Corona: Eltern-FAQ

Corona: Fragen & Antworten zur Kitabetreuung

Auch im zweiten Jahr der Zeitrechnung "Corona" steht der Betrieb in unseren Kitas nach wie vor unter besonderen Bedingungen. Am 9. März nun endet die Notbetreuung und wir gehen wieder in einen "eingeschränkten Regelbetrieb unter Corona-Bedingungen" über. Was bedeutet das für Kinder, Eltern und Kitas?

An dieser Stelle tragen wir Antworten auf die häufigsten Elternfragen rund um den Themenkreis „Kitas & Corona“ für Sie zusammen. Die Antworten werden nach Bedarf erweitert und aktualisiert.

Letzte Aktualisierung: 03.03.2021


Übersicht

Was ändert sich am 9. März?
„Eingeschränkter Regelbetrieb“ - was bedeutet das ?
In unserer Kita gibt es ein Wechselmodell, sodass mein Kind nicht jeden Tag die Kita besuchen kann. Ist dies zulässig?
Unsere Kitaleitung hat uns aufgefordert, die Kitabetreuung so wenig wie möglich in Anspruch zu nehmen. Warum?
In unserer Kita werden die Kinder in der Früh- und Spätbetreuung kohortenübergreifend zusammenbetreut. Ist das erlaubt?
Mein Kind war im Februar nictht in der Kita. Muss ich trotzdem das Essensgeld bezahlen?
Warum darf ich die Kita im Moment nicht betreten, wenn ich mein Kind bringe oder es abhole?
Mein Kind hat eine leichte Erkältung. Kann es trotzdem die Kita besuchen?
Wieso hat unsere Kita momentan ihre Öffnungszeiten verkürzt?
Wie kann ich aktuell mit der Kita über meine Anliegen, Fragen oder Probleme ins Gespräch kommen?
Mein Kind hat Covid19. Wann darf es wieder in die Kita gehen?
Welche Hygieneregeln gelten aktuell?
Wird in den Kitas auch so viel gelüftet wie in den Schulen?
Hat es in City-Kitas Coronafälle gegeben?
Ich habe den Verdacht, dass sich mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts mit Corona infiziert haben könnte. Was muss ich tun?
Was muss ich tun, wenn mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts Kontakt mit einer Corona-infizierten Person hatte?
Wie erreiche ich im Fall eines Coronaverdachts das Gesundheitsamt?
Was ist unter einer „Kontaktperson der Kategorie 1“ zu verstehen?
Ist es möglich, dass mein Kind von Nicht-Fachkräften betreut werden muss?
Was muss ich tun, wenn mein Kind aus einem Gebiet zurückkehrt, das als Corona-Risikogebiet gilt?
In unserer Kita gab es einen Coronafall. Wegen der Quarantäne-Anordnung konnte mein Kind für zwei Wochen nicht in die Kita gehen. Müssen wir trotzdem den vollen Beitrag für das Mittagessen bezahlen?


Downloads

Elternschreiben von Kindergärten City (03.03.2021)
Elternschreiben der Senatsbildungsverwaltung (04.03.2021)
Antrag auf Notbetreuung (Januar 2021)
Elternschreiben von Kindergärten City: Kostenerstattung Mittagessen (05.02.2021)
Elterschreiben der Senatsbildungsverwaltung (03.02.2021)
KRITIS-Liste der systemrelevanten Berufe Elternschreiben der Senatsjugendverwaltung (22.01.2021)
Elternschreiben von Kindergärten City (12.11.2020)
Checkliste: Darf ein Kind die Kita besuchen? (19.8.2020)
Hygieneplan von Kindergärten City für alle Kitas (24.9.2020)

Hilfreiche Links

Aktuelle Informationen des Robert Koch Instituts (externer Link)
Aktuelle Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zum Thema Reiserückkehrer
Liste der aktuellen Risikogebiete des Robert Koch Instituts
Übersicht von Corona-Teststellen in Ihrer Nähe





Was ändert sich ab dem 09. März?

