Corona: Eltern-FAQ

Corona: Fragen & Antworten zur Kitabetreuung

Mitten in der zweiten Corona-Welle steht der Betrieb in unseren Kitas wieder unter besonderen Bedingungen. Seit dem 16. Dezember bieten wir in allen unseren Einrichtungen eine Notversorgung an. Auch für diese gilt: Nur mit umsichtigem, flexiblen Handeln aller Beteiligten und mit der strengen Einhaltung aller Hygienevorschriften werden wir eine noch stärkere Ausbreitung von Corona in den Kitas verhindern können.

An dieser Stelle tragen wir Antworten auf die häufigsten Elternfragen rund um den Themenkreis „Kitas & Corona“ für Sie zusammen. Die Antworten werden nach Bedarf erweitert und aktualisiert.


Aktueller Hinweis (21.1.2021):
Gestern hat der Senat  beschlossen, dass ab dem 25. Januar alle Kitas in Berlin schließen und nur noch eine Notbetreuung - ähnlich wie im Frühjahr 2020 - anbieten sollen. Die Notbetreuung soll nur genutzt werden können, wenn ein außerordentlich dringender Betreuungsbedarf besteht und wenn zusätzlich mindestens eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

  1. Mindestens ein Elternteil übt einen Beruf aus, der in einer 28-seitigen Liste von systemrelevanten Berufen aufgeführt ist. Diese können Sie hier einsehen. Ob die systemrelevante Tätigkeit im Homeoffice ausgeübt wird, spielt dabei keine Rolle.
  2. von alleinerziehenden Elternteilen
  3. von Familien, die sich in einer sozial schwierigen Situation befinden oder wenn ein besonderer pädagogischer Bedarf besteht (Einzelfalleintscheidung).
Sobald uns nähere Informationen vorliegen, werden wir das weitere Vorgehen mit unseren Kitas abstimmen und dann u.a. an dieser Stelle informieren.


Übersicht

Notversorgung während des Lockdowns: Wann darf mein Kind die Kita besuchen?
Unsere Kita ist über Weihnachten geschlossen. Nun wurde bei meinem Kind Covid19 festgestellt. Wen muss ich informieren?
Warum darf ich die Kita im Moment nicht betreten, wenn ich mein Kind bringe oder es abhole?
Mein Kind hat eine leichte Erkältung. Kann es trotzdem die Kita besuchen?
Wieso hat unsere Kita momentan ihre Öffnungszeiten verkürzt?
Wie kann ich aktuell mit der Kita über meine Anliegen, Fragen oder Probleme ins Gespräch kommen?
Mein Kind hat Covid19. Wann darf es wieder in die Kita gehen?
Welche Hygieneregeln gelten aktuell?
Wird in den Kitas auch so viel gelüftet wie in den Schulen?
Hat es in City-Kitas Coronafälle gegeben?
Ich habe den Verdacht, dass sich mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts mit Corona infiziert haben könnte. Was muss ich tun?
Was muss ich tun, wenn mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts Kontakt mit einer Corona-infizierten Person hatte?
Wie erreiche ich im Fall eines Coronaverdachts das Gesundheitsamt?
Was ist unter einer „Kontaktperson der Kategorie 1“ zu verstehen?
Ist es möglich, dass mein Kind von Nicht-Fachkräften betreut werden muss?
Was muss ich tun, wenn mein Kind aus einem Gebiet zurückkehrt, das als Corona-Risikogebiet gilt?
In unserer Kita gab es einen Coronafall. Wegen der Quarantäne-Anordnung konnte mein Kind für zwei Wochen nicht in die Kita gehen. Müssen wir trotzdem den vollen Beitrag für das Mittagessen bezahlen?
Downloads wichtiger und informativer Dokumente


Notversorgung während des Lockdowns: Wann darf mein Kind die Kita besuchen?
Um das Infektionsgeschehen in Berlin endlich einzuämmen, lautet seit dem 16. Dezember die dringende Bitte an alle Eltern: Bitte betreuen Sie Ihr Kind wann immer möglich zuhause. Wenn es dringende berufliche oder auch familieäre Gründe gibt, die gegen die Betreuung zuhause sprechen oder diese unmöglich machen, dann steht Ihnen die Notversorgung in Ihrer Kita offen. Anders als im Frühjahr gibt es für sie keine Liste von anspruchsberechtigten Berufen. Wenn Sie uns brauchen, dann sind wir für Sie und Ihr Kind da. Gerne auch tageweise oder an wenigen Stunden. Bitte suchen Sie mit Ihrer Kitaleitung eine Lösung für Ihren individuellen Betreuungsbedarf.

