den Schulen?
Hat es in City-Kitas Coronafälle gegeben?
Was muss ich tun, wenn mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts Kontakt mit einer Corona-infizierten Person hatte?
Wie erreiche ich im Fall eines Coronaverdachts das Gesundheitsamt?
Was ist unter einer „Kontaktperson der Kategorie 1“ zu verstehen?
Ist es möglich, dass mein Kind von Nicht-Fachkräften betreut werden muss?


Downloads

KGC-Elterninformationen: Quarantäne-Dauer und Freitesten (20.1.2022)
Elternschreiben der Senatsjugendverwaltung zum eingeschränkten Regelbetrieb (19.1.2022)
Kinder-Anleitung zur Anwendung der Lolli-Tests
Elternschreiben der Senatsjugendverwaltung zur Testpflicht von Kitakindern (17.1.2022)
Bescheinigung über die Durchführung eines Selbsttests
Anleitung: Durchführung eines Lolli-Tests
Bescheinigung über die Durchführung eines Selbsttests (25.11.2021)
Elternscheiben der Senatsjugendverwaltung
(25.11.2021)
Elternschreiben der Senatsjugendverwaltung
(7.9.2021)
Elternschreiben der Senatsjugendverwaltung zum neuen Kitajahr
(4.8.2021)
Elternschreiben zu den Kosten des Mittagessens im Monat Mai
(17.5.2021)
Elternschreiben der Senatsjugendverwaltung (Ende des Notbetriebes)
(11.05.2021)
Elternschreiben der Senatsjugendverwaltung (Öffnung für vier- und fünfjährige Kinder)
(05.05.2021)
Elternschreiben Kindergärten City (Selbsttests für Kinder)
(27.04.2021)
Anleitung Nasenabstrich-Teste (Roche)
Anleitung Spucktest (HotGen)
Elternschreiben der Senatsjugendverwaltung (Rückkehr Notbetrieb)
(01.04.2021)
Liste der systemrelevanten Berufe (01.04.2021)
Elternschreiben Kindergärten City (Kinder mit Erkältungssymptomen) (30.03.2021)
Elternschreiben der Senatsbildungsverwaltung
(29.03.2021)
Elternschreiben von Kindergärten City (03.03.2021)
Elternschreiben der Senatsbildungsverwaltung (04.03.2021)
Elternschreiben von Kindergärten City: Kostenerstattung Mittagessen (05.02.2021)
Elterschreiben der Senatsbildungsverwaltung (03.02.2021)
Elternschreiben von Kindergärten City (12.11.2020)
Checkliste: Darf ein Kind die Kita besuchen? (19.8.2020)
Hygieneplan von Kindergärten City für alle Kitas (24.9.2020)

 

Hilfreiche Links (extern)

Übersicht der Teststellen des Landes Berlin (kostenfreie PCR-Test für Verdachtsfälle ohne Symptome)
Übersicht über die von KV gelisteteten Covid-Praxen (kostenfreie PCR-Tests für Verdachtsfälle mit Symptomen)
Liste der Virusvarianten- und Hochrisikogebiete (Robert Koch Institut)

Schulungsvideos zur Durchführung der Selbsttests für Kita-Kinder (Senatsjugendverwaltung)

Aktuelle Informationen des Robert Koch Instituts

Aktuelle Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zum Thema Reiserückkehrer
Übersicht von Corona-Teststellen in Ihrer Nähe


Eingeschränkter Regelbetrieb: Was heißt das konkret?
Wie schon im vergangenen Jahr, müssen die Kitas voraussichtlich ab dem 22. Januar wieder zum sog. eingeschränkten Regelbetrieb übergehen. Dadurch sollen die Kontakte innerhalb der Kita reduziert werden, um die Ausbreitung von Infektionen zu verringern. Oberstes Ziel ist dabei - neben dem Gesundheitsschutz für Kinder und Mitarbeitende - die Offenthaltung der Kitas auch bei weiter steigenden Inzidenzen.