Am 9. März endet die Notbetreuung in allen Berliner Kitas. Das bedeutet, ab diesem Tag wird es wieder für alle Kinder ein Betreuungsangebot in ihrer Kita geben – unabhängig davon, in welchen Berufen die Eltern arbeiten oder in welcher familiären Situation die Kinder leben.

zurück nach oben




„Eingeschränkter Regelbetrieb“- was bedeutet das ?

Im Rahmen des eingeschränkten Regelbetriebs können alle Kinder ihre Kita für bis zu sieben Stunden täglich besuchen. Eine Ausnahme gilt für Kinder, deren Kitagutschein einen Betreuungsumfang von bis zu fünf Stunden ausweist. Diese Kinder können ihre Kita für fünf Stunden täglich besuchen.

Eltern, die aus dringenden beruflichen Gründen einen höheren Betreuungsanspruch haben, soll ein individuelles, bedarfsgerecht höheres Angebot gemacht werden, soweit die Kita in der Lage ist, dies zu gewährleisten.

zurück nach oben



In unserer Kita gibt es ein Wechselmodell, sodass mein Kind nicht jeden Tag die Kita besuchen kann. Ist dies zulässig?
Es kann vorkommen, dass eine Kita aufgrund einer besonderen personell-organisatorischen Situation – zum Beispiel aufgrund eines sehr hohen Krankenstandes – zeitweise nicht in der Lage ist, das oben genannten Betreuungsangebot zu gewährleisten. Dann ist es möglich, das Betreuungsangebot einzuschränken, beispielsweise, in dem die Kinder nur an einzelnen Tagen die Kita besuchen (Wechselmodell) oder wenn nötig auch durch eine zeitweise Schließung ganzer Bereiche.

zurück nach oben



Unsere Kitaleitung hat uns aufgefordert, die Kitabetreuung so wenig wie möglich in Anspruch zu nehmen. Warum?
Das Land Berlin hat sich entschlossen, im Interesse der Kinder und ihrer Familien die Kitas wieder für alle Kinder zu öffnen. Das begrüßen wir. Allerdings lassen die derzeit wieder steigenden Infektionszahlen und vor allem die Ausbreitung der ansteckenderen B.117-Variante des Corona-Viruses befürchten, dass es dadruch wieder vermehrt zu Infektionsfällen auch in den Kitas kommen wird.

Bitte seien Sie sich bewusst: Jeder Tag, an dem Ihr Kind seine Kitas nicht besucht, senkt für Ihr Kind selbst und für alle anderen Kinder und Erwachsenen in der Kita das Infektionsrisiko und damit das Risiko von Teilschließungen und Quarantänen.

Deshalb gilt wie in den letzten Monaten auch weiterhin: Nutzen Sie die Kitabetreuung nur in dem Maß, auf das Sie aus dringenden Gründen tatsächlich angewiesen sind.

zurück nach oben


In unserer Kita werden die Kinder in der Früh- und Spätbetreuung kohortenübergreifend zusammenbetreut. Ist das erlaubt?
Im Rahmen des „eingeschränkten Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen“ bietet jede Kita eine verlässliche Betreuung von sieben Stunden täglich für alle Kinder an. In dieser Zeit werden die Kinder in streng voneinander getrennten Kohorten (Gruppen) von festen Erzieher*innen betreut. Dadurch wird einserseits dem Infektionsschutz Rechnung getragen, denn im Falle einer Infektion in einer Kohorte muss nur diese in Quarantäne geschickt werden, während die anderen Bereiche der Kita geöffnet bleiben können. Andererseits werden die Kinder so im Sinne der Beziehungskontinuität wo immer möglich von ihnen vertrauten Fachkräften betreut.

Wenn eine Kita personell nicht in der Lage ist, für jede Kohorte auch eine Früh- und/oder Spätbetreuung abzudecken, die über die siebenstündige Regelbetreuung hinausgeht, so kann es notwendig sein, die Kinder aus mehreren Kohorten in dieser Zeit zusammenzufassen und zusammen zu betreuen.