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Unsere Kita ist über Weihnachten geschlossen. Nun wurde bei meinem Kind Covid19 festgestellt. Wen muss ich informieren?
Wir haben eine eigene E-Mailadresse für die Meldung von Coronafällen während der Schließzeit eingerichtet. Sie lautet Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Sollte bei Ihrem Kind während der Schließzeit Ihrer Kita eine Coronainfektion festgestellt werden, so teilen Sie uns dies bitte an die genannten E-Mailadresse mit. Nennen Sie uns dabei den vollständigen Namen Ihres Kindes, die Kitas, den Bereich oder die Gruppe Ihres Kindes, den Tag der Positivtestung und den Tag, an dem Ihr Kind zuletzt in der Kita war. Auf Basis dieser Daten können wir die Kontaktpersonen Ihres Kindes in der Kita ermitteln und die entsprechenden Daten ans Gesundheitsamt weitergeben. Nur so besteht die Chance, mögliche Infektionsketten zu unterbrechen.

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Warum darf ich die Kita im Moment nicht betreten, wenn ich mein Kind bringe oder es abhole?
Seit den Herbstferien kommt es in unseren Kitas immer wieder zu einzelnen Coronafällen. Wird ein Kind, eine Elternteil oder ein*e Mitarbeiter*in positiv getestet, so bedeutet dies fast immer: Die „Kohorte“ - also der Bereich oder die Gruppe, zu der der/die Betroffene engen Kontakt hatte – muss für 14 Tage in Quarantäne. Das ist nicht nur für die Kinder eine große Belastung, sondern stellt durch das Fehlen mehrerer Fachkräften eine enorme organisatorische Herausforderung für die Kita dar.

Das zeigt: Wir werden die Kitas über die Wintermonate nur dann offenhalten können, wenn es uns gelingt, Corona-Infektionen soweit wie möglich von ihnen fern zu halten. Deshalb dürfen Eltern die Kita bis auf weiteres nicht betreten: Mit jedem Menschen, der eine Kita NICHT betritt, minimieren wir das Risiko, dass dieser Mensch Corona in die Kita eintragen kann. Die Kitas haben ein gut funktionierendes System etabliert, durch das die Kinder sich an der Tür von ihren Eltern verabschieden können und dann in ihre Gruppe/ihren Bereich begleitet werden. Das funktioniert für die meisten Kinder ganz hervorragend und bedeutet sogar einen weiteren kleinen Schritt zur Selbständigkeit, auf den viele Kinder richtig stolz sind.

Die einzige Ausnahme von dieser Regel sind momentan Eltern, die ihr Kind gerade eingewöhnen. Sie dürfen die Kita natürlich betreten und sich in den für die Eingewöhnung nötigen Räumen aufhalten. Dabei ist jedoch stets eine Maske zu tragen und der Abstand zu anderen Menschen außer dem eigenen Kind einzuhalten.

Wir haben die vorerst bis zum Jahresende 2020 geltenden, verschärften Coronaregelungen Mitte November in einem weiteren Elternschreiben zusammengefasst, das Sie hier einsehen können.

Bitte beachten Sie: Sollten sich Einzelne nicht an die Hygienevorschriften in der Kita halten, hat die Kitaleitung im Rahmen ihres Hausrechts als letzte Maßnahmen das Recht, dem/der Betreffenden ein Hausverbot zu erteilen. Sollte dies nötig sein, geschieht es ausschließlich im Interesse des Schutzes der Kinder, aller Familien und der Mitarbeiter*innen der Kita.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

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Mein Kind hat eine leichte Erkältung. Kann es trotzdem die Kita besuchen?
Um es den pädagogischen Fachkräften und auch Ihnen als Eltern die Entscheidung zu erleichtern, ob ein Kind zum Beispiel mit Schnupfen oder Husten die Kita besuchen kann - oder ob es zum Schutz aller in der Kita zuhause bleiben muss – hat das Land Berlin ein Entscheidungsdiagramm erarbeitet. An diesem Diagramm orientieren sich unsere Kitas bei der Entscheidung, ob ein Kind die Kita besuchen kann. Sie können es hier in deutscher Sprache herunterladen. In diversen anderen Sprachen steht es bei der Senatsjugendverwaltung zum Download bereit.