Für den eingeschränkten Regelbetrieb gelten nach dem 53. Trägerschreiben der Senatsjugendverwaltung folgende Regelungen:
  • Es haben weiterhin alle Kinder Zugang zur Kita, eine Einschränkung der Betreuung auf Kinder von Eltern mit systemrelevanten Berufen findet nicht statt.
  • Die Kinder werden in kleinen und stabilen Gruppen (Kohorten) betreut. Nach der einmalig möglichen Neuzusammenstellung der Gruppen sollen weder Kinder noch Fachkräfte zwischen den Gruppen wechseln.
  • Offene Arbeit, externe Zusatzangebote und Reisen finden bis auf weiteres nicht statt.
  • Führt die Betreuung in Kohorten zu Personalengpässen, so können die Kitas den Betreuungsumfang und/oder die Öffnungszeiten einschränken. Es soll aber für jedes Kind ein Betreuungsangebot von mindestens sieben Stunden täglich sichergestellt werden.
  • Wenn sich viele Fachkräfte selbst in Quarantäne oder Erkrankung befinden, kann es nötig werden, den Betreuungsumfang zeitweise auch darüber hinaus einzuschränken.
  • Eltern dürfen - von absolut dringend notwendigen Ausnahmen abgesehen - die Kita bis auf weiteres nicht betreten.
  • Elternabende finden nur bei unaufschiebbarer Notwendigkeit in Präsenz statt.
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Testpflicht für Kitakinder – was bedeutet das?
Ab voraussichtlich dem 24. Januar können Kitakinder nur noch dann ihre Kita besuchen, wenn sie von ihren Eltern drei Mal wöchentlich auf das Corona-Virus getestet werden. Hierfür bekommen die Eltern von ihrer Kita sog. Lolli-Tests ausgehändigt. Bei diesen Tests wird der Abstrich nicht in der Nase, sondern im Mundraum genommen, was für die Kinder weniger belastend ist.

Von der Testpflicht befreit sind Kinder,

  • die vollständig geimpft sind
  • die von einer Corona-Infektion genesen sind (zu den Details siehe hier: https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung)
  • bei denen aus individuellen Gründen kein Test durchgeführt werden kann, was durch ein ärztliches Attest nachgewiesen wird.

Die Test werden immer von den Eltern durchgeführt, wobei die Kita entscheidet, ob die Eltern die Tests zuhause oder vor Ort in der Kita gemacht werden sollen. Eine Testdurchführung zuhause bestätigen die Eltern, indem Sie eine Testbescheinigung (Download hier) ausfüllen und diese in Ihrer Kita vorlegen. Eine kindgerechte Anleitung zur Durchführung der Tests finden Sie hier.

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Wie werden die Lolli-Tests angewendet?
Zur richtigen Durchführung der Lolli-Tests hat die Senatsjugendverwaltung eine Anleitung erstellt, die Sie hier runterlagen können. Eine bebilderte Anleitung zur Test-Durchführung speziell für Kinder finden Sie hier.

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Bei meinem Kind ist ein Corona-Schnelltest positiv ausgefallen. Was muss ich jetzt tun?
Bitte testen Sie Ihr Kind ein zweites Mal, vorzugsweise in einem Testzentrum, Sie können den Test aber auch selbst durchführen. Fällt auch dieser zweite Test positiv aus, so gilt folgendes:

Wenn der letzte Kitabesuch Ihres Kindes zehn Tage oder länger zurückliegt, müssen Sie nichts weiter unternehmen.

Wenn Ihr Kind in den letzten zehn Tagen die Kita besucht hat:

1. Informieren Sie bitte umgehend Ihre Kitaleitung über das positive Testergebnis.

2. Lassen Sie schnellstmöglich einen für Sie kostenfreien PCR-Test bei Ihrem Kind durchführen.  zurück nach oben 



Wann schickt die Kitaleitung die engen Kontaktpersonen eines Coronafalls in Quarantäne?

Da es aufgrund der hohen Belastung von Gesundheitsämtern und Laboren derzeit in der Regel einige Tage dauert, bis das Ergebnis eines PCR-Tests vorliegt, agieren die Kitaleitungen von Kindergärten City derzeit wie folgt: Fällt bei einem Kind ein Schnelltest positiv aus, so werden die Eltern gebeten, einen zweiten Schnelltest durchzuführen, idealerweise in einem Testzentrum. Hier wird in der Regel unmittelbar ein PCR-Test durchgeführt, um die Diagnose abzusichern. Bis das Ergebnis des PCR-Tests bekannt ist, betrachtet die Kitaleitung das Kind bzw. die/den Beschäftigten als hinreichenden Verdachtsfall und spricht auf dieser Basis eine Quarantäne für die engen Kontaktpersonen aus. Sollte sich im PCR-Test herausstellen, dass die beiden Schnelltests fälschlicherweise positiv waren, wird diese vorsorgliche Quarantäne sofort aufgehoben.