Auch deshalb bitten wir Sie genau zu prüfen, welchen Betreuungsumfang Sie unbedingt benötigen, und eine Betreuung im Früh- und Spätdienst wo immer möglich zu vermeiden – im Interessen Ihres Kindes und der gesamten Kita.

zurück nach oben



Mein Kind war im Februar nicht in der Kita. Muss ich trotzdem das Essensgeld bezahlen?
Für alle Kinder, die im Februar nicht mehr als zehn Tage die Kita besucht haben, erstatten wir den Kostenbeitrag für das Mittagessen in Höhe von 23 EUR. Für welche Kinder dies zutrifft, werden wir Anfang März bei unseren Kitas abfragen und die Erstattung danach schnellstmöglich in die Wege leiten.

Für Sie bedeutet das:

  1. Sie müssen die Erstattung nicht beantragen. Die Rücküberweisung erfolgt automatisch. Bitte sehen Sie von Nachfragen in unserem Finanzbereich ab.
  2. Wichtig: Bitte nehmen Sie keine Änderungen an Ihrem Dauerauftrag oder Ihre Einzugsermächtigung vor, sondern zahlen Sie den Kostenbeitrag für März wie gewohnt. Sollte es eine Verlängerung des Notbetriebes geben, erfolgt auch für den März eine automatische Erstattung.
  3. Bitte haben Sie etwas Geduld: Die Erstattung für viele Hundert Familien ist mit einem erheblichen organisatorischen Aufwand verbunden und wird etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Unser Elternschreiben vom 5. Februar steht hier für Sie zur Verfügung. Das Senatsschreiben zur Mittagessensversorgung vom 3. Februar können Sie hier nachlesen.

zurück nach oben




Warum darf ich die Kita im Moment nicht betreten, wenn ich mein Kind bringe oder es abhole?
Wird ein Kind, eine Elternteil oder ein*e Mitarbeiter*in positiv auf Corona getestet, so bedeutet dies fast immer: Die „Kohorte“ - also der Bereich oder die Gruppe, zu der der/die Betroffene engen Kontakt hatte – muss in Quarantäne. Das ist nicht nur für die Kinder eine große Belastung, sondern stellt durch das Fehlen mehrerer Fachkräften auch eine enorme organisatorische Herausforderung für die Kita dar.

Im Interesse der Kinder und unserer Mitarbeiter*innen muss es deshalb unser gemeinsames Ziel sein, Corona-Infektionen soweit wie möglich von den Kitas fern zu halten. Deshalb dürfen Eltern die Kita bis auf weiteres ebensowenig betreten, wie externe Dritte, deren Besuch nicht essentiell wichtig ist: Mit jedem Menschen, der eine Kita NICHT betritt, minimieren wir das Risiko, dass dieser Mensch Corona in die Kita eintragen kann. Die Kitas haben ein gut funktionierendes System etabliert, durch das die Kinder sich an der Tür von ihren Eltern verabschieden können und dann in ihre Gruppe/ihren Bereich begleitet werden. Das funktioniert für die meisten Kinder ganz hervorragend und bedeutet sogar einen weiteren kleinen Schritt zur Selbständigkeit, auf den viele Kinder richtig stolz sind.

Die einzige Ausnahme von dieser Regel sind momentan Eltern, die ihr Kind gerade eingewöhnen. Sie dürfen die Kita natürlich betreten und sich in den für die Eingewöhnung nötigen Räumen aufhalten. Dabei ist jedoch stets eine Maske zu tragen und der Abstand zu anderen Menschen außer dem eigenen Kind einzuhalten.

Wir haben unsere aktuell geltenden, verschärften Coronaregelungen in einem Elternschreiben zusammengefasst, das Sie hier einsehen können.

Bitte beachten Sie: Sollten sich Einzelne nicht an die Hygienevorschriften in der Kita halten, hat die Kitaleitung im Rahmen ihres Hausrechts als letzte Maßnahmen das Recht, dem/der Betreffenden ein Hausverbot zu erteilen. Sollte dies nötig sein, geschieht es ausschließlich im Interesse des Schutzes der Kinder, aller Familien und der Mitarbeiter*innen der Kita.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

zurück nach oben



Mein Kind hat eine leichte Erkältung. Kann es trotzdem die Kita besuchen?
Um es den pädagogischen Fachkräften und auch Ihnen als Eltern die Entscheidung zu erleichtern, ob ein Kind zum Beispiel mit Schnupfen oder Husten die Kita besuchen kann - oder ob es zum Schutz aller in der Kita zuhause bleiben muss – hat das Land Berlin ein Entscheidungsdiagramm erarbeitet. An diesem Diagramm orientieren sich unsere Kitas bei der Entscheidung, ob ein Kind die Kita besuchen kann. Sie können es hier in deutscher Sprache herunterladen. In diversen anderen Sprachen steht es bei der Senatsjugendverwaltung zum Download bereit.