Nach einer für alle Kitas geltenden Vorgabe der Senatsjugendverwaltung handeln unsere Kitas in solchen Fällen wie folgt:

"Grundsätzlich gilt, wie bisher auch, dass
•    erkrankte Kinder nicht in die Kita gehören,
•    Eltern verpflichtet sind, die Kita über eine Erkrankung des Kindes zu informieren,
•    ein in der Kita erkranktes Kind von den Eltern abgeholt werden muss.
Bestehen bei einem Kind Anzeichen für eine akute Atemwegsinfektion, wie sie auch für eine Covid-19-Erkrankung kennzeichnend sind, dürfen Kinder die Kita nicht besuchen. Personen, bei denen der Verdacht einer Erkrankung besteht, ist der Zutritt zu den Kitas und Kindertagespflegestellen untersagt.

Mögliche Symptome können sein:

  • Gliederschmerzen,
  • unübliche Kopfschmerzen,
  • Abgeschlagenheit,
  • Schüttelfrost,
  • Fieber,
  • Kurzatmigkeit,
  • Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns.

Die Kitaleitung ist verpflichtet, den Verdacht einer Erkrankung unverzüglich dem Gesundheitsamt zu melden, wenn sowohl das klinische Bild als auch ein wahrscheinlicher epidemiologischer Zusammenhang auf eine mögliche Corona-Erkrankung schließen lassen. Die vom Robert-Koch-Institut veröffentlichten Empfehlungen sind hierbei zu berücksichtigen.
Von den akuten Atemwegsinfektionen sind die einfachen Erkältungskrankheiten, verbunden mit einem Schnupfen oder Husten ohne Fieber zu unterscheiden. In diesen Fällen gibt es keinen unmittelbaren Anlass, das Kind nicht zu betreuen.

Ist eine SARS-CoV-2-Infektion innerhalb der Familie eines Kindes festgestellt worden, darf das betreffende Kind die Kita nicht besuchen. Gleiches gilt, wenn es Kontakt zu infizierten Personen hatte und noch keine 14 Tage vergangen sind. Wartet ein Familienmitglied auf ein Testergebnis, weil es Kontakt zu einer infizierten Person hatte, hat selbst aber keine Krankheitssymptome, kann das Kind ebenfalls nicht in der Kita betreut werden.

Für die Wiederaufnahme des Kindes ist kein ärztliches Attest erforderlich. Zur Wiederaufnahme nach Atemwegsinfekten sollten die Kinder immer anhaltend fieberfrei sein. Eltern sind gehalten, in einer Selbsterklärung zu bestätigen, dass ihr Kind seit mindestens 24 Stunden symptomfrei ist."

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Wieso hat unsere Kita momentan ihre Öffnungszeiten verkürzt?
Durch Corona-Infektionen im Umfeld von Familien oder Mitarbeiter*innen kommt es aktuell immer wieder dazu, dass Mitarbeiter*innen vorsorglich in Quarantäne geschickt werden müssen und dann in der Kita fehlen. Dies verschärft die Personalsituation in vielen Kitas, die durch den allgemeinen Fachkräftemangel und insbesondere in dieser Jahreszeit ohnehin schon sehr angespannt ist, weiter.

In Situationen mit besonders akutem Personalmangel bekommen die Kitas Unterstützung von Zeitarbeitskräften und Nicht-Fachkräften auf Honorarbasis. Die Möglichkeiten hierfür sind aber - auch aus pädagogischer Gründen - begrenzt.

Deshalb haben unsere Kitas, wenn sie mit dem verfügbaren Personal die Betreuung der Kinder nicht mehr in ausreichender Qualität gewährleisten können, die Möglichkeit, ihr Betreuungsangebot einzuschränken. Dazu können sie beispielsweise temporär keinen Früh- oder Spätdienst mehr anbieten oder die Öffnungszeiten reduzieren. Der Verzicht auf den Früh- und Spätdienst kann auch nötig sein, um eine Vermischung von Kindern aus verschiedenen Gruppen auszuschließen.

Allen Beteiligten ist bewusst, dass dies für die Familien eine organisatorische Herausforderung darstellt. Deshalb werden die Kitas von dieser Möglichkeit selbstverständlich nur in einem Umfang Gebrauch machen, der unbedingt erforderlich ist und nur so lange, wie die Personalsituation es nötig macht.