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Wie lange muss mein Kind in Quarantäne bleiben? Wann kann es sich wie freitesten?
Wenn Ihr Kind selbst mit dem Coronavirus infiziert ist, so muss es sich sofort für zehn Tage in häusliche Isolation begeben. Frühestens am siebten Tag nach seinem Positivtest kann es sich aus der häuslichen Isolation freitesten. Dazu lassen Sie bitte einen PCR- oder Schnelltest im Testzentrum oder beim Arzt durchführen. Selbsttests zuhause sind nicht ausreichend! Fällt der Test negativ aus, so kann Ihr Kind am darauffolgenden Werktag, also frühestens am achten Tag nach der Feststellung der Coronainfektion, wieder die Kita besuchen.

Wenn Ihr Kind engen Kontakt zu einem/einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte, so muss es sich unmittelbar für zehn Tage in Quarantäne begeben. Aus dieser können sich Kinder frühestens am fünften Tag nach dem letzten Kontakt zu dem/der Infizierten freitesten, und zwar ausschließlich durch einen PCR-Test oder Schnelltest im Testzenttrum (Selbsttest nicht ausreichend). Fällt dieser Test negativ aus, so darf Ihr Kind am darauffolgenden Werktag, also frühestens am sechsten Tag nach seinem letzten Kontakt zum/zur Infizierten, die Kita wieder besuchen.

Achtung! Nicht in Quarantäne begeben müssen sich Kinder, die

  • zweifach geimpft sind und deren letzte Impfung weniger als drei Monate zurückliegt
  • von Corona genesen sind und deren Erkrankung weniger als drei Monate zurückliegt
Diese Regelung haben wir in unserem Elterschreiben vom 20. Januar für Sie zusammengefasst. Sie können es hier nachlesen.

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Ich brauche für meinen Arbeitgeber einen Nachweis über die Quarantäne meines Kindes. Wie bekomme ich einen solchen?
Der Nachweis der Quarantänepflicht erfolgt über die amtliche Quarantäne-Anordnung. Diese bekommen Sie entweder automatisch vom Gesundheitsamt oder auch direkt von Ihrer Kitaleitung zugeschickt.

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Werden derzeit Elternabende durchgeführt und wenn ja, welche Regeln gelten dafür?
Prinzipiell sollten in der derzeitigen Situation Elternversammlungen vorzugsweise in Form von Video-Konferenzen abgehalten werden. Sind Präsenzveranstaltungen unbedingt notwendig, so gilt ab dem 15.01.2022 ab zehn Teilnehmenden die 2G+ Regel. Das bedeutet: Alle teilnehmenden Eltern müssen vollständig geimpft oder genesen sein und entweder einen tagesaktuellen Test nachweisen oder geboostert sein.

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Wie funktioniert aktuell die Testung von Kindern in der Kita?
Das Land Berlin stellt für die Testung von Kitakindern weiterhin Schnelltests zur Verfügung, mit denen für jedes Kind eine zweimalige Testung pro Woche möglich ist. Diese Tests werden nicht von den Kita-Mitarbeiter*innen, sondern von den Eltern durchgeführt. Die Kinder können also freiwillig und regelmäßg getestet werden, ohne dass es dafür einen Anlass geben muss. Außerdem stehen Tests zur Verfügung, wenn Kinder mit leichten Erkältungssymptomen die Kita besuchen sollen, von einer Auslandsreise zurückkehrten oder wenn es in der Kita zu Infektionen gekommen war. Ihre Kitaleitung händigen Ihnen die Testkits für Ihr Kind aus.

Neu ab dem 1. Dezember ist, dass die Eltern aufgefordert sind, die durchgeführte Testung ihres Kindes schriftlich zu bestätigen. Ein entsprechendes Formular hat die Senatsjugendverwaltung zur Verfügung gestellt, Sie können es hier abrufen. Bitte zeigen Sie das ausgefüllte Formular Ihrer Kitaleitung. Sie wird dokumentieren, dass Ihr Kind getestet wurde. Bitte machen Sie im Interesse aller vor Ort von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Außerdem plant das Land Berlin, ab voraussichtlich Ende Januar 2022 sog. Lollitests zur Verfügung zu stellen, mit denen dann alle Kinder verbindlich drei Mal wöchentlich getestet werden sollen. Nähere Informationen lassen wir Ihnen zukommen, sobald sie uns vorliegen.