Nach einer für alle Kitas geltenden Vorgabe der Senatsjugendverwaltung handeln unsere Kitas in solchen Fällen wie folgt:

"Grundsätzlich gilt, wie bisher auch, dass

  • erkrankte Kinder nicht in die Kita gehören,
  • Eltern verpflichtet sind, die Kita über eine Erkrankung des Kindes zu informieren,
  • ein in der Kita erkranktes Kind von den Eltern abgeholt werden muss.

Bestehen bei einem Kind Anzeichen für eine akute Atemwegsinfektion, wie sie auch für eine Covid-19-Erkrankung kennzeichnend sind, dürfen Kinder die Kita nicht besuchen. Personen, bei denen der Verdacht einer Erkrankung besteht, ist der Zutritt zu den Kitas und Kindertagespflegestellen untersagt.

Mögliche Symptome können sein:

  • Gliederschmerzen,
  • unübliche Kopfschmerzen,
  • Abgeschlagenheit,
  • Schüttelfrost,
  • Fieber,
  • Kurzatmigkeit,
  • Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns.

Die Kitaleitung ist verpflichtet, den Verdacht einer Erkrankung unverzüglich dem Gesundheitsamt zu melden, wenn sowohl das klinische Bild als auch ein wahrscheinlicher epidemiologischer Zusammenhang auf eine mögliche Corona-Erkrankung schließen lassen. Die vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Empfehlungen sind hierbei zu berücksichtigen.

Von den akuten Atemwegsinfektionen sind die einfachen Erkältungskrankheiten, verbunden mit einem Schnupfen oder Husten ohne Fieber zu unterscheiden. In diesen Fällen gibt es keinen unmittelbaren Anlass, das Kind nicht zu betreuen.

Ist eine SARS-CoV-2-Infektion innerhalb der Familie eines Kindes festgestellt worden, darf das betreffende Kind die Kita nicht besuchen. Gleiches gilt, wenn es Kontakt zu infizierten Personen hatte und noch keine 14 Tage vergangen sind. Wartet ein Familienmitglied auf ein Testergebnis, weil es Kontakt zu einer infizierten Person hatte, hat selbst aber keine Krankheitssymptome, kann das Kind ebenfalls nicht in der Kita betreut werden.

Für die Wiederaufnahme des Kindes ist kein ärztliches Attest erforderlich. Zur Wiederaufnahme nach Atemwegsinfekten sollten die Kinder immer anhaltend fieberfrei sein. Eltern sind gehalten, in einer Selbsterklärung zu bestätigen, dass ihr Kind seit mindestens 24 Stunden symptomfrei ist."

zurück nach oben



Wieso hat unsere Kita momentan ihre Öffnungszeiten verkürzt?
Durch Corona-Infektionen im Umfeld von Familien oder Mitarbeiter*innen kommt es immer wieder dazu, dass Mitarbeiter*innen vorsorglich in Quarantäne geschickt werden müssen und dann in der Kita fehlen. Dies verschärft die Personalsituation, die durch den allgemeinen Fachkräftemangel und insbesondere in dieser Jahreszeit ohnehin schon sehr angespannt ist, weiter.

In Situationen mit besonders akutem Personalmangel bekommen die Kitas Unterstützung von Zeitarbeitskräften und Nicht-Fachkräften auf Honorarbasis. Die Möglichkeiten hierfür sind aber- auch aus pädagogischer Sicht – begrenzt.