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Wie kann ich aktuell mit der Kita über meine Anliegen, Fragen oder Probleme ins Gespräch kommen?
Natürlich haben alle Kitaleitungen und Fachkräfte auch unter Corona-Bedingungen ein offenes Ohr für Dinge, die Sie mit ihnen rund um die Kitabetreuung Ihres Kindes mit ihnen besprechen wollen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Elterngespräche in Interesse des Infektionsschutzes derzeit nur im Freien oder telefonisch stattfinden können. Außerdem statten wir alle Kitas aktuell mit der Ausrüstung für Video-Anrufe aus. Wenn Sie Interesse an einem Gespräch via ZOOM haben, sprechen Sie Ihre Kitaleitung bitte hierauf an.

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Mein Kind hat Covid19. Wann darf es wieder in die Kita gehen?
Eine Corona-Infektion führt zunächst dazu, dass sich das Kind für 14 Tage in häusliche Isolation begeben muss. Ist diese Frist abgelaufen, kann das Kind die Kita wieder besuchen, nachdem es mindestens für 48 Stunden keine Symptome mehr hatte. Hierfür braucht es kein Attest von einem Arzt, die Eltern müssen die Symptomfreiheit aber schriftlich nachweisen, in dem sie die von der Senatsverwaltung herausgegebene Selbsterklärung bei der Kitaleitung abgeben. Diese können Sie hier downloaden.

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Welche Hygieneregeln gelten in den Kitas?
Alle unsere Kitas verfügen über einen Hygieneplan nach § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz. Diese Pläne sind gut etabliert, ihre Maßnahmen sind gut eingespielt und auch unter Corona-Bedingungen weitgehend ausreichend.

Trotzdem haben wir unseren Kitas einen ergänzenden Hygieneplan für den Betrieb während der Corona-Pandemie zur Verfügung gestellt. In Übereinstimmung mit dem Corona-Rahmenhygieneplan für Kitas des Landes Berlin enthält er detaillierte Empfehlungen dazu, wie der pädagogische Alltag im Sinne des Infektionsschutzes gestaltet werden sollte und welche Schutzmaßnahmen für welche Personengruppe gelten. Zu den erläuterten Themen gehören etwa besondere Gruppenaktiviäten, Desinfektionsmaßnahmen in Gruppen- und Sanitärräumen und die Gestaltung von Mahlzeiten. Unseren Hygieneplan können Sie hier einsehen.

Außerdem stellen wir unseren Mitarbeiter*innen waschbare Mund-Nase-Schutze und sog. Gesichtsschilde aus Plexiglas zur Verfügung. Risikopersonen und Mitarbeiter*innen mit besonders exponierten Aufgaben (z.B. Türdienst) erhalten zusätzlich FFP2-Masken, die einen höheren Infektionsschutz bieten.

Für alle Mitarbeiter*innen der Kitas gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske, sobald sie Kontakt mit Erwachsenen haben, die nicht ihrer eigenen eigenen Kohorte (= Gruppe, Bereich) angehören. Im Kontakt mit den Kindern, die sie selbst betreuen, müssen die Pädagog*innen keine Maske tragen.

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Wird in den Kitas auch so viel gelüftet wie in den Schulen?
Auch für die Kitas gilt: Häufiges und ausreichendes Lüften ist eine wesentliche Komponente des Infektionsschutzes innerhalb der Gruppen. Das bedeutet: Es wird mindestens zwei Mal pro Stunde eine Stoßlüftung durchgeführt, deren Ziel es ist, die Luft im Raum möglichst komplett auszutauschen. Für Sie als Eltern bedeutet dies: Bitte geben Sie Ihrem Kind warme Kleidung mit, damit Ihr Kind in dieser Zeit nicht friert!

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Hat es in City-Kitas Coronafälle gegeben?
Ja, insbesondere seit den Herbstferien kommt es auch in unseren Kita immer wieder zu einzelnen Corona-Infektionen von Kindern, Eltern oder Mitarbeiter*innen. In diesen Fällen werden von uns alle, die als Kontaktperson der Kategorie 1 angesehen werden, die also intensiven Kontakt zu dem/der Betroffenen hatten, umgehend in Quarantäne geschickt. Das sind in aller Regel alle Kinder und Mitarbeiter*innen, die dem Bereich (der Gruppen, der "Kohorte") des/der Betroffenen angehören. Sodann nehmen wir Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt auf und stimmen die weiteren Schritte mit diesem ab.

Da wir vermeiden möchten, das durch mangelnde Informationen über das Corona-Geschehen Unsicherheiten entstehen, informieren wir  auf unserer Homepage darüber, sobald es einen neuen Coronafall bei uns gibt. Die entsprechenden Informationen finden Sie hier.