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Wir haben uns kürzlich im Ausland aufgehalten. Was müssen wir beachten, wenn unser Kind wieder die Kita besuchen soll?
Welche Regeln Sie bei der Rückkehr nach einem Auslandsaufenthalt beachten müssen und was das für den Kitabesuch Ihres Kindes bedeutet, hängt davon ab, in welchem Land Sie sich aufgehalten haben. Unterschieden wird hier zwischen den vom Robert Koch Institut definierten Virusvariantengebiete, Hochrisikogebieten und sonstigen Ländern, wobei für Personen ab 12 Jahren andere Test- und Quarantänepflichten gelten, als für Kinder unter 12 Jahren. Eine gute Übersicht der geltenden Bestimmungen (Stand 4.8.21) finden Sie im Elternschreiben der Senatsjugendverwaltung, das Sie hier einsehen können. Eine tagesaktuelle Liste, welche Länder in welche der drei genannten Kategorien fallen, finden Sie hier.

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Mein Kind hat eine leichte Erkältung. Kann es trotzdem die Kita besuchen?
Kinder mit Erkältungssymptomatik dürfen aktuell nicht in den Kitas betreut werden. Dies betrifft auch Kinder mit Husten oder Schnupfen ohne Fieber. Eine Ausnahme besteht dann, wenn es eine ärztlich abgeklärte, andere Ursache für das Vorliegen der Erkältungssymptome gibt, wie z.B. Heuschnupfen. Hierfür müssen Eltern der Kita ein ärztliches Attest vorlegen.

Wollen Sie Ihr Kind trotz leichter Husten- und/oder Schnupfensymptomen in die Kita bringen, so ist dies möglich, wenn ein negativer Schnelltest für Ihr Kind vorliegt. Hierzu können Sie

  1. einen Selbsttest durchführen (ein entsprechendes Testkit händigt Ihnen Ihre Kitaleitung gerne aus) oder
  2. Ihr Kind bei einem Arzt oder Testzentrum testen lassen UND

Damit Ihr Kind die Kita wieder besuchen darf, ist es erforderlich, dass es symptomfrei ist. Eine „Gesundschreibung“ oder einen erneuten Test benötigen Sie nicht.

Kinder, die nachweislich eine Corona-Infektion durchgemacht haben (= Vorliegen eines positiven PCR-Tests, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist) sind von der Testpflicht befreit.

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3G in der Kita - was heißt das konkret?
Die meisten unserer Mitarbeiter*innen sind vollständig geimpft. Zum Start der 3G-Regelung am 24. November haben wir von allen Mitarbeiter*innen ihren Impf- oder Genesenenstatus erfasst und dokumentiert. Alle Mitarbeitenden, die weder geimpft noch genesen sind, müssen sich seitdem täglich vor dem Dienstantritt in der Kita testen. Diese Tests finden vor Ort unter Aufsicht statt und werden ebenfalls dokumentiert. Mitarbeitenden, die den Test verweigern, drohen arbeitsrechtliche Konsequenzen.

Die 3G-Regel gilt auch für Externe - z.B. für Küchenkräfte, Handwerker, Praktikant*innen und Zeitarbeitskräfte - und wird entsprechend kontrolliert und dokumentiert.

Für Eltern gilt: Zum Bringen und Abholen Ihres Kindes können Sie - solange in Ihrer Kita keine andere Regel vereinbart wird - das Haus betreten, ohne einen Impf-, Genesenen- oder Testnachweis vorlegen zu müssen. Für die Teilnahme an Elternabenden gilt, insofern sie in Präsenz stattfinden, die 3G-Regel und zusätzlich die Maskenpflicht.

Eltern, die ihr Kind in einer Kita eingewöhnen, müssen wie Mitarbeitende entweder einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen oder täglich ein negatives Testergebnis vorlegen.

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Dürfen Eltern aktuell die Kita betreten und müssen sie dafür einen Impf- oder Testnachweis vorlegen?
Sofern in Ihrer Kita keine anderslautende Vereinbarung getroffen wurde, dürfen Eltern derzeit zum Bringen und Abholen ihres Kindes die Kita betreten. Dabei müssen sie keinen Impf- oder Genesenennachweis und kein negatives Testergebnis vorzeigen. Wir bitten Sie aber, sich im Interesse des Infektionsschutzes so kurz wie möglich in der Kita aufzuhalten, Abstand zu anderen Erwachsenen und Kindern zu halten und natürlich in jedem Fall weiterhin eine Maske zu tragen.

Für die Teilnahme an einem Elternabend gilt hingegen die 3G-Regel, sie müssen also entweder einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen oder ein tagesaktuelles, negatives Testergebnis von einer zertifizierten Teststelle vorlegen.