Deshalb haben unsere Kitas, wenn sie mit dem verfügbaren Personal die Betreuung der Kinder nicht mehr in ausreichender Qualität gewährleisten können, die Möglichkeit, ihr Betreuungsangebot einzuschränken. Dazu können sie beispielsweise temporär keinen Früh- oder Spätdienst mehr anbieten oder die Öffnungszeiten reduzieren. Allen Beteiligten ist bewusst, dass dies für die Familien eine organisatorische Herausforderung darstellt. Deshalb werden die Kitas von dieser Möglichkeit selbstverständlich nur in einem Umfang Gebrauch machen, der unbedingt erforderlich ist und nur so lange, wie die Personalsituation es nötig macht.

zurück nach oben

 

Wie kann ich aktuell mit der Kita über meine Anliegen, Fragen oder Probleme ins Gespräch kommen?
Natürlich haben alle Kitaleitungen und Fachkräfte auch unter Corona-Bedingungen ein offenes Ohr für Dinge, die Sie mit ihnen rund um die Kitabetreuung Ihres Kindes mit ihnen besprechen wollen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Elterngespräche in Interesse des Infektionsschutzes derzeit nur im Freien, telefonisch oder über Video-Calls (ZOOM) stattfinden können. Wenn Sie Interesse an einem Gespräch haben, sprechen Sie Ihre Kitaleitung bitte einfach an.

 zurück nach oben




Mein Kind hat Covid19. Wann darf es wieder in die Kita gehen?

Eine Corona-Infektion führt zunächst dazu, dass sich das Kind für 14 Tage in häusliche Isolation begeben muss. Ist diese Frist abgelaufen, kann das Kind die Kita wieder besuchen, nachdem es mindestens für 48 Stunden keine Symptome mehr hatte. Hierfür braucht es kein Attest von einem Arzt, die Eltern müssen die Symptomfreiheit aber schriftlich nachweisen, in dem sie die von der Senatsverwaltung herausgegebene Selbsterklärung bei der Kitaleitung abgeben. Diese können Sie hier downloaden.

zurück nach oben




Welche Hygieneregeln gelten in den Kitas?
Alle unsere Kitas verfügen über einen Hygieneplan nach § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz. Diese Pläne sind gut etabliert, ihre Maßnahmen sind gut eingespielt und auch unter Corona-Bedingungen weitgehend ausreichend.

Trotzdem haben wir unseren Kitas einen ergänzenden Hygieneplan für den Betrieb während der Corona-Pandemie zur Verfügung gestellt. In Übereinstimmung mit dem Corona-Rahmenhygieneplan für Kitas des Landes Berlin enthält er detaillierte Empfehlungen dazu, wie der pädagogische Alltag im Sinne des Infektionsschutzes gestaltet werden sollte und welche Schutzmaßnahmen für welche Personengruppe gelten. Zu den erläuterten Themen gehören etwa besondere Gruppenaktiviäten, Desinfektionsmaßnahmen in Gruppen- und Sanitärräumen und die Gestaltung von Mahlzeiten. Unseren Hygieneplan können Sie hier einsehen.

Außerdem stellen wir unseren Mitarbeiter*innen waschbare Mund-Nase-Schutze, Gesichtsschilde aus Plexiglas zur Verfügung und FFP2-Masken zur Verfügung.

Für alle Mitarbeiter*innen der Kitas gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske, sobald sie Kontakt mit Erwachsenen haben, die nicht ihrer eigenen eigenen Kohorte (= Gruppe, Bereich) angehören. Im Kontakt mit den Kindern, die sie selbst betreuen, müssen die Pädagog*innen keine Maske tragen.

zurück nach oben



Wird in den Kitas auch so viel gelüftet wie in den Schulen?
Auch für die Kitas gilt: Häufiges und ausreichendes Lüften ist eine wesentliche Komponente des Infektionsschutzes innerhalb der Gruppen. Das bedeutet: Es wird mindestens zwei Mal pro Stunde eine Stoßlüftung durchgeführt, deren Ziel es ist, die Luft im Raum möglichst komplett auszutauschen. Für Sie als Eltern bedeutet dies: Bitte geben Sie Ihrem Kind warme Kleidung mit, damit Ihr Kind in dieser Zeit nicht friert!

zurück nach oben




Hat es in City-Kitas Coronafälle gegeben?
Ja, insbesondere seit den Herbstferien ist es auch in unseren Kita immer wieder zu einzelnen Corona-Infektionen von Kindern, Eltern oder Mitarbeiter*innen. In diesen Fällen werden von uns alle, die als Kontaktperson der Kategorie 1 angesehen werden, die also intensiven Kontakt zu dem/der Betroffenen hatten, umgehend in Quarantäne geschickt. Das sind in aller Regel alle Kinder und Mitarbeiter*innen, die dem Bereich (der Gruppen, der "Kohorte") des/der Betroffenen angehören. Sodann nehmen wir Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt auf und stimmen die weitern Schritte mit diesem ab.