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Ich habe den Verdacht, dass sich mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts mit Corona infiziert haben könnte. Was muss ich tun?
  1. Wichtigste Sofortmaßnahmen, um Ansteckungen anderer Menschen zu vermeiden: Bleiben Sie zuhause!
  2. Nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem Arzt/Ihrer Ärzting auf und besprechen Sie mit ihm/ihr die Symptome und die Frage, ob Sie sich testen lassen sollten.
  3. Kontaktieren Sie das Gesundheitsamt. Für Sie zuständig ist immer das Gesundheitsamt Ihres Wohnbezirks. Dort wird man Sie über die weiteren Schritte informieren und festlegen, welche Mitglieder Ihres Haushalts sich ggf. für wie lange in Isolation begeben müssen.
  4. Informieren Sie die Leitung Ihrer Kita.
Bitte begeben Sie sich bis zur Klärung Ihres Verdachts vorsorglich in häusliche Quarantäne und bringen Sie Ihr Kind in dieser Zeit nicht in die Kita! Auch wenn Sie selbst getestet wurden und auf das Testergebnis warten, bringen Sie Ihr Kind bis dahin nicht in die Kita, um andere Kinder und die Pädagog*innen nicht unnötig zu gefährden!

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Was tue ich, wenn mein Kind oder jemand aus unserem Haushalt positiv getest wurde?
Sollte sich ein Coronaverdacht bestätigen, erhalten Sie vom zuständigen Gesundheitsamt Anweisungen dazu, welche Mitglieder Ihres Haushalts sich für wie lange in Isolation begeben müssen. Da hiervon im Haushalt lebende Kinder in jedem Fall auch betroffen sind, geben Sie diese Information bitte unbedingt an Ihre Kitaleitung weiter.

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Was muss ich tun, wenn mein Kind oder ein Mitglied unseres Haushalts Kontakt mit einer Corona-infizierten Person hatte?
Wenn Sie erfahren, dass jemand in Ihrem näheren Umfeld positiv auf Corona geteste wurde, und Sie oder Ihr Kind vermutlich Kontaktperson der Kategorie I mit einem erhöhten Infektionsrisiko sind, so gilt für Sie die Allgemeinverfügung Ihres Wohnbezirks. In der Regel bedeutet dies: Sie sind verpflichtet, sich umgehend in häusliche Quarantäne zu begeben – auch wenn dies noch nicht von Ihrem Gesundheitsamt angeordnet wurde. Bitte nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Gesundheitsamt auf und klären Sie die weiteren Schritte und bringen Sie Ihr Kind bis zur Klärung nicht in die Kita.

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Wie erreiche ich im Fall eines Coronaverdachts das Gesundheitsamt?
Eine Liste der Kontaktdaten aller Gesundheitsämter in Berlin finden Sie hier.

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Was ist unter einer „Kontaktperson der Kategorie 1“ zu verstehen?
Als „Kontaktperson der Kategorie I“ gelten Menschen, die engen Kontakt zu einem/einer Corona-Infizierten hatten. Dies ist dann der Fall, wenn sie für mindestens 15 Minuten „Face-to-Face“-Kontakt hatten wie z.B. in einem Gespräch. Außerdem gilt als Kontaktperson I, wer Kontakt zu Körperflüssigkeiten eines Infizierten hatte, weil er z.B. von ihm/ihr angehustet oder angeniest wurde. Generell als Kontaktperson 1 gelten Menschen, die mit einem/einer Infizierten in einem Haushalt leben oder sich ohne Maske oder Mindestabstand in einer Gruppe in Kita oder Schule befanden.

Als „Kontaktperson der Kategorie 2“ gelten hingegen die Personen, die ihrerseits Kontakt zu einer Kontaktperson der Kategorie 1 hatten, aber nicht zum/zur Infizierten selbst. Für diese Personen wird in der Regel keine Quarantäne angeordnet.

Details zur Definition der Begriffe Kontaktperson I und II können Sie einer Infografik des Berliner Senats entnehmen, die Sie hier downloaden können.

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Ist es möglich, dass mein Kind von Nicht-Fachkräften betreut werden muss?
Schon vor der Corona-Pandemie war die Personalsituation in vielen Kitas durch den Fachkräftemangel angespannt. Durch Corona verzeichnen momentan alle Kitaträger erhöhte Krankenstände, was die Situation weiter verschärft.