Dies gilt auch, wenn Sie sich zur Eingewöhnung Ihres Kindes länger in der Kita aufhalten wollen: Sind Sie nicht geimpft oder genesen, so können Sie die Kita nur betreten, wenn Sie täglich ein negatives Testergebnis vorlegen, das nicht älter als 24 Stunden ist.

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Wieso hat unsere Kita momentan ihre Öffnungszeiten verkürzt?
Durch Corona-Infektionen im Umfeld von Familien oder Mitarbeiter*innen kann es nach wie vor dazu kommen, dass Mitarbeiter*innen vorsorglich in Quarantäne geschickt werden müssen und dann in der Kita fehlen. Dies verschärft die Personalsituation, die durch den allgemeinen Fachkräftemangel ohnehin sehr angespannt ist, weiter.

In Situationen mit besonders akutem Personalmangel bekommen die Kitas Unterstützung von Zeitarbeitskräften und Nicht-Fachkräften auf Honorarbasis. Die Möglichkeiten hierfür sind aber- auch aus pädagogischer Sicht – begrenzt.

Deshalb haben unsere Kitas, wenn sie mit dem verfügbaren Personal die Betreuung der Kinder nicht mehr in ausreichender Qualität gewährleisten können, die Möglichkeit, ihr Betreuungsangebot einzuschränken. Dazu können sie beispielsweise temporär keinen Früh- oder Spätdienst mehr anbieten oder die Öffnungszeiten reduzieren. Allen Beteiligten ist bewusst, dass dies für die Familien eine organisatorische Herausforderung darstellt. Deshalb werden die Kitas von dieser Möglichkeit selbstverständlich nur in einem Umfang Gebrauch machen, der unbedingt erforderlich ist und nur so lange, wie die Personalsituation es nötig macht.

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Wie kann ich aktuell mit der Kita über meine Anliegen, Fragen oder Probleme ins Gespräch kommen?
Natürlich haben alle Kitaleitungen und Fachkräfte auch unter Corona-Bedingungen ein offenes Ohr für Dinge, die Sie mit ihnen rund um die Kitabetreuung Ihres Kindes besprechen wollen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Elterngespräche in Interesse des Infektionsschutzes derzeit nur eingeschränkt, z.B. im Freien, telefonisch oder über Video-Calls (ZOOM), stattfinden können. Wenn Sie Interesse an einem Gespräch haben, sprechen Sie Ihre Kitaleitung bitte einfach an.

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Welche Hygieneregeln gelten in den Kitas?
Alle unsere Kitas verfügen über einen Hygieneplan nach § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz. Diese Pläne sind gut etabliert, ihre Maßnahmen sind gut eingespielt und auch unter Corona-Bedingungen weitgehend ausreichend.

Ergänend dazu haben wir unseren Kitas einen speziellen Corona-Hygieneplan zur Verfügung gestellt. In Übereinstimmung mit dem Corona-Rahmenhygieneplan für Kitas des Landes Berlin enthält er detaillierte Empfehlungen dazu, wie der pädagogische Alltag im Sinne des Infektionsschutzes gestaltet werden sollte und welche Schutzmaßnahmen für welche Personengruppe gelten. Zu den erläuterten Themen gehören etwa besondere Gruppenaktiviäten, Desinfektionsmaßnahmen in Gruppen- und Sanitärräumen und die Gestaltung von Mahlzeiten. Unseren Hygieneplan können Sie hier einsehen.

Außerdem stehen unseren Mitarbeiter*innen FFP2-Masken, Gesichtsschilde aus Plexiglas und pro Mitarbeiter*in und Woche zwei Corona-Schnelltests zur Verfügung.

Für alle Mitarbeiter*innen der Kitas gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske, sobald sie Kontakt mit Erwachsenen haben, die nicht ihrer eigenen eigenen Kohorte (= Gruppe, Bereich) angehören. Im Kontakt mit den Kindern, die sie selbst betreuen, müssen die Pädagog*innen keine Maske tragen.

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Wird in den Kitas auch so viel gelüftet wie in den Schulen?
Auch für die Kitas gilt: Häufiges und ausreichendes Lüften ist eine wesentliche Komponente des Infektionsschutzes innerhalb der Gruppen. Tatsächlich ist das regelmäßige Stoßlüften sogar effektiver als der Einsatz eines mobilen Luftfiltergerätes, denn beim Stoßlüften wird die Raumluft tatsächlich ausgetauscht und die ev. vorhandene Viruslast dadurch um bis zu  90 Prozent reduziert.