Da wir vermeiden möchten, das durch mangelnde Informationen über das Corona-Geschehen Unsicherheiten entstehen, informieren wir  auf unserer Homepage darüber, sobald es einen neuen Coronafall bei uns gibt. Die entsprechenden Informationen finden Sie hier.

zurück nach oben

Ich habe den Verdacht, dass sich mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts mit Corona infiziert haben könnte. Was muss ich tun?
Wichtigste Sofortmaßnahmen, um weitere Ansteckungen anderer Menschen zu vermeiden: Bleiben Sie zuhause!

  1. Nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Arzt/Ihrer Ärzting auf und besprechen Sie mit ihm/ihr die Symptome und die Frage, ob Sie sich testen lassen sollten.
  2. Kontaktieren Sie das Gesundheitsamt. Für Sie zuständig ist immer das Gesundheitsamt Ihres Wohnbezirks. Dort wird man Sie über die weiteren Schritte informieren und festlegen, welche Mitglieder Ihres Haushalts sich ggf. für wie lange in Isolation begeben müssen.
  3. Informieren Sie die Leitung Ihrer Kita.

Bitte begeben Sie sich bis zur Klärung Ihres Verdachts vorsorglich in häusliche Quarantäne und bringen Sie Ihr Kind in dieser Zeit nicht in die Kita!

Auch wenn Sie selbst getestet wurden und auf das Testergebnis warten, bringen Sie Ihr Kind bis dahin nicht in die Kita, um andere Kinder und die Pädagog*innen nicht unnötig zu gefährden!

zurück nach oben

 


Was tue ich, wenn mein Kind oder jemand aus unserem Haushalt positiv getest wurde?
Sollte sich ein Coronaverdacht bestätigen, erhalten Sie vom zuständigen Gesundheitsamt Anweisungen dazu, welche Mitglieder Ihres Haushalts sich für wie lange in Isolation begeben müssen. Da hiervon im Haushalt lebende Kinder in jedem Fall auch betroffen sind, geben Sie diese Information bitte unbedingt an Ihre Kitaleitung weiter.

zurück nach oben

 

Was muss ich tun, wenn mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts Kontakt mit einer Corona-infizierten Person hatte?
Wenn Sie erfahren, dass jemand in Ihrem näheren Umfeld positiv auf Corona geteste wurde, und Sie oder Ihr Kind vermutlich Kontaktperson der Kategorie I mit einem erhöhten Infektionsrisiko sind, so gilt für Sie die Allgemeinverfügung Ihres Wohnbezirks. In der Regel bedeutet dies: Sie sind verpflichtet, sich umgehend in häusliche Quarantäne zu begeben – auch wenn dies noch nicht von Ihrem Gesundheitsamt angeordnet wurde. Bitte nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Gesundheitsamt auf und klären Sie die weiteren Schritte und bringen Sie Ihr Kind bis zur Klärung nicht in die Kita.

zurück nach oben

 


Wie erreiche ich im Fall eines Coronaverdachts das Gesundheitsamt?
Eine Liste der Kontaktdaten aller Gesundheitsämter in Berlin finden Sie hier.

zurück nach oben

 


Was ist unter einer „Kontaktperson der Kategorie 1“ zu verstehen?
Als „Kontaktperson der Kategorie I“ gelten Menschen, die engen Kontakt zu einem/einer Corona-Infizierten hatten. Dies ist dann der Fall, wenn sie für mindestens 15 Minuten „Face-to-Face“-Kontakt hatten wie z.B. in einem Gespräch. Außerdem gilt als Kontaktperson I, wer Kontakt zu Körperflüssigkeiten eines Infizierten hatte, weil er z.B. von ihm/ihr angehustet oder angeniest wurde. Generell als Kontaktperson 1 gelten Menschen, die mit einem/einer Infizierten in einem Haushalt leben oder sich ohne Maske oder Mindestabstand in einer Gruppe in Kita oder Schule befanden.