Dem Land Berlin ist dies bewusst. Deshalb wurde schon im Mai 2020 die Möglichkeit geschaffen, in den Kitas ergänzend zum pädagogischen Fachpersonal auch Nicht-Fachkräfte zur Unterstützung der Pädagog*innen einzusetzen. Dabei soll es sich um Personen handeln, die der Kita bereits bekannt sind (z.B. ehemalige Praktikant*innen, Lesepaten u.a.). Auch der unterstützende Einsatz von Eltern der betreuten Kinder ist denkbar.

Auch in vielen unseren Kitas muss aufgrund von akuter Personalknappheit von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden. Diese Personen werden erfahrenen Fachkräften zur Unterstützung zugeordnet und werden diese keinesfalls komplett ersetzen.

Sollte es in Ihrer Kita zum Einsatz von Nicht-Fachkräften kommen, so wird Sie Ihre Kitaleitung hierüber informieren.

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Was muss ich tun, wenn mein Kind aus einem Gebiet zurückkehrt, das als Corona-Risikogebiet gilt?
Weiterhin gilt: Rückkehrer aus einem Risikogebiet müssen sich unmittelbar nach ihrer Ankunft für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Während dieser darf Ihr Kind die Kita nicht besuchen. Die Quarantäne kann frühestens fünf Tage nach der Rückkehr durch einen negativen Coronatest vorzeitig beendet werden. Noch bis zum 1. Dezember sind diese Tests für Reiserückkehrer kostenlos möglich.

Seit dem 8. November müssen Sie sich außerem vor Antritt Ihrer Rückreise über eine digitale Einreiseanmeldung anmelden. Auf der Homepage www.einreiseanmeldung.de geben Sie die Informationen zu ihren Aufenthalten der letzten 10 Tage an. Sie erhalten dann ein PDF-Datei als Bestätigung, das von Ihrem Beförderer kontrolliert wird.

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In unserer Kita gab es einen Coronafall. Wegen der Quarantäne-Anordnung konnte mein Kind für zwei Wochen nicht in die Kita gehen. Müssen wir trotzdem den vollen Beitrag für das Mittagessen bezahlen?
Die vom Land Berlin beschlossene Öffnung der Kitas für alle Kinder ist unweigerlich mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten von Corona-Infektionen bei Kindern oder Mitarbeiter*innen verbunden. Trotz aller Hygiene- und Abstandsmaßnahmen können wir nicht gänzlich ausschließen, dass es zu Coronafällen auch in unseren Kita kommen kann und dass für einzelne Gruppen vom Gesundheitsamt Quarantänemaßnahmen angeordnet werden.

In einem solchen Fall fallen die mit dem Mittagessen verbundenen Personalkosten weiter an und die gesamte, notwendige Infrastruktur muss aufrechterhalten werden. Außerdem wäre es mit einem enormen Verwaltungsaufwand verbunden, die anteiligen Kosten für die entfallene Mittagsversorgung während einer Quarantäne indiviudell zu ermitteln und zurückzubuchen. Deshalb bitten wir alle Eltern, die von einer Quarantäne betroffen sind, den vollen Monatsbetrag für die Mittagessensversorung zu entrichten.

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Downloads wichtiger und informativer Dokumente
Elternschreiben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Famiie vom 16. Dezember

Elternschreiben vom 14. Dezember (deutsch)
Elternschreiben vom 15. Dezember (deutsch)
Elternschreiben vom 15. Dezember (englich - folgt in Kürze)

Elternschreiben vom 10. Dezember: DEUTSCH
Elternschreiben vom 10. Dezember: ENGLISCH
Elternschreiben vom 10. Dezember: FRANZÖSISCH
Elternschreiben vom 10. Dezember: TÜRKISCH
Elternschreiben vom 10. Dezember: ARABISCH
Elternschreiben vom 10. Dezember: RUSSISCH
Elternschreiben vom 10. Dezember: POLNISCH
Elternschreiben vom 10. Dezember: RUMÄNISCH
Elternschreiben vom 10. Dezember: VIETNAMESISCH

Eltern-Schreiben der Geschäftsleitung zur aktuellen Coronalage (Stand: 12.11.2020)
Elternschreiben der Senatsjugendverwaltung vom 6.11.2020  (Hier finden Sie den Elternbrief in diversen anderen Sprachen.)
Selbsterklärung: Symptomfreiheit nach überstandener Covid19-Erkrankung eines Kindes
Checkliste: Darf ein Kind die Kita besuchen? (Stand: 19.8.2020)
Hygieneplan von Kindergärten City für alle Kitas (Stand: 24.9.2020)