Aus diesem Grund wird in allen von Kindern genutzten Räumen mindestens zwei Mal pro Stunde eine Stoßlüftung durchgeführt. Bitte geben Sie Ihrem Kind warme Kleidung mit, damit Ihr Kind in dieser Zeit nicht friert!

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Hat es in City-Kitas Coronafälle gegeben?
In unseren Kitas war in jeder Coronawelle deren Ausbreitung deutlich spürbar. Dank Imfpungen, unserer Testkampagne und dem umsichtigen Verhalten aller Beteiligten konnten wir die Infektionsfälle lange Zeit gut uner Kontrolle halten. Durch die Ausbreitung der Delta-und nun der Omikron-Variante kommt es aktuell aber auch bei uns wieder vermehrt zu Infektionsfälle unter Kindern und Mitarbeiter*innen. Dies führt immer wieder zur Notwendigkeit von Teilschließungen und Quarantänen. Welche Kitas aktuell betroffen sind, können Sie tagesaktuell auf unserer Homepage nachlesen. Die entsprechenden Informationen finden Sie hier.

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Was muss ich tun, wenn mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts Kontakt mit einer Corona-infizierten Person hatte?
Wenn Sie erfahren, dass jemand in Ihrem näheren Umfeld positiv auf Corona geteste wurde, und Sie oder Ihr Kind vermutlich Kontaktperson der Kategorie I mit einem erhöhten Infektionsrisiko sind, so gilt für Sie die Allgemeinverfügung Ihres Wohnbezirks. In der Regel bedeutet dies: Sie sind verpflichtet, sich umgehend in häusliche Quarantäne zu begeben – auch wenn dies noch nicht von Ihrem Gesundheitsamt angeordnet wurde. Bitte nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Gesundheitsamt auf und klären Sie die weiteren Schritte und bringen Sie Ihr Kind bis zur Klärung nicht in die Kita.

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Wie erreiche ich im Fall eines Coronaverdachts das Gesundheitsamt?
Eine Liste der Kontaktdaten aller Gesundheitsämter in Berlin finden Sie hier.

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Was ist unter einer „Kontaktperson der Kategorie 1“ zu verstehen?
Als „Kontaktperson der Kategorie I“ gelten Menschen, die engen Kontakt zu einem/einer Corona-Infizierten hatten. Dies ist dann der Fall, wenn sie für mindestens 15 Minuten „Face-to-Face“-Kontakt hatten wie z.B. in einem Gespräch. Außerdem gilt als Kontaktperson I, wer Kontakt zu Körperflüssigkeiten eines Infizierten hatte, weil er z.B. von ihm/ihr angehustet oder angeniest wurde. Generell als Kontaktperson 1 gelten Menschen, die mit einem/einer Infizierten in einem Haushalt leben oder sich ohne Maske oder Mindestabstand in einer Gruppe in Kita oder Schule befanden.

Als „Kontaktperson der Kategorie 2“ gelten hingegen die Personen, die ihrerseits Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie 1 hatten, aber nicht zum/zur Infizierten selbst. Für diese Personen wird in der Regel keine Quarantäne angeordnet.

Details zur Definition der Begriffe Kontaktperson I und II können Sie einer Infografik des Berliner Senats entnehmen, die Sie hier downloaden können.

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Ist es möglich, dass mein Kind von Nicht-Fachkräften betreut werden muss?
Schon vor der Corona-Pandemie war die Personalsituation in vielen Kitas durch den Fachkräftemangel angespannt. Durch Corona verzeichnen momentan alle Kitaträger erhöhte Krankenstände, was die Situation weiter verschärft.

Dem Land Berlin ist dies bewusst. Deshalb wurde im Mai 2020 die Möglichkeit geschaffen, in den Kitas ergänzend zum pädagogischen Fachpersonal auch Nicht-Fachkräfte zur Unterstützung der Pädagog*innen einzusetzen. Dabei soll es sich um Personen handeln, die der Kita bereits bekannt sind (z.B. ehemalige Praktikant*innen, Lesepaten u.a.). Auch der unterstützende Einsatz von Eltern der betreuten Kinder ist denkbar.

Auch in vielen unseren Kitas muss aufgrund von akuter Personalknappheit von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden. Diese Personen werden erfahrenen Fachkräften zur Unterstützung zugeordnet und werden diese keinesfalls komplett ersetzen.

Kommt es in Ihrer Kita zum Einsatz von Nicht-Fachkräften, so wird Sie Ihre Kitaleitung hierüber informieren.

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