Als „Kontaktperson der Kategorie 2“ gelten hingegen die Personen, die ihrerseits Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie 1 hatten, aber nicht zum/zur Infizierten selbst. Für diese Personen wird in der Regel keine Quarantäne angeordnet.

Details zur Definition der Begriffe Kontaktperson I und II können Sie einer Infografik des Berliner Senats entnehmen, die Sie hier downloaden können.

zurück nach oben




Ist es möglich, dass mein Kind von Nicht-Fachkräften betreut werden muss?
Schon vor der Corona-Pandemie war die Personalsituation in vielen Kitas durch den Fachkräftemangel angespannt. Durch Corona verzeichnen momentan alle Kitaträger erhöhte Krankenstände, was die Situation weiter verschärft.

Dem Land Berlin ist dies bewusst. Deshalb wurde schon mit dem 14. Trägerschreiben vom 20. Mai 2020 die Möglichkeit geschaffen, in den Kitas ergänzend zum pädagogischen Fachpersonal auch Nicht-Fachkräfte zur Unterstützung der Pädagog*innen einzusetzen. Dabei soll es sich um Personen handeln, die der Kita bereits bekannt sind (z.B. ehemalige Praktikant*innen, Lesepaten u.a.). Auch der unterstützende Einsatz von Eltern der betreuten Kinder ist denkbar.

Auch in vielen unseren Kitas muss aufgrund von akuter Personalknappheit von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden. Diese Personen werden erfahrenen Fachkräften zur Unterstützung zugeordnet und werden diese keinesfalls komplett ersetzen.

Kommt es in Ihrer Kita zum Einsatz von Nicht-Fachkräften, so wird Sie Ihre Kitaleitung hierüber informieren.

zurück nach oben




Was muss ich tun, wenn mein Kind aus einem Gebiet zurückkehrt, das als Corona-Risikogebiet gilt?
Weiterhin gilt: Rückkehrer aus einem Risikogebiet müssen sich unmittelbar nach ihrer Ankunft für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Während dieser darf Ihr Kind die Kita nicht besuchen. Die Quarantäne kann frühestens fünf Tage nach der Rückkehr durch einen negativen Coronatest vorzeitig beendet werden.

Seit dem 8. November müssen Sie sich außerem vor Antritt Ihrer Rückreise über eine digitale Einreiseanmeldung anmelden. Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de geben Sie die Informationen zu ihren Aufenthalten der letzten 10 Tage an. Sie erhalten dann ein PDF-Datei als Bestätigung, das von Ihrem Beförderer kontrolliert wird.


zurück nach oben




In unserer Kita gab es einen Coronafall. Wegen der Quarantäne-Anordnung konnte mein Kind für zwei Wochen nicht in die Kita gehen. Müssen wir trotzdem den vollen Beitrag für das Mittagessen bezahlen?
Die vom Land Berlin beschlossene Öffnung der Kitas für alle Kinder ist unweigerlich mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten von Corona-Infektionen bei Kindern oder Mitarbeiter*innen verbunden. Trotz aller Hygiene- und Abstandsmaßnahmen können wir nicht gänzlich ausschließen, dass es zu Coronafällen auch in unseren Kita kommen kann und dass für einzelne Gruppen vom Gesundheitsamt Quarantänemaßnahmen angeordnet werden.

In einem solchen Fall fallen die mit dem Mittagessen verbundenen Personalkosten weiter an und die gesamte, notwendige Infrastruktur muss aufrechterhalten werden. Außerdem wäre es mit einem enormen Verwaltungsaufwand verbunden, die anteiligen Kosten für die entfallene Mittagsversorgung während einer Quarantäne indiviudell zu ermitteln und zurückzubuchen. Deshalb bitten wir alle Eltern, die von einer Quarantäne betroffen sind, den vollen Monatsbetrag für die Mittagessensversorung zu entrichten.

zurück nach oben